Die Sirenenzentrale blieb während des Großfeuers dank umfangreicher Schutzmaßnahmen unversehrt.
Foto: Lars Olsson

Notrufsysteme

Sirenenzentrale trotzt Großfeuer

Eine Sirenenzentrale hat einem Großfeuer im Feuerwehrhaus von Hörby in Schweden widerstanden, obwohl das gesamte Gebäude niedergebrannt war.

Die konsequente Umsetzung der strengen Kundenvorgaben durch Hörmann Warnsysteme bei der Errichtung der Sirenenzentrale sorgte dafür, dass weder der Leitstellen-PC, noch der Schaltschrank mit der Elektronik durch Asche und Hitze des Großfeuers Schaden nahmen. Mitte Oktober 2020 wurde das Feuerwehrhaus in der schwedischen Stadt Hörby ein Raub der Flammen. Fast das komplette Gebäude brannte nieder, nur die Büroräume wurden verschont. Hitze und Asche hatten allerdings auch sie stark beschädigt. Umso größer war die Überraschung als man feststellte, dass der im Keller befindliche PC mit der CCCS Steuersoftware für die Sirenenzentrale noch funktionierte – ebenso, wie der Schaltschrank mit der MCE-Elektronik, welche als Kommunikations-Gateway die Sirenen der Gemeinde Hörby ansteuert. Beides sind Bestandteile des landesweiten schwedischen Bevölkerungswarnsystems.

Notfallkonzepte für öffentliche Gebäude

Die Sicherheit in öffentlichen Gebäuden lässt sich durch Notfallkonzepte unter Einsatz von Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systemen (NGRS) realisieren.
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Sirenenzentrale erfüllt strenge Richtlinien zum Schutz auch gegen Großfeuer

Die strengen Vorgaben der schwedischen Zivilschutzbehörde MSB zur Verfügbarkeit und Betriebssicherheit bis hin zu EMP sind exakt umgesetzt worden. Die Richtlinien sahen vor, dass alle Komponenten für das Sirenenwarnsystem auch einer hochenergetischen, elektromagnetischen Strahlung standhalten müssten, wie sie etwa bei nuklearen Explosionen auftreten. Deshalb befindet sich die Elektronik zur Ansteuerung der Sirenen in einem speziell entwickelten Schaltschrank, der nicht nur gegen NEMP/HEMP, sondern auch gegen Asche, Staub und mechanische Beschädigungen Schutz bietet. Von Hörmann Warnsysteme entwickelte Spezialfilter in dem Gehäuse um die als MCE-Gateway bezeichnete Elektronik schützt alle Kommunikations- und Steuerleitungen. Zudem enthält der Schaltschrank eine eigene unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zur autarken Versorgung, auch bei Stromausfall.

Skalierbare Kommunikationslösungen für Kliniken

Mit Kommunikations- und Sicherheitslösungen steht Securiton Deutschland vielen Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit Rat und Tat zur Seite.
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1998 hat Schweden mit der Modernisierung seines landesweiten Sirenensystems zur Warnung der Bevölkerung begonnen. Das M95 genannte, hochmoderne System, das aus ca. 176 Sirenenzentralen und 4380 Sirenen besteht, wurde von Hörmann Warnsysteme geplant und realisiert. Seitdem wird das System durch Hörmann Warnsysteme in Zusammenarbeit mit der schwedischen Zivilschutzbehörde ständig weiterentwickelt und auf neue Technologien umgerüstet, etwa digitale elektronische Sirenen und Kommunikationswege wie Tetra.

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Foto: Hekatron Vertriebs GmbH

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Gelungenes Konzept: Brandschutz in der Kirche

2014 zerstörte ein Feuer die St. Martha Kirche in Nürnberg fast vollständig. Um die Brandrisiken zu senken, investierte man nun in den Brandschutz.

Foto: Slat

USV für CO-Warnanlagen

Vorsicht, Vergiftungsgefahr!

Mit der steigenden Anzahl an Pkws nimmt auch der Bedarf an Tiefgaragen zu. Werden diese öffentlich genutzt, schreibt der Gesetzgeber die Einhaltung bestimmter Sicherheitsbestimmungen vor. Etwa den notstromgepufferten Weiterbetrieb der CO-Warnanlagen bei einem Netzausfall.

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Foto: Indexa

Brandmelder

Funkvernetzbare Rauchmelder für smarten Brandschutz

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Foto: Bundesministerium für Inneres BM.I

Warnsystem „Katwarn“

International vernetzter Betrieb gestartet

In Gefahrensituationen erhalten seit Anfang Juli 2017 betroffene Menschen in Österreich offizielle Warnungen direkt auf das Smartphone oder als Benachrichtigung via SMS- und E-Mail von den zuständigen Behörden. Dafür bietet Österreich die eigene App „Katwarn“ kostenlos in den App-Stores an.