Foto: www.polizei-beratung.de

Polizei

Taschendiebe schlagen wieder zu

Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Diese nutzen das Gedränge inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind der Geldbeutel, die Kreditkarten oder die Autoschlüssel verschwunden.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2012 in Deutschland insgesamt 117.277 Taschendiebstähle angezeigt; 2011 waren es 120.790 Fälle. Trotz des leichten Rückgangs bewegen sich die Zahlen nach wie vor auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2012 entstand ein Schaden von 32,3 Millionen Euro, das sind rund 9,5 Prozent mehr als im Jahr 2011. Um den Langfingern die Diebestour zu vermasseln, helfen die Tipps der Polizeilichen Kriminalprävention.

„Teamwork“

Taschendiebe arbeiten meist in Gruppen: Einer lenkt das Opfer ab, ein weiterer stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann damit in der Menge untertaucht. Besonders gut funktioniert dieser Trick in großen Menschenansammlungen – wie zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten.

Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute. Sie beobachten ihr Opfer lange und genau, rempeln den Betroffenen an, verwickeln ihn mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch, bieten übersteigerte Hilfsbereitschaft an oder beschmutzen beispielsweise die Kleidung des Opfers, um mit ihm in Kontakt zu kommen.

Meist sind die Diebe professionelle, international agierende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Die meisten Fälle bleiben ungeklärt, da die Opfer die Tat häufig nicht gleich bemerken. Oftmals schafft gerade der allzu sorglose Umgang mit Geldbörsen, Brieftaschen und Handtaschen eine günstige Gelegenheit für die Täter. Doch wer aufmerksam ist und die Tipps der Polizei beherzigt, erschwert den Kriminellen ihre Machenschaften und erspart sich selbst viel Ärger.

Die Tipps der Polizei

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“ mit Piktogrammen und einem Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Dazu gehört auch eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können.

Foto: Jacoby/Pixelio

Polizei

Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten

Am nächsten Wochenende öffnen die meisten Weihnachtsmärkte - ein Bummel mit der Familie oder Kollegen gehört für viele im Advent einfach dazu. Leider auch für Taschendiebe. Am liebsten schlagen die Diebe in Menschenansammlungen und im unübersichtlichen Gedränge zu.

Foto: www.polizei-beratung.d

Polizei

Vorsicht Taschendiebe!

Pünktlich zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte informiert die Polizei: In der Vorweihnachtszeit sind Taschendiebe vermehrt unterwegs. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt rund 136.000 Taschendiebstähle angezeigt, 2012 waren es noch rund 117.300 Fälle.

Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Polizei

Langfinger machen niemals Urlaub

Auch für Diebe und Betrüger ist die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres: Sie nutzen bevorzugt Zeiten, in denen besonders viele Menschen unterwegs sind, um leicht an Beute zu kommen.

Foto: Anika Wolter/Andrea Damm/Pixelio

Polizei

Sicher auf Reisen

Der Sommerurlaub ist nicht mehr weit - oftmals ist es jedoch mit der lang ersehnten Erholung schnell vorbei. Denn gewiefte Diebe nutzen die lockere Urlaubsstimmung gern für Straftaten aus. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt Tipps für eine sichere Reise in den Urlaub.