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Rückblicke/Ausblicke

Sieg der Ergonomie

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Juli-Ausgabe Jahres 1992 und gehen der Frage nach, welche Rolle die Ergonomie bei der Videotechnik spielt und wie sich die Bildschirmarbeit seit damals gewandelt hat.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Sieg der Ergonomie

Neben der Bildqualität ist bei Monitoren seit jeher ein zweiter Faktor ausschlaggebend: Ergonomie. Schließlich ist bei der sogenannten „Bildschirmarbeit“ neben einem Bildschirm immer auch ein Mensch nötig, der arbeitet. Für diesen ist es wichtig, dass er keinen unnötigen Belastungen oder gar Gesundheitsrisiken ausgesetzt ist. Mit genau diesen potenziellen Gefahren auch für Mitarbeiter in Leitständen beschäftigte sich ein Beitrag in der Juli-Ausgabe 1992 des PROTECTOR. Damals wurden ausschließlich Röhrengeräte eingesetzt, die wegen der abgegebenen Strahlung nicht von allen ohne Skepsis gesehen wurden. Daher befasste sich der Artikel detailliert mit den Auswirkungen der Bildschirmarbeit auf den Menschen und zitierte hierzu eine Umfrage unter Mitarbeitern: Ein nicht unerheblicher Teil der Befragten klagte über Kopfschmerzen, Augenbrennen, Verspannungen oder Nervosität. Auch eher ungewöhnliche Erscheinungen, wie Eheprobleme oder gar Fehlgeburten durch Bildschirmstrahlung, wurden in dem Artikel unter die Lupe genommen. Letztere erwiesen sich recht schnell als Unfug – Erstere ließen sich zum größten Teil auf Aufstellungsfehler oder minderwertige Monitore zurückführen.

In den folgenden Jahren konnten die Belastungen durch gestiegene Sensibilität für Ergonomie sowie technisch immer bessere Bildschirme minimiert werden. Heute ist man vor allem dank der modernen TFT-Technik der Flachbildschirme noch einen gewaltigen Schritt weiter. Diese vermeiden Strahlung und Flimmern gänzlich und ermöglichen so ein angenehmeres Betrachten der Bilder auch über einen längeren Zeitraum. So haben sie die Röhrenmonitore mittlerweile fast völlig verdrängt – vielleicht auch, weil sie beim zweiten wichtigen Kriterium, der Bildqualität, ebenfalls immer öfter punkten können.

Erstveröffentlichung Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Printausgabe des PROTECTOR 5/2009, er besitzt aber nach wie vor inhaltliche Relevanz. Ein möglicher konkreter Bezug zu aktuellen Ereignissen ist dessen ungeachtet jedoch im Kontext des Erstveröffentlichungsdatums zu sehen. Der Text wurde nicht erneut aktualisiert, sondern dient seinerseits als Blick ins Archiv dieser Ausgabe.
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Rückblicke/Ausblicke

Mobiler Siegeszug

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik ins Jahr 2000 und befassen uns mit dem zunehmenden Einsatz von Videokameras in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie etwa Bussen und Bahnen.

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Rückblicke/Ausblicke

Vom Autoknacker zum Autohacker

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die September-Ausgabe Jahres 1974, in der unterschiedliche Methoden zur Selbstverteidigung für Autofahrer vorgestellt wurden.

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Rückblicke/Ausblicke

Zu schmal gedacht

Heute befassen wir uns in unserer Archiv-Rubrik mit Innovationen, die es nicht geschafft haben, sich durchzusetzen. Dazu gehört das in der Juni-Ausgabe 1979 vorgestellte Polavision-System für Sofortbilder.

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Rückblicke/Ausblicke

Trend zur Offenheit

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik zurück ins Jahr 1986 und befassen uns mit der Frage, wie sich die Vorstellung von Offenheit in Bezug auf Zutrittssysteme mit der Zeit gewandelt hat.