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Foto: Getty Images/iStockphoto
Zutrittskontrollen sind in Kritischen Infrastrukturen unerlässlich.

Zutrittskontrolle

Sicheres Zutrittsmanagement für Kritis

Wie sich Effizienz und Schnelligkeit im Zutrittsmanagement in Kritischen Infrastrukturen (Kritis) mit hohen Sicherheitsanforderungen vereinbaren lassen.

Die Corona-Pandemie hat zeigt, welche Bedeutung die Versorgungssicherheit hat, aber auch, wie anfällig Unternehmen – nicht nur im Bereich Kritis – für Betriebsunterbrechungen ohne entsprechende Maßnahmen wie etwa Zutrittsmanagement sein können. Zwangsquarantäne von ganzen Belegschaften und Betriebsschließungen wurden real.

Dem Zutritt als erste Verteidigungslinie zu Unternehmen die der kritischen Infrastruktur zugeordnet werden, kommt hier eine besondere Bedeutung zu und muss höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dies wird durch gesetzliche und regulatorische Vorgaben forciert, die beispielsweise den Zutritt zu Produktions-, Erzeugungsanlagen und Lagerhallen streng reglementieren sowie zusätzlich die Angriffsfläche für Cyberattacken über physische Schwachstellen reduzieren.

Um diese erste Verteidigungslinie aufrecht zu erhalten, sind Zutrittskontrollen mit Identitätsfeststellung und eventuell sogar Prüfung gegen Terrorismus- und Gefährder-Listen unerlässlich.

Status quo des Zutrittsmanagements in den Unternehmen

Antiquierte, manuelle und ineffiziente Prozesse prägen heutzutage das Bild beim Zutritt. Während Sicherheitsunterweisungen teilweise bereits an Terminals digital erfolgen, ist die Berechtigungsprüfung, Identitätsfeststellung, Ausweisvergabe sowie aktuell relevante Covid-19 Gesundheitschecks ein zumeist papierbasierter und zeitraubender Prozess. Die Folge sind lange Wartezeiten für Betriebsfremde, überlastete Werkschutzmitarbeiter und hohe Prozesskosten. Durch Covid-19 kommt zusätzlich die Gefahr durch den direkten Kontakt mit potenziellen Virusträgern hinzu, der Empfangsmitarbeiter ausgesetzt sind. Die Digitalisierung der Verwaltung physischer Zutrittspunkte hat plötzlich Priorität.

KI und biometrische Technologien erhöhen die Sicherheit und verbessern die Prozesseffizienz

Eine moderne Besucher- beziehungsweise Zutrittsmanagementplattform sollte eine automatisierte Identitäts- und Berechtigungsüberprüfung im Self-Service ermöglichen. Biometrische Technologie und Künstliche Intelligenz zur Identitätsprüfung, wie sie heute beispielsweise bereits an Flughäfen zum Einsatz kommt, gewährleistet einen sicheren und effizienten Zutritt durch einen Ausweis-Scan verbunden mit einem Gesichtsabgleich – Sicherheit auf Grenzkontrollniveau.

Die Einbindung in bestehende IT-Infrastruktur wie Kalender-, Sicherheitsunterweisungs-, CRM und ERP-Systeme sowie die Integration mit dem Zutrittskontrollsystem sorgen für einen nahtlosen und maximal automatisierten Prozess. Optionale Messung der Körpertemperatur und Covid-19 Fragen vervollständigen das System. Durch den Self-Service Prozess werden zudem direkte Kontakte auf ein Minimum reduziert und potenziellen Virusträgern der Zutritt verwehrt, um die Betriebskontinuität sicherzustellen.

Sicherheit in Kritischen Infratrukturen (Kritis) beginnt beim Datenschutz

Nicht umsonst heißt es, der erste Eindruck zählt. Dazu gehört ein sorgfältiger Umgang mit Besucherdaten. Ein fortschrittliches digitales Besucher- beziehungsweise Zutrittsmanagementsystem kann dem Unternehmen dabei helfen, Daten von Besuchern und temporär Zutrittsberechtigten sicher und effizient zu verwalten, Prinzipien der zweckgebundenen Speicherung einzuhalten sowie automatisierte Löschmechanismen festzulegen. Dies reduziert den generellen Verwaltungsaufwand und stellt gleichzeitig die Einhaltung der DSGVO Bestimmungen sicher. Das System sollte entsprechend konfigurier bar sein, um die gesamte Bandbreite der Anforderungen aus der jeweiligen Industrie abzudecken.

Partnerschaft für cloudfähige Empfangsdienste

Apleona und Essentry schmieden eine strategische Partnerschaft, um die nächste Generation digitaler und cloudbasierter Empfangsdienste anzubieten.
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Fazit

Obwohl Unternehmen der Kritischen Infrastrukturen ihre internen Daten, Mitarbeiter und Einrichtungen immer besser zu schützen versuchen, wird die offensichtliche Angriffsfläche des Zutritts bei der Digitalisierung zumeist noch vernachlässigt. Der Grund hierfür liegt am bisher dennoch benötigten hohen Personaleinsatz. Dieses Problem löst ein innovatives Besucher- bzw. Zutrittsmanagementsystem inklusive Identitätsverifikation im Self-Service, das einen wichtigen Meilenstein bei der Digitalisierung der Zutrittsprozesse leistet und bereits von Tag eins für einen sichereren und kundenfreundlicheren Zutritt mit einem signifikanten Einsparpotenzial sorgt.

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Foto: Essentry Ein Ausweis-Scan verbunden mit einem Gesichtsabgleich bietet Sicherheit auf Grenzkontrollniveau.
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Sicherheitsexpo 2019: So geht Zutrittsmanagement

Interflex zeigt auf der Sicherheitsexpo 2019 ihre integrierten Systeme für ein intelligentes Zutrittsmanagement. Das bietet das Portfolio des Unternehmens.

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Neue Generation des Zutrittsmanagements

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Astrum IT

Prozessgesteuertes Zutrittsmanagement

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