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Erworbenes Wissen aus dem Studiengang „Security und Safety Mangement“ direkt in die Praxis umzusetzen, kann gelingen, wie der Erfahrungsbericht einer Absolventin zeigt.
Foto: Universität für Weiterbildung Krems
Erworbenes Wissen aus dem Studiengang „Security und Safety Mangement“ direkt in die Praxis umzusetzen, kann gelingen, wie der Erfahrungsbericht einer Absolventin zeigt.

Sicherheitskonzepte

Studiengang „Security und Safety Mangement“: Erfahrungsbericht

Der Studiengang „Security und Safety Mangement“ bietet neben dem akademischen Abschluss vielfältige Möglichkeiten, wie ein Erfahrungsbericht zeigt.

Der Universitätslehrgang „Security und Safety Mangement“ an der Universität für Weiterbildung Krems bietet seinen Absolventen hervorragende Möglichkeiten, ihr neu erworbenes Wissen direkt in der Praxis umzusetzen, wie ein Erfahrungsbericht zeigt. Denn Sicherheit ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben der Gegenwart und gleichzeitig eines der Grundbedürfnisse der Menschen und damit emotional stark besetzt. Durch diese Zuschreibung auf der Bedürfnisskala ist die Sicherheit bei Entwicklungen als erfolgskritischer Faktor zu berücksichtigen, da Entwicklungen, zukünftige Geschäftsmodelle sowie Services primär vom vorhandenen Vertrauen abhängen werden.

Studiengang „Security und Safety Mangement“ stellt den Mensch in den Mittelpunkt

Sicherheit muss lebbar sein und der Mensch stets im Mittelpunkt jeder Überlegung stehen. Auf dieser Basis sind die berufsbegleitenden Universitätslehrgänge des Zentrums für Infrastrukturelle Sicherheit aufgebaut, die über eine optimale Verbindung von E-Learning und Präsenzphasen verfügen und sich an den praxisorientierten Bedürfnissen der Studierenden orientieren. Die Mischung aus Theorie und Praxis, insbesondere der zwischenmenschliche Erfahrungsaustausch untereinander sowie die Erweiterung des persönlichen Netzwerks werden während der Module ermöglicht und gefördert.

Lesen Sie im Folgenden den Erfahrungsbericht von Andrea Reinmuth, Master of Science, die den Universitätslehrgang „Security und Safety Mangement“ an der Universität für Weiterbildung Krems erfolgreich absolvierte und deren Master-Thesis mit dem „Kerberos“ als Beste ihres Jahrganges 2021 ausgezeichnet wurde.

Bildung beginnt mit Neugierde

Mit dieser Erkenntnis begann meine Reise im Jahr 2019 zum Studiengang „Master of Science“. Als langjährige Mitarbeiterin der Konzernsicherheit bei BASF SE und Leiterin der Einsatz- und Lagezentrale wollte ich mit 46 Jahren wieder einmal zu neuen akademischen Ufern aufbrechen. Rückblickend kann ich resümieren, dass mir aus dem Kollegen- und Bekanntenkreis viel Respekt für diesen Schritt entgegengebracht wurde. Bei dem ein oder anderen stieß es aber auch auf Unverständnis. Ich sehe Herausforderungen grundsätzlich als etwas Positives: So war und ist für mich in meinem ganzen Berufsleben die Neugierde und Wissenserweiterung der Antrieb und Motivator.

Als ich mich auf der Homepage der Universität für Weiterbildung Krems über den Studiengang informierte, weckte vor allem folgende Studien-Beschreibung mein Interesse:

„Security and Safety Management ist die Vorsorge von Sicherheit für Personen und Sachwerten in einer professionellen Form durch entsprechend ausgebildete und erfahrene Fachleute. Sie umfasst die präventive Gewährleistung von Sicherheit und die Gefahrenabwehr unter Zuhilfenahme von personellen und technischen Ressourcen.“

Das kann ich eins zu eins unterstreichen. Neben dem akademischen Abschluss bietet der Studiengang dazu hervorragende Möglichkeiten, das individuelle Wissen im Bereich Security fundiert zu vertiefen. Der methodische Aufbau ist in zehn Module gegliedert und kann berufsbegleitend absolviert werden. Die Module verzahnen sich in ihren theoretischen Ausrichtungen und kombinieren diese mit der Praxis. Begleitet werden alle Module durch die Lehrgangsleitung, welche immer ansprechbar ist und alle Fragen rund um das Studium klärt.

Der Austausch von Experten und Expertinnen hat einen ganz besonderen Charme. Insbesondere, da die Universität in der Kulturlandschaft Wachau angesiedelt ist. Als Studentin wurde mir nicht nur breites Wissen durch die Universität angeboten, vielmehr konnte ich in der Region Wachau sowohl die Lebensart unserer Nachbarn wie auch den „Feinkostladen“ Österreichs entdecken. Das Studium hat dazu geführt, dass ich ein breites Netzwerk aus Experten über die Grenzen von Deutschland hinweg aufbauen konnte. Aus Kommilitonen wurden Freunde in Österreich.

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Im Modul 1 sollten wir unsere Zielsetzung im Studium auf eine Karte schreiben. Diese Karte wurde in einem Umschlag versiegelt und an die Lehrgangsleitung übergeben. Am Ende des Studiums wurde dieser Umschlag an mich zurückgegeben mit dem Auftrag zu überprüfen, ob meine Zielsetzung erfüllt wurde. Im Modul 1 fand ich diese Aufgabe zum einen schwierig, da ich mich bisher noch nie so lange mit einer Zielsetzung auseinandergesetzt hatte und zum anderen dachte, das wäre eine Spielerei. Als ich den Umschlag am Ende meines Studiums erhielt, konnte ich feststellen, dass es wichtig ist, sich mit seinen Zielen auseinanderzusetzen, denn nur so kann es einem gelingen, diese Ziele zu erreichen.

Diese Auseinandersetzung mit Zielen hat mich auch sehr in meiner wissenschaftlichen Arbeit beeinflusst und unterstützt. Ich konnte feststellen, dass auch eine Studentin mit Lebens- und Berufserfahrung nicht frei von Kritik an Themenstellungen ist. Dazu zählt auch in manchen Situationen die Erarbeitung der Masterthesis. Im Entstehungsprozess macht man die Erfahrung des Wechselbades der gesamten Palette an Gefühle – von Euphorie bis Frustration. Ich hatte das Glück, dass ich meine Masterarbeit für die Konzernsicherheit der BASF SE schreiben durfte und mich mit einem Thema beschäftigen konnte, welches nicht nur einen wissenschaftlichen Mehrwert hatte, sondern auch einen Mehrwert in meinem beruflichen Umfeld darstellt. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass es für mich unglaublich hilfreich war, dass mich mein Arbeitgeber in meinem Wunsch nach Weiterentwicklung bestärkt hat. Ohne die Unterstützung der Konzernsicherheit bei BASF und meinem direkten Vorgesetzten wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen.

So ist es mir letztlich gelungen, eine sehr gute Masterthesis zu erstellen, was zum Großteil auch einer exzellenten Betreuung durch meine Lehrgangsleitung und meiner Betreuung der Masterthesis geschuldet ist. Ob der Preis für die beste Masterthesis in meiner Zielformulierung stand, bleibt als Geheiminis im versiegelten Umschlag. Der Cerberus ziert jetzt meinen Schreibtisch. Die Gestalt des Preises spiegelt perfekt die Tätigkeit in der Security wider: Man benötigt mindestens drei Köpfe, um die verschiedenen Fachdisziplinen in der Security zu verbinden, damit ein sicheres Umfeld für Unternehmen und die darin Beschäftigten entsteht.

Fazit nach diesem Abenteuer: Ich kam mit einer großen Neugierde und habe viel Wissen, neue Freunde und einen dreiköpfigen Hund mit nach Deutschland gebracht.

Andrea Reinmuth, Master of Science, Leiterin Einsatz und Lagezentrale, BASE SE Ludwighafen  Mag. Dr. Ingeborg Zeller, Lehrgangsleitung Security and Safety Management, Universität für Weiterbildung Krems

Andrea Reinmuth, MSc, Leiterin Einsatz und Lagezentrale, BASE SE Ludwighafen
Andrea Reinmuth, Master of Science, Leiterin Einsatz und Lagezentrale, BASE SE Ludwighafen
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