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Foto: privat
Der Tod von Dr. Bernhard Schanz ist nicht nur für die Tür- und Torbranche ein großer Verlust. 

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Tür- und Torbranche trauert um Dr. Bernhard Schanz

Die Tür- und Torbranche verliert mit Dr. Bernhard Schanz einen kompetenten und hoch geschätzten Sachverständigen.

Zu seinen aktiven Zeiten wurde Dr. Bernhard Schanz, nicht nur in der Tür- und Torbranche bekannt und hoch geschätzt, häufig als „Türen-Papst“ bezeichnet, was dieser stets und vehement ablehnte. Er sei kein Stellvertreter! Nein, ein Stellvertreter war er nie.

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, ging Schanz nach dem Abitur nach Köln. Studium und Promotion absolvierte er 1955 auch unter Egon Eiermann. Als letzter Inhaber baute er den Familienbetrieb Stahl Schanz damals zu einem Unternehmen aus, welches zuletzt 1.500 Mitarbeiter beschäftigte. 1981 konnte das Unternehmen nicht weitergeführt werden, aber Schanz blieb der Branche erhalten.

Regelwerke für die Tür- und Torbranche durch Dr. Schanz auf den Weg gebracht

Von der IHK zu Offenbach wurde er zum Sachverständigen für Feuer- und Einbruchschutz öffentlich bestellt und vereidigt. Bis 2000 war er als Gerichtsgutachter bundesweit tätig. Ganz besonders hat er sich um die Themen „Elektrische Verriegelungen von Türen in Rettungswegen“ sowie „Feuer- und Rauchschutzabschlüsse“ verdient gemacht. Richtlinien, Normen und Erlässe tragen auch seine Handschrift. Zu nennen sind insbesondere die DIN 18 103 als Vorläufer zur heutigen Normenreihe DIN EN1627 sowie der Mustererlass der Arge Bau über die „Elektrischen Verriegelungen“. In die Regelwerke DIN EN 179 und 1125 floss auch sein Sachverstand mit ein. Zehn Jahre lang veranstaltete er mit Rüdiger Müller die „Rosenheimer Fachtagung Tür und Tor“. Als Fachjournalist verfasste er unzählige kritische Artikel und Berichterstattungen. Mit seiner präzisen und brillanten Art der Formulierung brachte er die Dinge stets unverwechselbar auf den Punkt.

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In den 20 Jahren seiner Sachverständigen-Tätigkeit hat Schanz unermüdlich bei allen am Bau Beteiligten für einen bestimmungsgemäßen Umgang mit Feuer- und Rauschutzabschlüssen und Türen in Rettungswegen geworben. Ihm ist es gelungen, eine ganze Generation für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Bauprodukten zu sensibilisieren.

Für sein großes, ehrenamtliches Engagement in der Frankfurter Stadtgesellschaft wurde ihm 2018 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Dr. Bernhard Schanz verstarb am 10. Oktober. Er wurde 93 Jahre alt.

Dirk Rutenhofer, Geschäftsführer der Weckbacher Sicherheitssysteme GmbH

Foto: Piepenbrock

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Foto: Dirak

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