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Mit dem Sotware-Tool „Access Manager“ von Wanzl können Anwender ihre Zutrittskontrollanlagen überblicken und steuern.
Foto: Wanzl
Mit dem Sotware-Tool „Access Manager“ von Wanzl können Anwender ihre Zutrittskontrollanlagen überblicken und steuern.

Zutrittskontrolle

Software-Tool ermöglicht Steuerung von Zutrittsanlagen

Ein Software-Tool von Wanzl, der sogenannte „Wanzl Access Manager“ bietet einen Überblick und die Steuerung aller Zutrittsanlagen über ein zentrales Dashboard auf dem Desktop.

Seit einigen Monaten erweitert das neue „Galaxy Gate 1.1.“ von Wanzl den Markt der Zutrittsschleusen. Neben optischen und technischen Neuerungen hebt besonders der „Wanzl Access Manager“ diese Generation der Zutrittsbeschränkungen auf die nächste Ebene. Über ein innovatives Softwaresystem wird der gesamte Durchgangsbereich in Echtzeit visualisiert und es besteht die Möglichkeit, externe Geräte zu integrieren, wenn eine Webschnittstelle existiert (zum Beispiel Galaxyport oder Technoport).

Das Herzstück bildet das zentrale Dashboard, auf dem alle mit dem Access Manager verbundenen Zutrittssysteme und alle Durchgangsbereiche eines Areals am Desktop angezeigt und gesteuert werden. Dazu zählen sowohl Systeme von Wanzl als auch externe, wodurch in einer homogenen Übersicht die Anwender nahezu in Echtzeit jede Zutrittskontrolle administrieren können. Wenn nötig, besteht außerdem die Möglichkeit, Kommandos zu gruppieren und so beispielsweise mehrere Geräte zeitgleich zu verwalten, was wiederum eine Erleichterung für das Sicherheitspersonal bedeutet.

Software-Tool erlaubt Kontrolle des aktuellen Betriebsstatus

Neben der Gesamtübersicht lässt sich über das Dashboard ebenfalls der aktuelle Betriebsstatus der einzelnen Geräte kontrollieren. Ereignisse, wie beispielsweise unerlaubtes Übersteigen oder Unterkriechen, werden über den Manager automatisch angezeigt, protokolliert und auch Statistiken über Besucherzahlen oder Alarmmeldungen werden visuell hervorgehoben. Bei Bedarf ist somit eine zuverlässige Rekapitulation sämtlicher Ereignisse des Durchgangsprozesses gewährleistet. Wenn versehentlich eine Zutrittskontrolle durch manuelles Öffnen nicht mehr geschlossen wird, kann nach einer vorgegebenen Zeitspanne akustisch und visuell in der Oberfläche darauf hingewiesen werden, um unerlaubte Zutritte zu vermeiden.

Da die zentrale Aufgabe des Access Managers die Sicherheit ist, kann man die Sichtbarkeit der zu verwaltenden Elemente an Standorte oder logistisch zusammenhängenden Positionen konfigurieren. Mit der Anmeldung werden nur die für diesen Anwender konfigurierten Berechtigungen wirksam. Damit ist es möglich eine hierarchisches Berechtigungsmanagement abzubilden, das sich an die Unternehmensstruktur anlehnt.

Zutrittskontrolle mit integrierter Bereichsüberwachung

Für Anlagen mit besonderen Sicherheitsmerkmalen wird auch die Bereichsüberwachung für Umgebungszonen mit eingeschlossen, wodurch ein Gefahrenbereich definiert werden kann. Diese zusätzliche Sensorik im Gefahrenbereich dient der systematischen Vereinzelung von Personen unter Berücksichtigung der kundenindividuellen Öffnungs- und Schließszenarien. Die Steuerung der Öffnungswinkel der ESG-Schwenkarme über die Zutrittskarten ist ebenso einstellbar wie eine Personenzählung mit dem Wanzl 3D People Counter, die alle Ein- und Ausgänge am Durchgang zählt und sicherstellt, dass eine maximale Personenanzahl nicht überschritten wird. Der Reinigungsmodus unterstützt das Servicepersonal bei der Pflege der Anlagen und verhindert das Auslösen von Fehlalarmen. Schließlich kann man mit der Notauf-Funktion alle Anlagen mit einem Knopfdruck öffnen, wenn die Anwender über die entsprechende Berechtigung verfügen.

Der Access Manager ist aktuell in Deutsch und Englisch verfügbar, weitere Sprachen können auf Wunsch angefordert werden. Die Kommunikation im Dashboard mit den Anlagen erfolgt ausschließlich in verschlüsselter Form und kann bei vorhandener Infrastruktur für befugte Personen von überall genutzt werden, Smartphones oder Tablets werden ebenfalls unterstützt. Softwareaktualisierungen erfolgen online ohne aufwendige Serviceeinsätze.

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Foto: Wanzl

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Mit einer elektronischen Schließanlage lassen sich außer Gebäudetüren oft auch Sekundärsysteme, wie Rolltore, Schranken oder Alarmanlagen, steuern. Mit dem TSE System von Burg-Wächter ist nun sogar die Integration von Tresoren in eine zentrale Steuerungssoftware möglich.

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