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Vernetzte Mobilität im Fokus von Kriminellen: Eine Studie zur Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen offenbart die Gefahren.

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Studie zur Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen

Trend Micro hat eine neue Studie zur Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen veröffentlicht, die auch noch nicht berücksichtigte Cyber-Risiken analysiert.

Die Studie zur Cybersicherheit in vernetzten Fahrzeugen unterstützt Hersteller, Zulieferer, Behörden und Dienstleister dabei, die neue UN-Regelung zur Cybersicherheit von vernetzten Fahrzeugen umzusetzen. Zudem analysiert sie Das Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften (World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations, Working Party/WP.29) der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (United Nations Economic Commission for Europe, UNECE) ist für die Regulierung der Fahrzeugsicherheit weltweit zuständig. Ihre aktuelle Verordnung enthält sieben übergeordnete sowie 30 untergeordnete Beschreibungen von Schwachstellen und Bedrohungen. Darunter befinden sich zudem Beschreibungen von 69 Angriffsvektoren. Diese Regelungen in Verbindung mit den neuen Studienergebnissen von Trend Micro werden die Automobilindustrie dabei unterstützen, Cyber-Risiken in vernetzten Fahrzeugen besser zu verstehen und Abwehrmaßnahmen zu priorisieren.

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Angriffsvektoren erfordern hohes Maß an Cybersicherheit

Um Hersteller, Zulieferer, Behörden und Dienstleister bei der Priorisierung der von WP.29 beschriebenen Bedrohungen und Angriffsvektoren zu unterstützen, berechneten die Experten von Trend Micro die Dringlichkeitsstufen der einzelnen Angriffsvektoren anhand des branchenüblichen Dread-Bedrohungsmodells.

Laut der Studie sollte der Absicherung folgender Angriffsvektoren eine hohe Priorität zukommen:

  • Back-End-Server, die für Angriffe auf Fahrzeuge oder zur Datenextraktion eingesetzt werden können.
  • Denial-of-Service (DoS)-Angriffe zur Störung von Fahrzeugfunktionen über verschiedene Kommunikationskanäle.
  • Gehostete Software von Drittanbietern (beispielsweise Unterhaltungs-Apps), über die Fahrzeugsysteme angegriffen werden können.
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Foto: Trend Micro
Die Studie von Trend Micro hilft bei Minimierung von Cyber-Risiken und Verbesserung der Cybersicherheit bei vernetzten Fahrzeugen.

Studie belegt hohes Risikopotenzial in vernetzten Fahrzeugen

Darüber hinaus berechneten die Forscher das Dread-Bedrohungsmodell neu, um zu zeigen, wie sich der Schweregrad verschiedener Bedrohungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln wird. Dabei wiesen sie auch auf neue Vektoren hin, die in der WP.29-Verordnung noch nicht enthalten sind. Zudem zeigen sie Möglichkeiten auf, wie aktuelle und zukünftige Risiken durch Cybersicherheitslösungen minimiert werden können. Cyber-Risiken lauern überall – auch in Autos. Fahrzeuge gewinnen an Intelligenz, Rechenleistung und Konnektivität, was neue Angriffsszenarien für Cyberkriminelle schafft. Die in der WP.29-Verordnung beschriebenen Cybersecurity-Empfehlungen und -Vorschriften zu verstehen, hilft Herstellern dabei, die Mobilität zukunftssicher zu gestalten. Die aktuelle Studie von Trend Micro schließt an ein früheres Whitepaper zu Connected Cars von Februar 2021 an. Dieses untersuchte die Risiken von vernetzten Fahrzeugen, welche mit 5G, Cloud und anderen Konnektivitätstechnologien einhergehen.

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