Foto: Baimos Technologies

Mobilität per Handy

Smartphone-Apps öffnen Tor und Autotür

Eine Carsharing-App, die das Auto auch öffnet und startet, eine Mobile Parking-App, die auf Knopfdruck Schranken öffnet, eine E-Mobility-App, die E-Bike-Ladeboxen öffnet - all diese Szenarios werden derzeit auf der Cebit in Hannover gezeigt.

Die Cebit 2013 zeigt für Smartphone-Apps die Gelegenheit eines Upgrades auf die nächste Stufe der “Shareconomy” – dank der mehrfach ausgezeichneten BlueID-Technologie von Baimos Technologies. Betreiber von Mobilitätslösungen können durch die patentierte Technologie nun einfach eine physische Zugangsfunktionalität in ihre Apps integrieren.

Einer der Showcases auf der Cebit 2013 ist das BlueID Drive Demo Car. Durch die BlueID-Technologie und Bluetooth 4.0 Low Energy kann dieses Auto in Sekundenbruchteilen mit dem iPhone 5 geöffnet und gestartet werden. Durch eine Smartphone-App mit BlueID sendet das iPhone ein Kommando an das Fahrzeug. Das BlueID Drive Demo Car, ein Audi A4, prüft die Berechtigung des Nutzers, öffnet die Türen und startet den Motor. Eine Internetverbindung zur Verifizierung wird nicht benötigt. Daher funktioniert das System auch in Tiefgaragen einwandfrei.

BlueID ist ein professionelles Berechtigungsmanagementsystem, das auf zertifikatsbasierter Verschlüsselung basiert und nahtlose Backend-Anbindung bietet. Betreiber von Services wie Carsharing und Mobile Parking können ihr Backend einfach mit der sogenannten BlueID Operator API verbinden. Auf diese Art kann jedes Backend-System, wie zum Beispiel ein Carsharing-Buchungssystem, einfach durch die BlueID-Technologie ergänzt werden.

Die gute Nachricht für alle bestehenden Smartphone-Apps ist, dass diese durch den Einsatz des BlueID Software Development Kits (SDK) einfach für den Zugang mit dem Smartphone upgegradet werden können. So kann jede App, die auf einem der weit verbreiteten Smartphone-Betriebssysteme wie Apple iOS und Google Android basiert, Features für den physischen Zugang anbieten. Das BlueID Drive Demo Car wird noch bis zum 9. März 2013 auf der Cebit in Hannover in Halle 17, Stand F50 ausgestellt.

Die BlueID-Technologie Die BlueID-Technologie von Baimos Technologies macht das Smartphone zum Schlüssel: Sie erlaubt den Einsatz des Smartphones zur Nutzeridentifikation und zur sicheren Steuerung physischer Objekte. In Sharing-Szenarios ermöglicht BlueID das Teilen von Objekten wie Fahrzeugen oder beschranktem Parkraum. Dazu wird die BlueID-Technologie mit dem BlueID Software Development Kit (SDK) einfach in bestehende Smartphone-Apps integriert.
BlueID Access erlaubt dem Benutzer die Steuerung von Schranken, Türen und anderen physischen Objekten mit dem Smartphone. BlueID Drive ist der Fahrzeugschlüssel auf dem Smartphone und wird von Baimos Technologies in Partnerschaft mit dem Automobilzulieferer Marquardt entwickelt. Die patentierte BlueID-Technologie ermöglicht die weltweite, digitale Verteilung von Berechtigungen an Smartphone-Apps über eine Trust-Center-Infrastruktur. Für die Kommunikation werden das mobile Internet sowie Technologien wie Bluetooth 4.0 Low Energy, NFC, RFID und OSGi eingesetzt.
Foto: Baimos Technologies

Innosecure-Kongress 2013

Smartphone-Apps und Trusted Services

Immer mehr Anbieter von Smartphone-Apps integrieren heute sicherheitskritische Funktionen in ihre Apps. Dabei öffnet sich ein Spannungsfeld zwischen Nutzerkomfort und Sicherheit, in dem die Anbieter kritische Entscheidungen treffen müssen.

Foto: Baimos Technologies

BlueID

Emerson öffnet Knürr-Racks per Smartphone

BlueID ermöglicht das Öffnen von Türen und Serverschränken im Rechenzentrum mit dem Smartphone. Die Innovation „Made in Germany“ wurde für den Deutschen Rechenzentrumspreis nominiert und wird ab sofort von Emerson Network Power unter „Knürr@Lock BlueID“ vermarktet.

Foto: Witte Digital

Zutrittssysteme

Ohne Passwort zum virtuellen Schlüsselbund

Damit sich elektronische Schlösser aller Art mit dem Smartphone öffnen lassen, hat der Softwareanbieter Tapkey eine Smartphone- und Cloud-basierte Zugangsplattform entwickelt, die digitale Zutrittskontrolle und physischen Zugang über das Smartphone verbindet. Seit Anfang 2017 hat das Unternehmen die Plattform kontinuierlich um neue, gemeinsam mit Partnern entwickelte Produkte erweitert.

Foto: Mediathek Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/Promotor/Volz

Fahrzeug-Hacking

Angriffsziel Auto

Der hohe Elektronik- und IT-Anteil moderner Automobile mit diversen Schnittstellen nach außen macht moderne Automobile zweifelsohne komfortabler und fahrtechnisch sicherer. Kehrseite aber ist, dass Fahrzeuge professionellen Tätern heute weitaus mehr Angriffsflächen bieten.