In Österreich wird die Ausbildung für Sicherheitskräfte künftig per Gesetz geregelt.
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Sicherheitskräfte in Österreich: Gesetz regelt Ausbildung

In Österreich wird die Ausbildung für private Sicherheitskräfte künftig per Gesetz geregelt.

Was lange in Österreich gefordert worden ist, nämlich die Ausbildung für private Sicherheitskräfte per Gesetz zu regeln, wird nun umgesetzt. Der jahrelange Einsatz habe Früchte getragen, zeigt sich Ursula Woditschka, Sekretärin des Fachbereichs Gebäudemanagement in der Gewerkschaft Vida, zufrieden. Die Regierung habe ihre Forderung nach einem Sicherheitsdienstleistungsgesetz in ihr Regierungsprogramm aufgenommen.

Österreich regelt Ausbildung für Sicherheitskräfte

Es gelinge damit, dass die Ausbildung von privaten Sicherheitskräften auf neue Beine gestellt werde, so die Gewerkschafterin: In Österreich sollen künftig alle Beschäftigten von privaten Sicherheitsdiensten eine einheitliche Ausbildung mit verpflichtenden Qualitätsstandards bekommen. Alle erhielten also in gleicher Qualität das gleiche Wissen vermittelt, und das Sicherheitsbedürfnis aller werde wesentlich verbessert. Die Beschäftigten könnten nicht mehr im Schnellverfahren gecastet werden. Die Zeiten von Turbo-Einschulungen und sofortigen Einsätzen seien damit vorbei.

Geplant ist auch, dass alle Beschäftigten einheitliche Ausweise bekommen. Das hat für Woditschka viele Vorteile: Die Arbeitnehmer hätten damit einen klaren, schriftlichen Nachweis ihrer Kenntnisse in der Hand. Auch jeder Auftraggeber sehe sofort, dass der Beschäftigte eine Ausbildung absolviert habe. Außerdem werde mit einem Ausweis Schwarzarbeit ein Riegel vorgeschoben.

Gesetz zum Schutz der Beschäftigten

Ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz sowohl zum Schutz der Beschäftigten als auch derer, die sie beschützen sollen, sei längst überfällig gewesen, betont Woditschka: Mit einer klaren gesetzlichen Regelung, welche Aufgaben zu welchen Bedingungen an private Sicherheitsdienste ausgelagert werden dürften, und mit einheitlichen Ausbildungs- und Qualitätsvorschriften hätten auch Lohn- und Sozialdumping in diesem Bereich ein Ende. Mit dem neuen Gesetz gibt es somit auch eine klare Abgrenzung zu den Aufgabenbereichen von etwa der Justizwache und der Polizei. Jetzt müsse das Gesetz rasch umgesetzt und auch angewandt werden, so Woditschka.