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Sicherheit ist Chefsache!

Natürlich muss sich der Vorstandsvorsitzende nicht persönlich um die Schließanlagen kümmern. Aber Vorstand und Geschäftsführung müssen das Thema Sicherheit auf der Agenda haben – und sie müssen ernst nehmen. Das bedeutet vor allem, sich strategisch damit auseinanderzusetzen und Sicherheit nicht nur unter Kostenaspekten zu betrachten.

Wer das tun will, kommt nicht darum herum, Verantwortliche zu benennen und diese auch mit entsprechenden Kompetenzen auszustatten. Sie müssen organisatorisch so verankert sein, dass sie das Thema Sicherheit auch strategisch unternehmens-/konzernweit behandeln können. Darüber hinaus benötigen sie ein gutes Netzwerk, müssen sie sich regelmäßig fortbilden können und auf dem aktuellen Stand in Sicherheitsfragen halten.

Netzwerken, Fortbilden, Informieren – das sind die Kernaufgaben von Verbänden. Hier leisten Fachverbände, regionale Sicherheitsverbände und die ASW als Dachverband ihren Beitrag. Aber auch Messen sind eine wesentliche Plattform zum Netzwerken, und um sich über aktuelle Themen, Produkte und Lösungskonzepte zu informieren und auszutauschen.

Die Security in Essen findet sich daher zu Recht in den Kalendern der Sicherheitsverantwortlichen wieder.

Sicherheit umfasst nicht nur – natürlich weiterhin auch! – ein gutes Türschloss. Dass der IT-Sicherheit neben dem reinen Objektschutz eine mindestens ebenso große Bedeutung zukommt, ist auch gelernt. Dass neben all den technischen Aspekten aber auch organisatorisch und personell einiges zu tun ist – Stichwort: Social Engineering, Stichwort: Innentäter –, findet leider noch nicht immer die notwendige Beachtung. Und auch damit ist das Thema Sicherheit noch nicht erschöpfend behandelt.

Darüber hinaus hilft es nicht, Sicherheit in Säulen zu denken. Wer sich auf einer strategischen Ebene damit befasst, merkt schnell, dass Sicherheit bei allen Themen eine Roll spielt und man diese Aspekte auch gemeinsam denken muss. Die gesamte hochgerüstete IT-Sicherheitsarchitektur war sinnlos, wenn ein Mitarbeiter mit den Blaupausen auf einem USB-Stick herausspaziert und sie dem Wettbewerber aushändigt.

Gleichwohl hilft die beste Personalpolitik nichts, wenn die IT-Sicherheit lückenhaft ist und wertvolle Informationen über das Glasfaserkabel abgezogen werden.

Die Unternehmen agieren global. Und auch die Herausforderungen sind globaler Natur. Von daher hilft der Blick über die bundesdeutschen und europäischen Grenzen hinweg. Nicht unbedingt, weil die Lösungen dort bessere, sondern weil die Probleme vielleicht andere sind – uns aber in naher Zukunft erreichen könnten. Der internationale Charakter tut der Security daher gut.

Jan Wolter, Geschäftsführer der ASW

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Unternehmenssicherheit muss Vorstandsthema werden

Eine Studie der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen und der FH Campus Wien zeigt: Großkonzerne nehmen das Thema Sicherheit zwar ernst, die Sicherheitsabteilungen müssen aber weiter gestärkt werden.

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Fortschreitender Reformprozess der ASW

Alle Ampeln auf Grün

Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) e.V. hat nach einer längeren Vakanz seit Anfang des Jahres einen neuen Geschäftsführer. PROTECTOR sprach mit Jan Wolter über seine ersten Erfahrungen in der Sicherheitsbranche und die Neuausrichtung des Verbandes.

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Volle Fahrt voraus

Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) e.V. hat sich die Neuausrichtung des Verbandes auf die Fahnen geschrieben. PROTECTOR befragte Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender der ASW, zum aktuellen Stand des Reformprozesses und den mittel- bis langfristigen Zielen.

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Das beste Mittel gegen neue Bedrohungen ist Vernetzung

Die Bedeutung des Themas Wirtschaftsschutzes kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Fast täglich wird über Cyber-Angriffe auf Unternehmen berichtet – Ausmaß und Schadenshöhe scheinen dabei nur eine Richtung zu kennen: nach oben.