Foto: Jacoby/Pixelio

Polizei

Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten

Am nächsten Wochenende öffnen die meisten Weihnachtsmärkte - ein Bummel mit der Familie oder Kollegen gehört für viele im Advent einfach dazu. Leider auch für Taschendiebe. Am liebsten schlagen die Diebe in Menschenansammlungen und im unübersichtlichen Gedränge zu.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2015 in Deutschland insgesamt 168.142 Taschendiebstähle angezeigt, das ist ein Anstieg von ungefähr sieben Prozent gegenüber 2014 (157.069 Fälle). Dabei entstand ein Schaden von 50,8 Millionen Euro.

Um den Langfingern die Diebestour zu vermasseln, helfen die Tipps der Polizeilichen Kriminalprävention. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet erhältlich ist.

Taschendiebe suchten die Enge, da böten sich die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt geradezu an, erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Einer lenke das Opfer ab. Der zweite stehle die Beute und gebe sie an einen Dritten weiter, der damit verschwände.

Taschendiebe sind oft professionelle, international agierende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Manchmal lassen sie sich schon am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (zum Beispiel Hand- oder Umhängetasche).

Beliebt ist zum Beispiel der Drängeltrick, gerade in den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen. Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi „griffbereit“ anbietet. Innerhalb von nur wenigen Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarten oder das Handy verschwunden.

Eine weitere immer wieder erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich „versehentlich“ mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen, um durch den anschließenden Reinigungsversuch vom Diebstahl der Wertsachen abzulenken.

Damit man den Bummel über den Weihnachtsmarkt unbeschwert genießen kann, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Nehmen Sie bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange" genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist, melden Sie den Vorfall direkt an die Polizei.
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, am besten telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ mit Piktogrammen und einem Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Dazu gehört auch eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können.

Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

Foto: www.polizei-beratung.de

Polizei

Taschendiebe schlagen wieder zu

Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Diese nutzen das Gedränge inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind der Geldbeutel, die Kreditkarten oder die Autoschlüssel verschwunden.

Foto: www.polizei-beratung.d

Polizei

Vorsicht Taschendiebe!

Pünktlich zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte informiert die Polizei: In der Vorweihnachtszeit sind Taschendiebe vermehrt unterwegs. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt rund 136.000 Taschendiebstähle angezeigt, 2012 waren es noch rund 117.300 Fälle.

Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Polizei

Langfinger machen niemals Urlaub

Auch für Diebe und Betrüger ist die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres: Sie nutzen bevorzugt Zeiten, in denen besonders viele Menschen unterwegs sind, um leicht an Beute zu kommen.

Foto: Anika Wolter/Andrea Damm/Pixelio

Polizei

Sicher auf Reisen

Der Sommerurlaub ist nicht mehr weit - oftmals ist es jedoch mit der lang ersehnten Erholung schnell vorbei. Denn gewiefte Diebe nutzen die lockere Urlaubsstimmung gern für Straftaten aus. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt Tipps für eine sichere Reise in den Urlaub.