Foto: Pyrexx

Rauchwarnmelderpflicht

Sicherheit für alle

Die Rauchwarnmelderpflicht für nicht gewerblich genutzten Wohnraum wird über die Landesbauordnungen der jeweiligen Bundesländer geregelt. Der Norden der Republik ist ab nächstem Jahr schon mit dem turnusmäßigen Austausch der ersten Generation von Geräten beschäftigt.

Grundsätzlich ist der Eigentümer der Wohnung verpflichtet die Rauchmelder anzuschaffen und zu installieren. Die Wartung kann er an den Mieter oder Nutzer der Wohnung weitergeben – zu empfehlen ist dies aber nicht, denn die Verkehrssicherungs- pflicht verbleibt beim Eigentümer. Die Vorstellung, Rauchmelder in einer Wohnung zu installieren, und sich dann zehn Jahre nicht mehr um die Geräte kümmern zu müssen, ist fatal. Denn die fotooptischen Geräte verschmutzen. Verschmutzungen führen zu Täuschungsalarmen, die wiederum für reichlich Ärger (Türöffnungen durch die Feuerwehr) oder zu genervten Mietern führen, die die Melder im Zweifel entsorgen und den Schutz damit aufgeben. Sollte dann ein Brand entstehen, und somit ein Schaden, gibt es Ärger mit der Versicherung – die Gebäudeversicherungen haben angekündigt, nicht zu zahlen, wenn keine funktionierenden Rauchmelder installiert waren (in der Police steht: gesetzliche Anforderungen müssen erfüllt sein). Wenn sogar Menschen zu Schaden kommen, steht der Staatsanwalt auf der Matte.

Fachdienstleister sind gefragt

Also sind die Fachdienstleister gefragt, solche Vorgänge zu vermeiden und für funktionierende Geräte zu sorgen. Nur wer sich regelmäßig (einmal im Jahr nach DIN 14676) um die kleinen Lebensretter kümmert, wird diese zehn Jahre als funktionierende Geräte unter der Decke haben. Neben der Wartung und Reinigung der Geräte vor Ort sollte auch eine Brandschau der Rettungswege (Hausflur) einhergehen. Denn ein alarmierter Bewohner, der nicht flüchten kann, weil der Fluchtweg mit Schränken, Schuhen und Pflanzen verstellt ist, würde zu Schaden kommen. Nur das gesamte Paket aus:

  • DIN konformer Installation der Melder
  • jährlicher Wartung nach DIN 14676
  • Brandschau auf den Fluchtwegen
  • schriftlicher Bestätigung über die durchgeführten Maßnahmen
führt zur Sicherheit für alle – sowohl für die Mieter oder Nutzer der Wohneinheit als auch für den Eigentümer in Bezug auf die Verkehrssicherungspflicht.

Die Firma Pyrexx hat ein IP-Gateway mit Funkrauchwarnmeldern entwickelt, das mehrere Einsatzoptionen bietet. Grundsätzlich werden alle Räume mit Qualitätsmeldern ausgestattet und diese per Funk miteinander vernetzt. Das heißt, wenn ein Melder Alarm gibt, spricht er alle anderen Melder im Haus per Funk an und diese geben dann ebenfalls Alarm. Somit ist gewährleistet, dass alle Personen im Haus gewarnt werden. Zusätzlich kann nun ein IP-Gateway eingebunden werden. Damit werden dem Nutzer weitere Möglichkeiten gegeben: Die Dokumentation und Nachweispflicht über die dazugehörige App für Versicherungen im Schadensfall, die Weiterleitung des Alarmes an diverse Endgeräte (Smartphone, PC, Tablet) und die Möglichkeit, für die Wartung in das Gerät hineinzuschauen. Hierbei gibt das Gerät dann die Informationen über den Verschmutzungsgrad der Rauchkammer und den Batterieladezustand. Ebenfalls eignet sich diese Rauchmelderanlage für Ferienwohnungen, wo nicht permanent jemand wohnt und für betreutes Wohnen und Kindergärten, um Betreuungspersonal sowie Wachhabende über einen Alarm zu informieren. Durch die Funktechnik müssen keine Kabel verlegt werden und die Preise sind im Gegensatz zu einer Brandmeldeanlage sehr gering. Das IP Gateway kann noch um ein Alarmrelais erweitert werden. Durch diese Funktion ist es möglich, auch mechanische Geräte im Alarmfall auszulösen, zum Beispiel Fensterklappen oder Alarmhupen. Sicherheit für alle – das gilt Dank der Rauchwarnmelderpflicht bald in allen Bundesländern. Beratung und Erfahrung sind besonders bei diesem Sicherheitsbereich unumgänglich und sparen am Ende eine Menge Geld.