Sicherheitskonzepte

So gelingt das Changemanagement

Christian Rampelt, Geschäftsführer von dfind.com, sieht Firmen in der Verantwortung, sich mittels Changemanagement immer wieder neuen Aufgaben zu stellen.

Der Begriff Changemanagement spielt in Unternehmen immer häufiger eine Rolle. Die Bezeichnung bezieht sich dabei gängigen vorherrschenden Definitionen zufolge auf einen zeitlich begrenzten Veränderungsprozess. Dieser verfolgt das Ziel, die Organisationsstrukturen eines Unternehmens an sich wandelnde Umwelt- und Rahmenbedingungen anzupassen.

Fortschritt Dank effektiven Changemanagement

Erkennen Firmen den Wandel nicht als Teil von Unternehmensprozessen an, besteht das Risiko, dass ihnen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil entgeht. Der Sozialwissenschaftler Kurt Lewin hat in den 1940er-Jahren bereits ein Modell aufgestellt, das noch heute bei der Beschreibung von Veränderungen Anwendung findet. Lewin sprach zunächst von der Unfreezing Phase, bei der die Führungsebene Bereitschaft für den Wandel schafft. Darauf folgt die eigentliche Changing Phase, also der Veränderungsprozess selbst, um dann in der Refreezing Phase zu enden. In diesem letzten Schritt gilt es Stabilität zu schaffen, sodass sich Mitarbeiter an die neue Situation gewöhnen.

Mitarbeiter in Changemanagement einbeziehen

Rampelt rät: „Bevor der Veränderungsprozess beginnt, müssen Unternehmen zunächst genau ermitteln, welcher Bedarf besteht und aus welchem Grund.“ Diese Ergebnisse müssen Führungskräfte in genaue Ziele fassen und ihren Mitarbeitern kommunizieren. Ein essenzieller Punkt stellt dabei deren Einbindung in das Veränderungsprojekt dar. Sowohl während des Prozesses als auch abschließend gilt es den Stand sowie die Ergebnisse zu kontrollieren und zu bewerten, um gegebenenfalls auf Unstimmigkeiten zu reagieren. Eine weitere entscheidende Rolle für ein erfolgreiches Changeprojekt spielen die Mitarbeiter. Häufig lassen sie sich in Gruppen einteilen: Mit rund 60 % machen die Zögerlichen und Zurückhaltenden den Großteil der Belegschaft aus, jeweils 20 % zählen entweder zu den begeisterten Mitmachern oder zu den Neinsagern. Rampelt erklärt abschließend: „Nur wer seine Mitarbeiter rechtzeitig informiert, mit einbezieht und die Notwendigkeit der Veränderung verdeutlicht, kann das Changemanagement erfolgreich gestalten.“

Christian Rampelt, Geschäftsführer von dfind.com,

Foto: Fotolia/thomaslerchphoto

Verzahnung mit Compliance

Der Chef ist gefragt

Von der „Chefsache“ sprach das Wirtschaftsmagazin „Brand eins“ jüngst in einer Ausgabe und fragte etwas provokant: „Wer braucht eigentlich noch einen Chef? Wäre es ‚oben ohne‘ nicht viel besser auf dieser Welt?“ Nein, zumindest im Risikomanagement sind klare Spielregeln das A und O, kommt dem Navigator Risikomanager eine entscheidende Rolle in der eigenen Organisation zu.

OSPA-Preisträger 2015

RWE: Herausragendes In-House-Sicherheitsteam

Die RWE Konzernsicherheit hat „Mission: Possible“ erfüllt. Bei der erstmaligen Vergabe der deutschen Outstanding Security Performance Award (OSPA) wurde die Konzernsicherheit der RWE AG als „Herausragendes In-House-Sicherheitsteam“ ausgezeichnet.

Im Rahmen der Studie wurden 350 Unternehmen befragt.
Foto: RainerSturm/Pixelio

News

Dupont erstellt Studie zum Risikomanagement

Das Ergebnis einer Studie zum Risikomanagement überrascht: Eine unzureichende Risikobeherrschung auf Seiten von Führungskräften gefährdet Unternehmen.

Foto: Friederike Tröndle/ ArbeitsSicherheit Schweiz

Arbeitssicherheit Schweiz 2016

Sicherheit am Arbeitsplatz als wichtiges Anliegen

An was Unternehmensverantwortliche alles denken müssen, um die Sicherheit und die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu gewährleisten, setzten über 150 Aussteller von 22. bis 24. Juni 2016 an der Arbeitssicherheit Schweiz 2016 in Szene.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

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