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Foto: Tec7
Das Finanzierungsmodell Factoring – die fortlaufende Finanzierung von Forderungen.

Finanzierungsberatung für Sicherheitsdienstleister

Solide Liquidität

Gerade in Zeiten von steigenden Einbruchszahlen und Wirtschaftsspionage sind breit aufgestellte Dienstleister gefragt, die flexibel agieren und ein umfangreiches Leistungsangebot in entsprechender Qualität vorhalten. Basis dafür ist auch eine solide Finanzierung.

Umstrukturierungen in der Sicherheitsbranche sind keine Seltenheit mehr. Erfolgsfaktoren für das Anpassen an Marktgegebenheiten sind zum einen die richtigen Strukturen und Abläufe. Zum anderen braucht es eine gesicherte Liquidität für das Stemmen von notwendigen Investitionen: Wer in diesem Fall allerdings die passenden Geldgeber sind, ist nicht immer transparent. Seit Einführung der Richtlinien Basel II und III unterliegen Banken strengeren Regeln bei der Kreditvergabe, sie haben einen geringeren Handlungsspielraum. Daher gelingt das Verschaffen von Liquidität meistens nur über eine Zusammenarbeit mit weiteren, alternativen Finanzierungspartnern: Ausgehend von den Unternehmensspezifika und den strategischen Zielen lässt sich so ein optimaler Finanzierungsmix erarbeiten. Hierunter gewinnen ergänzend zum üblichen Hausbankkredit alternative Lösungen wie Beteiligungskapital, Factoring oder Einkaufsfinanzierung an Bedeutung. Das verschafft den Unternehmen eine gewisse Unabhängigkeit und kommt auch den Hausbanken entgegen. Oberstes Credo in Finanzierungsfragen sollte demnach sein: Für einen größtmöglichen finanziellen Handlungsspielraum mehrere Geldgeber einbinden und sich aus einem Mix an Modellen „bedienen“.

Kostenblock Personal

Fast immer sind die Personalkosten einer der größten Kostenblöcke in der Sicherheitsbranche. Die Leistungen werden dann nachschüssig abgerechnet. Nach dem Stellen der Rechnung haben die Kunden durchschnittlich 30 bis 60 Tage Zahlungsziel, manche sogar bis zu 90 Tage – demnach müssen die Personalkosten für mindestens zwei bis vier Monate vorfinanziert werden, was bei allen Firmen einen extremen Liquiditätsbedarf zur Folge hat. So wie auch bei einem Anbieter aus der Sicherheitsbranche mit 13 Standorten und 1.000 Mitarbeitern. Für diesen musste die Finanzierung neu aufgestellt werden. Hierfür wurden alternative Modelle geprüft und kombiniert, unter anderem auch Factoring. Factoring ist die fortlaufende Finanzierung von Forderungen.

Das Unternehmen verkauft seine Rechnungen an einen Factor und erhält dafür direkte Liquidität. Statt Außenstände hat der Factoring-Nutzer innerhalb weniger Werktage das Geld auf seinem Konto und kann eigene Verbindlichkeiten begleichen – unabhängig von langen Zahlungszielen oder schlechter Zahlungsmoral seiner Kunden. Zusätzlich sind die Forderungen gegen Ausfall versichert, und der Factor übernimmt gegebenenfalls das Debitorenmanagement, wenn gewünscht. Der Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleistungsunternehmens berichtet: „Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir einen Liquiditätsbedarf von mindestens drei Millionen Euro, einen Teil davon wollten wir über Factoring abdecken. Wir suchten dafür Unterstützung beim Finanzierungsspezialisten Tec7.“ Über eine Ausschreibung wurden verschiedene Angebote eingeholt und anschließend umfangreiche Vertragsverhandlungen durchgeführt. Innerhalb weniger Monate ist es gelungen, eine solide Finanzierungsstruktur mit mehreren Säulen aufzusetzen und die Liquidität dauerhaft zu stärken. Für Unternehmer ist es ohne externe Unterstützung sehr schwer, aus den vielfältigen Möglichkeiten die optimalen Finanzierungslösungen zu finden. Auch beim Prüfen der Verträge und Abstützen der Verhandlungen rechnen sich Spezialisten schnell, denn sie kennen mögliche Fallstricke genau. Erfahrene Berater sind demnach die richtigen Ansprechpartner, denn sie greifen auf ein großes Netzwerk an zuverlässigen Finanzierungspartnern zurück, um Unternehmen entsprechend unabhängig bei der Kapitalbeschaffung zu unterstützen.

Werner Weiß, Geschäftsführer Tec7

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Foto: Fotolia/Kemaltaner

Sicherheitsdienstleister

Pflicht zur Kontrolle

Auftraggeber beschweren sich regelmäßig über die Qualität ihrer Sicherheitsdienstleister. Nicht selten sind die Klagen gerechtfertigt. Allerdings sind auch die Auftraggeber an der jeweiligen Situation nicht immer schuldlos, denn frei nach Theodor Heuss agieren sie gerne nach dem Motto: „Nun bewacht mal schön!“

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Foto: Bernd Sterzl/Pixelio

Sicherheitsdienstleister im Einzelhandel

Wachsende Herausforderungen

Ladendiebstähle fordern den Einzelhandel, heute mehr denn je. Seit 2014 steigt die Zahl der polizeilich erfassten Fälle. Zusätzlich zeigen die Täter eine immer höhere Gewaltbereitschaft. Sicher-heitsdienstleister im Einzelhandel stellt die aktuelle Zunahme der Delikte vor neue Herausforderungen.

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Foto: Pro Safe

Software für Sicherheitsdienstleister

Optimale Planung

Um seine mehr als 200 Mitarbeiter in den vielen verschiedenen Projekten zu managen und den Überblick über die zahlreichen Aufgaben zu behalten, arbeitet der Sicherheitsdienstleister Pro Safe Sicherheit und Service Management mit einer speziellen Software. Diese Komplettlösung wird nicht nur eingesetzt, um eine ideale Dienstplanung zu erzielen, sondern auch um Schnittstellen zu anderen Systemen und zu allen wichtigen Programmen optimal zu nutzen.

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Foto: BDSW

Sicherheitsdienstleister auf Wachstumskurs

Treibende Kraft

Das Wachstum der deutschen Sicherheitswirtschaft war in den zurückliegenden Jahren stetig. Der Umsatz dieses Wirtschaftssegments wuchs von 1999 mit circa 8,4 Milliarden Euro bis ins Jahr 2010 auf 10,6 Milliarden Euro. Dabei trug das Segment Sicherheitsdienstleistungen wesentlich zum Wachstum bei.