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Salto Systems

Systemimmanenter Komfort

Sicherheit, Komfort und Kostenersparnis – das sind die Vorteile, die Salto Systems mit seiner Cloud-basierten Zutrittslösung Clay by Salto verspricht. PROTECTOR sprach mit Axel Schmidt, Geschäftsführer der Salto Systems GmbH, über die Kooperation mit Clay, die Besonderheiten der neuen Schließanlage und den heutigen Stellenwert von Zertifizierungen.

PROTECTOR: Was hat Sie dazu bewogen, mit dem kleinen niederländischen Start-up Clay eine Kooperation einzugehen?

Axel Schmidt: In unserer Unternehmenskultur ist das Gespür für bahnbrechende Ideen tief verwurzelt. Als Clay seinerzeit auf der Suche nach einem Hardware-Partner war, mussten wir nicht lange überlegen, um uns zu engagieren. Denn einerseits bietet die Lösung erstmals eine wirklich ernstzunehmende Alternative zu mechanischen Schließsystemen in kleinen und Kleinstanwendungen. Andererseits ist das ein Markt- segment, das wir mit unseren klassischen Salto-Lösungen nicht abdecken. Das heißt, wir erschließen für uns und unsere Partner ein neues Marktsegment mit einem Lösungsansatz, der in der Zutrittsbranche einmalig ist. Außerdem passt Clay perfekt zu unserem Prinzip kabelloser elektronischer Zutrittslösungen, da die Lösung komplett ohne Kabel funktioniert. Wir sind übrigens so überzeugt von Clay, dass wir nicht nur mit dem Unternehmen kooperieren, sondern auch 49 Prozent der Anteile erworben haben.

Wie hebt sich Clay by Salto von anderen Schließanlagen ab?

Gegenüber mechanischen Schließsystemen bietet Clay drei entscheidende Vorteile: mehr Sicherheit, mehr Komfort und darüber hinaus ist das System auf mittlere und lange Sicht kostengünstiger. Die höhere Sicherheit erreichen wir durch die Möglichkeit, die Claytags – das sind RFID-Schlüsselanhänger – sofort und in Echtzeit via Online-Plattform oder App sperren zu können. Außerdem hat der Anwender immer eine aktuelle Übersicht über die Schließberechtigungen und erhält unmittelbare Meldungen über unberechtigte Zutrittsversuche. Dieses hohe Sicherheitsniveau ist mit Mechanik undenkbar!

Da es sich um eine elektronische Lösung handelt, ist mehr Komfort praktisch systemimmanent. Nutzer können via Smartphone-App Türen öffnen oder sperren. Das heißt, es ist egal, ob man den Schlüssel dabei hat oder nicht, mit der App gelangt man immer in sein Büro oder seine Kanzlei oder Praxis. Wenn man den Lebenswandel der jüngeren Generationen betrachtet, legt dieser Personenkreis heute schon mehr Wert darauf, sein Smartphone dabei zu haben als einen Schlüssel. Wir sind auch überzeugt, dass Clay auf mittlere und lange Sicht kostengünstiger als eine mechanische Lösung ist. Denn es ist kein Zylinder-, Schloss- und Schlüsseltausch mehr nötig. Nie – egal, wie viele Schlüssel sie verlieren, wie viele Mitarbeiter ihren Schlüssel nicht abgeben oder ob sie den Schlüssel im Büro liegen gelassen haben und dank Außenknauf nicht mehr hinein gelangen.

Können Sie das zu Clay dazugehörige Vertriebsmodell kurz erläutern?

Wie bei Salto üblich vertreiben wir Clay nicht direkt, sondern über Partner. Diese sind typischerweise Facherrichter oder Sicherheitsfachhändler. Wir nutzen zunächst unser bestehendes Partnernetz, werden für Clay aber auch neue Vertriebs- und Installationspartner aufbauen.

Öffnet Salto nun auch in puncto Design neue Türen, wenn wir den elektronischen Beschlag XS4 Mini mal als Beispiel heranziehen?

Ja und nein. Ich denke, dass wir bislang mit unseren Produkten optisch nicht ganz falsch gelegen haben, sonst hätten wir sicher nicht so viele davon verkauft. Immerhin sind wir laut IHS mittlerweile europäischer Marktführer bei elektronischen Schließsystemen und die Nummer 2 im europäischen Gesamtmarkt für elektronische Zutrittskontrolle – das wird man nicht, wenn man den gestalterischen Anforderungen der Anwender nicht gerecht wird. Es ist allerdings richtig, dass wir mit dem neuen Kurzschildbeschlag XS4 Mini auch eine neue Formensprache einführen. Diese wird sich durch die komplette neue Produktgeneration unserer Zutrittsplattform XS4 ziehen, wie den Langschildbeschlag One und die neuen Wandleser, die neben dem XS4 Mini auch auf der Security in Essen zu sehen sein werden.

Der Mini verfügt beispielsweise über die hohe Funktionalität, die Salto-Produkte auszeichnen, wie das virtuelle Netzwerk SVN und die Funk-Online-Vernetzung Salto Wireless, jedoch alles in Minigröße, mit den kleinstmöglichen Installationsanforderungen und auf der Grundlage der aktuellsten Technik.

Der Salto Geo Zylinder hat dieses Jahr die VdS-Zertifizierung erhalten. Wie wichtig sind derartige Zertifizierungen heute noch?

Wir haben aufgrund der VdS-Zertifizierung eine der wichtigsten öffentlichen Ausschreibungen der letzten Jahre in Deutschland gewonnen. Insofern besitzen solche Atteste eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung, um nicht von Teilmärkten ausgeschlossen zu sein. Zum anderen bezeugt insbesondere diese VdS-Zertifizierung die hohe Produktqualität und Robustheit unserer Zylinder – Eigenschaften, die wahrlich nicht alle elektronischen Zylinder am Markt besitzen.

Britta Kalscheuer

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Kabellose Zutrittslösungen

Salto Systems stellt auf der Security 2014 die Plattform XS4 2.0, den Web-Client Space sowie die Cloud-basierte Zutrittslösung Clay by Salto vor.

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Eltefa 2015

Salto zeigt die Cloud-Zutrittslösung Clay

Salto Systems feiert in diesem Jahr seine Premiere auf der Messe Eltefa in Stuttgart. Highlight des Auftritts wird die kabellose Cloud-Zutrittslösung Clay by Salto sein, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt wurde.

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Cloud-Zutrittslösung Clay eingeführt

Salto Systems hat die Cloud-Zutrittslösung Clay by Salto im deutschen Markt eingeführt. Mit dabei waren rund 40 Partner. Der Event bot den Teilnehmern eine Fülle an Informationen rund um das Zutrittssystem wie auch das Geschäftsmodell.

Foto: Hagen Zumpe, Salto Systems Deutschland

Salto Systems auf der Security 2018

„Mit Abstand die wichtigste Sicherheitsmesse“

Auf der Security in Essen wird Salto in der größten Halle einen der größten Stände belegen. PROTECTOR & WIK sprach im Vorfeld mit Axel Schmidt, Geschäftsführer Salto Systems Deutschland, über den Stellenwert der Messe, die Entwicklung seines Unternehmens und die technischen Trends in der Zutrittskontrolle.