Im auf der Security Essen 2022 vorgestellten Schließsystem „ÜLock Novus“, ist die komplette elektronische Zutrittskontrolle im Türschlosskasten integriert.
Foto: Südmetall
Im auf der Security Essen 2022 vorgestellten Schließsystem „ÜLock Novus“, ist die komplette elektronische Zutrittskontrolle im Türschlosskasten integriert.

Zutrittskontrolle

Südmetall integriert Zutritts-Elektronik im Türschloss

Ein neu entwickeltes Schließsystem von Südmetall erlaubt die Integration elektronischer Zutrittskontrolle im Türschloss. Die Sicherheit soll damit gesteigert werden.

Die neue Schließlösung „ÜLock Novus“, die die Integration elektronsicher Zutrittskontroll-Komponenten im Türschloss ermöglicht, stellte Südmetall erstmals im September 2022 auf der Security Essen vor. Dabei handelt es sich um eine Neuentwicklung, die auf dem bereits vor Jahren eingeführten Funksicherheitsschloss Battery und Inductive mit 20 mm Fallenriegel Aushub sowie Funk- und Bluetooth-Anbindungsmöglichkeiten aufbaut.

Die RFID Leseeinheit beim „ÜLock Novus“ ist laut Hersteller auf kleinstem Raum in der Schlüsselrosette untergebracht. Dies hat zur Folge, dass Drückermodelle im Bereich Design und Farbauswahl frei wählbar sind und zusätzlich ein mechanischer Profilzylinder zur Notöffnung weiter erhalten bleibt - Designansprüche müssen dadurch nicht mehr funktionalen Lösungen weichen.

Alle sensiblen elektronischen Teile im Schlosskasten verbaut

Sicherheit an der Türe ist dem Menschen schon immer ein Grundbedürfnis gewesen, daher hat es sich Südmetall zur Aufgabe gemacht, die gesamte Elektronik der Zutrittskontrolle in das Schloss zu integrieren und dies auch umgesetzt. Alle sensiblen Bauteile sind im Schlosskasten enthalten und werden sowohl durch Türe als auch Schloss geschützt. Auf der Außenseite der Schlüsselrosette befindet sich einzig die Leseeinheit, welche die Kartendaten zur Auswerteeinheit im Schloss weiterleitet und nicht manipuliert werden kann.

Bluetooth in Verbindung mit Smartphone Apps sind auf dem Vormarsch auf dem Europäischen Markt. Südmetall folgt diesem Trend und hat das neue Schließsystem ergänzend mit einem Bluetooth Modul ausgestattet. Mit Hilfe dieser Bluetooth Schnittstelle ist sowohl eine Ansteuerung via Smartphone als auch spezifische Varianten für OEM Kunden realisierbar.

Südmetall setzt neue Standards für nachhaltiges Bauen

Nachhaltiges Bauen und laufende Kosten sind Themen, mit welchen sich jeder Bauherr oder Fachplaner früher oder später auseinandersetzten muss. Südmetall ist hier mit dem „ÜLock Novus“ nach eigener Überzeugung eine Symbiose aus beiden Aspekten perfekt gelungen. Einerseits brilliert die neue Lösung durch sehr einfache Nachrüsteigenschaften, da zum einen keine zusätzlichen Bohrungen, Fräsungen oder Löcher für die Montage erforderlich sind.

Durch Batterien, die wiederum gekonnt im Schlosskasten unsichtbar für den Benutzer integriert sind und über den Schloßstulp getauscht werden können, müssen auch keine Kabel oder Übergänge gezogen werden. Zusätzlich aber ist das Schließsystem auch als induktive Variante ab der ersten Serie erhältlich und setzt dem lästigen Batterietausch ein Ende, da per Induktion ständig vom Schließblech in das Schloss geladen wird. Betrachtet man, wie viele Batterien jährlich für die Zutrittskontrolle in Deutschland getauscht werden müssen, ist dieses Produkt nach Überzeugung Südmetalls ein „wahrer Game-Changer“ für nachhaltiges Bauen der Zukunft.

Weltweit erste induktive Mehrfachverriegelung

Aufbauend auf der bereits eingeführten „ÜLock“-Serie für den Einsatz in Vollblatt-, Rohrrahmen- und Glastüren wurde auf der security essen 2022 die nächste bahnbrechende Innovation von Südmetall vorgestellt. Das Mehrfachverriegelungsschloss „ÜLock Inductive“ ist das erste induktive Mehrpunktschloss auf dem Weltmarkt und verfügt neben allen gängigen Zulassungen über eine Fünfpunktverriegelung und zwei verschiedene I/O-Module zur Kommunikation mit Gegensprechanlagen, Zutrittskontrollsystemen und vielem mehr. Auch Rückmeldungen können über eine aktive Funkverbindung einfach an das jeweilige System gesendet werden. Immer mit dem Hintergrund, dass durch die induktive Aufladung und die Funkverbindung keine Verkabelung im Türblatt erfolgen muss, eine Zeit- und Arbeitserleichterung für alle Gewerke im Gebäude. Auf Befehl wird der Außendrücker im Mehrpunktschloss kurzzeitig oder, zum Beispiel bei Haupteingangstüren, dauerhaft für einen begrenzten Zeitraum eingekoppelt.

Zusätzlich zur induktiven Variante ist das Schloss auch als herkömmliche verkabelte Variante mit allen Rückmeldungen vom Schloss erhältlich.

Foto: Glutz

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