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Foto: Alarm Direct
Blick auf einen der sechs abgelegenen Solarparks in Portugal. Durch die Fernüberwachungsfunktion der SDC-M 48V DIN2 RS können Fehlalarme am Perimeter, kostenaufwendige Wartungseinsätze vermieden, und Diebstähle von Solarmodulen wirksam verhindert werden.

Perimeterschutz

So lassen sich Diebstähle von Solarmodulen verhindern

Eine Absicherung des Perimeters an Solarparks sorgt für zuverlässigen Schutz vor Diebstahl von Solarmodulen sowie für höhere Rentabilität für die Betreiber.

Diebstahl von Solarmodulen ist heutzutage keine Seltenheit – umso wichtiger ist daher die wirksame Absicherung des Perimeters an abgelegenen Standorten von Solarparks. Meldungen von Einbrüchen in Solarparks und Photovoltaikanlagen weisen darauf hin, dass hier organisierte Banden am Werk sind. Die hohen Wiederbeschaffungskosten und der Ausfall einer gesamten Anlage selbst bei kleinen Mängeln oder Defekten sind hingegen ein großes Problem für den Betreiber. Hinzu kommt die oft kritische Mobilfunk- und Stromnetzverbindung der in der Regel abgelegenen Solarparks als zusätzlichem Risikofaktor. Alarm Direct, Dienstleister für Sicherheitslösungen, hat sich auf Solarparkabsicherungen in verschiedenen europäischen Ländern, Kanada und der Dominikanischen Republik spezialisiert und umfassende Konzepte entwickelt, um vor Diebstahl von Anlagenbauteilen (etwa Kupferkabel, Solarpanel, Wechselrichter), Vandalismus und Betriebsausfällen zu schützen.

Großprojekt zur Sicherung des Perimeters in Portugal

Eines der Großprojekte wurde 2020/21 in Portugal mit der sicherheitstechnischen Ausstattung von sechs Solarparks (ca. 150 MW Gesamtleistung) auf jeweils abseits gelegenem Gelände realisiert. Zum Einsatz kam eine vom Errichter konzipierte, komplexe Perimetersicherungslösung mit durch Slat DC-USV-gepufferten Videoüberwachungsanlagen, einer elektronischen Reißdraht-Zaunüberwachung und Detektoren zur Abschreckung. Die technische Beratung, Feinplanung und Logistik übernahm die Nexonik GmbH, Distributor in Sachen Sicherheitstechnik. Somit waren die verschiedenen Aufgaben optimal verteilt. In der Hauptsache ging es darum, die Auflagen des Gebäudeversicherers zu erfüllen, Kosten zu reduzieren und die isoliert gelegene Anlage vor unberechtigtem Zugang zu schützen. Ausfälle bei der Solarproduktion sollten verhindert und die Rentabilität für Investoren zuverlässig aufrechterhalten werden.

Vor-Ort-Installation entlang der Solarparkumzäunung

Bei der Vor-Ort-Installation wurden entlang der Solarparkumzäunung in regelmäßigen Abständen Kameramasten mit hochauflösenden Dome-Videoüberwachungskameras verbaut. Zur Sicherheit, um einen einwandfreien Weiterbetrieb auch bei Netzausfällen und Mikrounterbrechungen zu gewährleisten, wurde jede Dome-Kamera zusätzlich an eine Slat Mikro-USV vom Typ SDC-M 48V DIN2 RS angeschlossen. Dabei spielten neben der ultra-kompakten Bauweise die besonderen funktionalen Vorteile der SDC-M eine wesentliche Rolle. So das von Slat entwickelte und vollständig getestete Battery Management System, basierend auf einer Lithiumeisenphosphat-Technologie, das als sicherste Wahl in Sachen Batteriepufferung gilt: kein Risiko eines thermischen Durchgehens, Tiefentladungsschutz, neun Monate Lagerung ohne Wiederaufladung und spezielles Nachhaltigkeitskonzept (zehn Jahre Lebensdauer, blei- und cadmiumfrei sowie 100 % recycelbar).

Darüber hinaus brachten Eigenschaften wie das Ausfiltern elektromagnetischer Störungen, die Versorgung der angeschlossenen Kameras mit konstanter Spannung bei variabel einstellbarer Ausgangsspannung (von -8 bis +13 %) und die Fähigkeit zur Selbst- und Umgebungsdiagnose zusätzliche Vorteile ins Spiel.

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Foto: Alarm Direct Die Slat Mikro-USV vom Typ SDC-M 48V DIN2 RS sichert den zuverlässigen Weiterbetrieb der angeschlossenen Geräte bei Netzausfällen und Mikrounterbrechungen am Solarpark.

Fernüberwachung spart Zeit und Kosten und verhindert Diebstähle von Solarmodulen 

Von besonderem Nutzen erwies sich die Kommunikationsfähigkeit der Mikro-USV (über Modbus und Bacnet MS/TP) sowie die Daten-Fernauslesung per serieller RS-485-Verbindung (Systemstatus, verbleibende Backupzeit, Innentemperatur der Mikro-USV und anderes). Via Fernüberwachung war es möglich, Fehlzustände rechtzeitig zu erkennen und Fehlalarme zu vermeiden. Das Wachpersonal konnte bei einer „echten“ Störung rechtzeitig intervenieren und musste bei Fehlalarm nicht zu Wartungseinsätzen vor Ort. Wichtige Faktoren, um Zeit und Kosten einzusparen.

Alles in allem wurde hier ein rundum solides und zuverlässiges Solarpark-Sicherheitskonzept realisiert, dessen Gelingen der engagierten Zusammenarbeit aller drei Teampartner Alarm Direct, Nexonik GmbH und Slat GmbH zu verdanken ist.

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