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Foto: TAS
Für einen sicheren Fernzugriff auf Gefahrenmeldeanlagen müssen mehrere Punkte beachtet werden.

Gefahrenmeldetechnik

So gelingt sicherer Fernzugriff auf Gefahrenmeldeanlagen

Fernzugriff ist auch für Gefahrenmeldeanlagen inzwischen üblich. Dabei müssen allerdings mehre Aspekte beachtet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Der Fernzugriff auf Gefahrenmeldeanlagen hat viele Vorteile, und auch bei Alarmsystemen setzen viele Unternehmen auf Remote Services, um zum Beispiel teure Vor-Ort-Einsätze zu reduzieren und durch kontinuierliches Monitoring eine bessere Verfügbarkeit der Systeme zu gewährleisten. Dabei gibt es allerdings zwei kritische Aspekte, die berücksichtigt werden müssen: Der Schutz vor unerlaubtem Zugriff auf die Plattform, über die der Fernzugriff erfolgt. Und zweitens muss der Service Provider, der die Infrastruktur für Remote Services zur Verfügung stellt, die ständige Verfügbarkeit und IT-Sicherheit des Remote Access sicherstellen. Eine Verantwortungsübernahme, die künftig klar geregelt ist. 

Hoher Schutz gegen Cyberangriffe für Gefahrenmeldeanlagen

TAS Sicherheits- und Kommunikationstechnik, ein Spezialist für Alarmübertragungsgeräte und Anbieter von Sicherheitslösungen für Konzerne, Logistiker und Filialketten, erfüllt mit der TAS Secure Platform beide Anforderungen. Wie die Sicherheit der Verbindung zwischen dem Service-PC beim Errichterunternehmen auf der einen Seite und den sicherheitstechnischen Gewerken auf der anderen Seite gewährleistet ist. Über das Web-Portal wird für jeden Nutzer ein eigenes Konto eingerichtet, das durch Zweifaktor-Authentifizierung gesichert ist. Übertragungseinrichtungen oder auch Gefahrenmeldeanlagen wie zum Beispiel Videokameras, Einbruch- und Brandmeldeanlagen erhalten einen separaten und sicheren 1:1 Zugang zur Secure Platform. Alle Systemzugriffe werden dokumentiert. Zudem ist die Betriebssicherheit durch mehrere Firewalls, Monitoring der Plattform und Penetrationstests gewährleistet. Alle Daten und Zugangsberechtigungen werden unter Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben zentral administriert. Zugriffsberechtigungen können im Bedarfsfall unmittelbar geändert oder entzogen werden. 

Verantwortung für sicheren Fernzugriff

Datensicherheit ist ein Punkt, doch wer trägt die Verantwortung für einen sicheren Fernzugriff – ganz zu schweigen von Haftungsrisiken im Falle eines Cyberangriffs? Denn gerade zu Remote Services gibt es im Normenumfeld von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, Zutrittskontrolle, Videoüberwachungssystemen und Brandmeldeanlagen nur wenig rechtssichere Aussagen. Das soll sich ändern. In den neu entstehenden Normierungen – Fpr EN 50710 für Remote Services und prTS 50136-10 für Remote Access – wird dies klar geregelt. Normativ wird ein direkter Fernzugriff auf eine sicherheitstechnische Anlage über einen Standardrouter nicht mehr zulässig sein. 

Neu definiert wurde die Rolle des „Remote Access Infrastructure Providers (RAISP). Dieser verantwortet künftig die IT-Sicherheit der Plattform und aller Komponenten sowie der ständigen Verfügbarkeit der Verbindungen. Die TAS ist das erste Unternehmen in Deutschland, das auf Basis dieser entstehenden Normen nach VdS zertifiziert wurde. 

Die im Hause entwickelte TAS Secure Platform wird nicht nur im eigenen Servicecenter genutzt, sondern auch Errichtern gegen monatliches Entgelt angeboten. Das ist wirtschaftlich interessant, denn Errichter müssen ihre IT-Infrastruktur nicht anpassen, keine Service-Arbeitsplätze für das Monitoring der Anlagen zur Verfügung stellen oder die Software auf dem neusten Stand halten. 

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Foto: TAS
Für eine normkonforme Konnektivität koppelt die TAS die Plattformen des Herstellers und des Errichters, indem sie die Verbindung über ihren Sicherheitsrouter bis hin zur TAS Secure Platform zur Verfügung stellt.

VdS zertifiziert Betreiber von Remote Services

TAS ist als Remote Access Infrastructure Provider (RAISP) durch VdS unter Berücksichtigung der Normen EN 50710 und TS 50136-10zertifiziert worden.
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Einsatzbeispiel Plattformkopplung Brandmeldeanlagen

Ein Hersteller von Brandmeldeanlagen ermöglicht Errichtern den Fernzugriff auf seine Melder über die eigene Cloud.  Für eine normkonforme Konnektivität koppelt die TAS beide Plattformen, indem sie die Verbindung über ihren Sicherheitsrouter bis hin zur TAS Secure Platform zur Verfügung stellt. Somit wird nicht nur ein sicherer Fernzugriff auf die Übertragungstechnik und die Brandmeldeanlagen für den zuständigen Errichter gewährleistet, auch die Monitoring Daten der Anlagen werden direkt an die Herstellerplattform weitergeleitet. Als Remote Access Infrastructure Provider verantwortet die TAS die Sicherheit und Verfügbarkeit der Verbindungen. 

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Foto: Getty Images/iStockphoto

Gefahrenmeldetechnik

Fernzugriff auf Alarmsysteme – ein Sicherheitsrisiko?

Eine kontinuierliche Überwachung und Fernwartung von Sicherheitsanlagen hat viele Vorteile. Doch wer trägt bei einem Fernzugriff auf Alarmsysteme die Verantwortung?

Foto: Labor Strauss

Labor Strauss

Fernzugriff auf Brandmeldeanlagen

Als Schwerpunkt wird Labor Strauss Sicherungsanlagenbau (LST) auf der Security in Essen das „REmote ACcess Tool“ für den Fernzugriff auf Brandmeldeanlagen und Löschsteueranlagen über eine sichere Internet-Verbindung präsentieren.

Mit der „TAS Secure Platform“ können Gefahrenmeldeanlagen aus der Ferne gewartet werden – Remote Services machen es möglich.
Foto: TAS

Gefahrenmeldetechnik

Remote Services für Gefahrenmeldeanlage

TAS-Produkmanager Daniel Kaumanns erläutert die Vorteile, eine Gefahrenmeldeanlage über die neue Secure Platform mit Remote Services zu verwalten.

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Der VdS hat die Richtlinien für Planung und Einbau von Ein-bruchmeldeanlagen überarbeitet.
Foto: VdS

Gefahrenmanagementsysteme

Aktuelle Richtlinien für Einbau von Einbruchmeldeanlagen

Der VdS hat die Richtlinien 2311 für Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen (EMA) der Klassen A, B und C überarbeitet.