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Foto: Stefanie Kleemann, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund
In Dortmund wurde ein „Masterplan Sicherheit“ erarbeitet. 

Verbände

Stadt Dortmund hat „Masterplan Sicherheit“

In Dortmund existiert ein „Masterplan Sicherheit“. In dessen Erstellung und Umsetzung waren und sind zahlreiche Teile der Stadtverwaltung involviert.

Der Rat der Stadt Dortmund beauftragte am 2015 die Verwaltung, einen „Masterplan Kommunale Sicherheit“ im Dialog mit den Bürgern sowie mit Polizei, Wissenschaft, städtischen Organisationen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und interessierten Partnern aus der Wirtschaft zu erarbeiten. Denn die Sicherstellung und Aufrechterhaltung der kommunalen Sicherheit und Ordnung fordern zahlreiche Bereiche einer Stadtverwaltung. Mit einem guten Ordnungsamt allein ist es nicht getan. Vielmehr braucht es ein ressortübergreifendes Vorgehen. Ein solches findet nun in Dortmund statt.

„Masterplan Sicherheit“ in der Umsetzungsphase

Der „Masterplan Kommunale Sicherheit“, der von der Verwaltung erarbeitet wurde, bildet eine Grundlage zur Gewährleistung und Verbesserung der Sicherheit in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Handlungsfeldern. Gleichzeitig setzt die Stadt Dortmund damit einen wichtigen Meilenstein, um das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu systematisieren. Das Thema Sicherheit wird als Querschnittsaufgabe berücksichtigt. Dabei ist der Prozess nicht abgeschlossen. Der Beschluss durch den Rat der Stadt bildet den „Startschuss“ für die eigentliche Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Aktuell befindet sich der Masterplan in der Umsetzungsphase. Die im Prozess in den drei Arbeitsgruppen („Sichere Nachbarschaft“, „Sichere öffentliche Räume“ und „Sichere Infrastruktur“) erarbeiteten Maßnahmenvorschläge wurden teilweise durch die politischen Gremien aufgegriffen und in Anträge formuliert. Neben der Umsetzung der Maßnahmen sind in den kommenden Monaten weitere Beteiligungsveranstaltungen in den Quartieren geplant.

Der Dortmunder Rechts- und Ordnungsdezernent Norbert Dahmen äußert sich gegenüber dem  ASWN: „Eine gute Jugend- und Sozialpolitik ist Grundlage für eine gute Sicherheitspolitik.“ Und er unterstreicht: „Gelebte Sozialpolitik ist effektive Ordnungspolitik.“ Der „Masterplan Sicherheit“, der laut Dahmen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und mit dessen Inhalten und vorgesehenen Maßnahmen Ursachen für Probleme möglichst frühzeitig vermieden und verhindert werden sollen, umfasst mehr als 200 Seiten. So gehe es unter anderem darum, Jugendliche rechtzeitig von der Straße zu holen oder eine vorbeugende Drogenarbeit zu leisten. Weitere Elemente sind unter anderem das städtische Vorgehen gegen Schrottimmobilien, gewerberechtliche Kontrollen sowie die Gestaltung des öffentlichen Raumes. Hier sei es insbesondere darum gegangen, die Verweilqualität auf öffentlichem Straßenland zu erhöhen, so Dahmen.

Ausfluss des Masterplans ist laut Dezernent Dahmen auch, dass die Stadt Dortmund seit vergangenem Sommer jährlich 15 Fachkräfte für Schutz und Sicherheit selbst ausbildet. Den Kräften werden zusätzlich einige Module mit kommunalspezifischem Inhalt vermittelt. In einem Interview mit PROTECTOR hatte das Ordnungsamt letztes Jahr die Bedeutung von der professionellen Ausbildung der Sicherheitsmitarbeiter betont.

Foto: Dmitrij Rodionov/ Wikimedia

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