Die Schörghuber Spitalfalzstahlzarge eignet sich für den Einsatz in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens. 
Foto: Schörghuber
Die Schörghuber Spitalfalzstahlzarge eignet sich für den Einsatz in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens. 

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Spitalfalzstahlzarge für Gesundheits- und Pflegesektor

Die Schörghuber Spezialtüren KG hat eine Spitalfalzstahlzarge für den Gesundheits- und Pflegesektor im Angebot, welche die volle Durchgangsbreite gewährt.

In Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen müssen Türen die volle Durchgangsbreite gewähren, um Räume mit Betten und Rollstühlen problemlos passieren zu können. Oftmals ragt jedoch das Türblatt bis zu 70 mm über die Zarge hinaus, sodass ein schnelles Passieren der Türen erschwert wird und Kollisionsschäden entstehen. Deshalb hat Schörghuber die Spitalfalzstahlzarge entwickelt, eine Zarge die durch ihre besondere Falzgeometrie im geöffneten Zustand bündig mit dem Türblatt abschließt und so eine größere Durchgangsbreite als herkömmliche Zargen gewährt.

Bei der Ausstattung von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen kommt es weniger auf das Design als vielmehr auf den praktischen Nutzen an. Architekten und Planer müssen sicherstellen, dass die Räumlichkeiten nach Fertigstellung den täglichen Ansprüchen gerecht werden und reibungslose Abläufe in der Pflege ermöglichen. Dabei spielen vor allem ein hohes Maß an Platzbedarf und Barrierefreiheit eine wichtige Rolle – auch bei der Wahl der Türen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet Schörghuber eine speziell für den Einsatz im Gesundheits- und Pflegesektor geeignete Stahlzarge an.

Falzgeometrie ermöglicht volle Durchgangsbreite

Die Falzgeometrie der sogenannten Spitalfalzstahlzarge wurde dabei so konzipiert, dass das Türblatt im 90° geöffneten Winkel bündig zur Zarge ist und nicht, wie bei gewöhnlichen Stahlzargen, über diese hinausragt. So kann die gesamte Breite der Zargenleibung beim Passieren mit Patientenbetten, Rollstühlen und Rollatoren genutzt werden, ohne dass sich die Durchgangsbreite um die jeweilige Türblattstärke verringert. Damit erleichtert die Spitalfalzstahlzarge nicht nur die tägliche Arbeit in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen, sondern schützt dauerhaft vor irreversiblen Kollisionsschäden an der Türblattkante. In höher frequentierten Objekten, in denen Türen besonderen Beanspruchungen ausgesetzt sind, halten Stahlzargen durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit auch stärkerem Zuknallen und Stößen mit harten Gegenständen nahezu problemlos stand. Daher empfiehlt sich der Einsatz der Spitalfalzstahlzarge nicht nur aufgrund der maximalen Durchgangsbreite, sondern auch aufgrund der Widerstandsfähigkeit.

Die Schörghuber Spitalfalzstahlzarge ist mit den Funktionen Brand-, Rauch-, Schall- und Strahlenschutz sowie in einbruchhemmender Ausführung erhältlich. Auch der Einsatz in Nass- und Feuchtraumbereichen ist ohne Einschränkungen möglich.

Neubau und Sanierung des Kantonsspitals Obwalden in der Schweiz

Praktische Anwendung finden die Schörghuber Spitalfalzstahlzargen unter anderem bereits im Kantonsspitals Obwalden in der Schweiz. Von 2012 bis 2016 wurde das Kantonsspital Obwalden in Sarnen, in der Nähe von Luzern (Schweiz), umfangreich saniert und um einen Neubau ergänzt. Die Umsetzung des mehr als 43 Mio. EUR teuren Bauvorhabens erfolgte dabei in mehreren Etappen und unter laufendem Betrieb. Der zuerst fertiggestellte Neubau wurde vor dem bereits bestehenden Gebäudeteil realisiert und umfasst heute den neuen Pflegebereich sowie den Empfang des Krankenhauses. Im Altbau stand unter anderem die Erneuerung des Behandlungstraktes zur Untersuchung von Patienten im Fokus der Sanierungsmaßnahmen. Der Neubau und die Sanierung des Kantonsspitals Obwalden hatten vor allem die nachhaltige Modernisierung der Pflegeeinrichtung und eine Verbesserung der Arbeitsabläufe zum Ziel. Diese Anforderungen galt es auch bei der Wahl der Türen zu berücksichtigen: Schörghuber lieferte mehr als 200 Elemente in unterschiedlichsten Ausführungen.

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Außenansicht des Neubaus für den Pflegebereich im Kantonsspitals Obwalden in der Schweiz.
Foto: Diego Alborghetti
Außenansicht des Neubaus für den Pflegebereich im Kantonsspitals Obwalden in der Schweiz.

Reibungslose Abläufe und erleichterte Patientenmobilität

Türen mit Spitalfalzstahlzarge stellen sicher, dass verschiedene Räume und Gebäudeabschnitte des Krankenhauses auch mit Patientenbetten, Rollstühlen und größeren Geräten problemlos passiert werden können. Dies sorgt bei Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern für reibungslose Abläufe und erleichtert Patienten die Mobilität innerhalb des Gebäudes. Da sich die Durchgangsbreite durch die besondere Falzgeometrie dieser Zarge im geöffneten Zustand nicht verringert, können Schäden an der Türblattkante verhindert und die Langlebigkeit der Türen erhöht werden. Mit der baulichen Anforderung Brandabschnitte und Fluchtwege innerhalb des Gebäudes zu schaffen, wurden die Spitalfalzstahlzargen mit einer T30 Brandschutzfunktion ausgeführt. In Kombination mit Schallschutzanforderungen bis zu 42 dB wird im Pflege- und Behandlungsbereich die Privatsphäre der Patienten geschützt. Auch Türlösungen mit einer angegossenen PU-Kante an Türblatt und Holzzarge sind in dem örtlichen Krankenhaus in Sarnen verbaut worden. Die sogenannte PU-Kante, ein bis zu vierseitig umlaufender Kantenschutz auf Polyurethanbasis, erfüllt jegliche Hygiene-Anforderungen, ist besonders schmutzabweisend, chemikalien- und lösemittelbeständig und schützt durch ihre Widerstandsfähigkeit dauerhaft vor abgenutzten Türblattkanten. Türen in Kombination mit korrosionsbeständigen Edelstahlzargen halten den täglichen Anforderungen im Kantonsspital Obwalden ebenfalls problemlos stand und sind zudem unempfindlich gegenüber aggressiven Stoffen wie Laugen, Säuren, Chlor und Salzen, wie sie häufig in Labor- und Untersuchungsbereichen angewandt werden.