Gut ein Drittel der CO2-Emissionen werden in Wohngebäuden erzeugt – vor allem durchs Heizen. Mit Smart Home-Technik lässt sich der Verbrauch deutlich senken.
Foto: Smarthome Initiative Deutschland

Smart Home

So reduzieren Sie CO2-Emissionen mit Smart Home-Technik

Gut ein Drittel der CO2-Emissionen werden von Wohngebäuden erzeugt – vor allem durchs Heizen. Mit Smarthome-Technik lässt sich der Verbrauch deutlich senken.

Die Smart Home Initiative Deutschland erklärt, es sei der Bevölkerung noch viel zu wenig bekannt, dass sich mit Hilfe von Smart Home-Technik CO2-Emissionen nachweislich um 20 bis 35 % senken lassen. Jeder Bürger, ob Eigenheimbesitzer oder Mieter, könne hier aktiv werden – und zwar kostengünstig und aufwandsarm.

Enormes CO2-Einsparpotenzial im Bereich Wohnen und Heizen

Das Einsparpotential ist demnach groß. Gut ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland stammen aus dem Bereich Wohnen, erklärt die Initiative. Problematisch seien vor allem Effekte wie „zum Fenster raus heizen“ oder heizen, obwohl niemand zuhause ist. Trotz guter Dämmung würden so enorme Mengen Heizenergievergeudet. Mit einfacher und günstiger Smart Home-Technik könne jeder einzelne Bürger weniger CO2 produzieren.

Smart Home-Technik übernimmt durch automatische Regeln diese Aufgabe:

  1. Sensoren erkennen, ob Fenster geöffnet, auf Kipp oder geschlossen sind.
  2. Smarte Heizkörperventile reagieren auf Funkbefehle und „drehen“ den Heizkörper
  3. dann zu, wenn das Fenster darüber/in der Nähe nicht geschlossen ist.
  4. Eine Heizagenda bestimmt, wann ein Raum Wohlfühltemperatur aufweisen soll, und wann die Temperatur keine Rolle spielt (weil der Raum/die Wohnung/das Haus leer steht)

Fazit: Smart Home sorgt automatisch dafür, dass die Bewohner einer Wohnung keine Komforteinbußen erleiden und trotzdem der Heizenergieverbrauch minimiert wird.

Hersteller- und Technologie-neutraler Kriterienkatalog für Smart Home-Lösungen

Die Smart Home Initiative Deutschland hat einen Hersteller- und Technologie-neutralen Kriterienkatalog erstellt und Hersteller und Anbieter von Smart Home-Technik aufgefordert, geeignete Produkte und Systeme zu benennen. Die Smart Home Initiative Deutschland prüft die Angaben und listet diese Systeme auf ihrer Website unter der Rubrik „Bürger CO2-Projekt“ auf.

Alle Systeme sind laut Initiative zur Selbstinstallation geeignet. Für die Installation müssten keine neuen Kabel verlegt werden, es entstünden weder Schmutz noch Lärm. Die Produkte ließen sich in der Regel bei einem Umzug problemlos mitnehmen und die Wohnung in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Installationen hätten durch Vergleiche der Energiezähler gezeigt, dass sich in so ausgestatteten Räumen zwischen 20 und 35% der Heizenergie einsparen lassen, betont die Smart Home Initiative Deutschland. Jeder nicht verbrannte Kubikmeter Öl oder Gas reduziere den CO2-Fußabdruck und sei gut fürs Klima. Gleichzeitig reduzierten sich die Heizkosten, die Ausgaben für die smarte Technik seien also eine Investition, die sich nach kürzester Zeit selbst refinanzier und langfristig sogar monetär auszahle.

Projekt zur CO2-Reduktion auf der IFA 2020

Die Smart Home Initiative Deutschland startet zur IFA 2020 (3. bis 5. September in Berlin) das „Bürger-CO2-Projekt“, will möglichst viele Bürger mit diesem Projekt erreichen und so dafür sorgen, dass die Menschen ihren Teil für die Umwelt leisten und ihr Haus oder ihre Wohnung mit smarter Technik ein Stück klimafreundlicher machen.

Weitere Informationen finden Interessierte auch auf dem YouTube Kanal der Initiative. „Smart Home TV“ in der Playlist „Bürger C02-Projekt“.

Foto: Smarthome Deutschland

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