Vodafone

Tüv Rheinland zertifiziert Cloud-Sicherheit

Vodafone Deutschland hat seinen Cloud-Service für Privatkunden von TÜV Rheinland prüfen lassen. Geprüft wurde unter anderem die Einhaltung von Datenschutz und Datensicherheit im Einklang mit der deutschen Gesetzgebung.

Sicherheit in der Informationstechnik (IT) ist auf dem kommenden IT-Gipfel eines der zentralen Themen der IT-Branche: „Auch für die Datenautobahn braucht man Sicherheitsgurte“, so Vodafone Consumer Vorstand Erik Friemuth. „Anbieter und Konsumenten müssen den sicheren Umgang mit ihrer digitalen DNA entwickeln und lernen.“

Für IT-Experten ist das Cloud Computing der absolute Megatrend, die Europäische Union will die Entwicklung aktiv fördern, und bereits jeder achte deutsche Verbraucher nutzt sie für die externe Speicherung von Daten, Musik, Fotos und Videos. „Viele Verbraucher und auch Entscheider machen sich Sorgen um Schutz und Sicherheit ihrer in der Cloud gespeicherten Daten“, erklärt Olaf Siemens, Geschäftsführer von TÜV Rheinland i-sec, dem Lösungsanbieter für Informationssicherheit bei TÜV Rheinland. Seiner Ansicht nach sind die Bedenken nachvollziehbar: Bei vielen Anbietern ist weder transparent, wo die sensiblen Daten gelagert werden noch wird klar beantwortet, ob und wie die Daten vor Verlust, Missbrauch oder Cyberspionage geschützt sind.

Der erste Cloud-Provider, der sich diesem Audit und der anschließenden Zertifizierung erfolgreich gestellt hat, ist Vodafone Deutschland. „Unsere Cloud-Dienste sind für sehr persönliche Daten eingerichtet, daher will der Kunde Sicherheit“, erklärt Erik Friemuth, der die Consumersparte bei Vodafone in Deutschland verantwortet. „Deshalb war es für uns nur konsequent, einen unabhängigen deutschen Prüfdienstleister wie TÜV Rheinland zu bitten, unsere Datenwolke und die Anwendungen für den Datenzugriff in die Cloud kritisch zu durchleuchten“, so Friemuth

Die Herausforderung: Noch existieren keine international verbindlichen Prüfnormen für Cloud-Sicherheit und Compliance. Erste Initiativen auf EU-Ebene sind mit der „European Cloud Partnership“ zwar im Gange, aber noch längst nicht abgeschlossen. Um Orientierung für Unternehmen und Verbraucher zu schaffen, haben die IT-Sicherheitsspezialisten von TÜV Rheinland einen eigenen Prüfkatalog für Cloud Security entwickelt, der sich sowohl an den hohen Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes, an internationalen Normen wie der ISO 27001 und am IT-Grundschutz orientiert.

Cloud Computing Über die persönliche „Wolke“ können private Kunden Fotos, Videos, Musikdaten und andere Dokumente online speichern und jederzeit und überall einfach per Smartphone, Tablet oder PC wieder abrufen. Zugang und Einstellungen erfolgen über eine App, die der Nutzer auf seinem Gerät einrichtet oder über eine Webanwendung.

Dazu nahmen die Experten für IT-Sicherheit beim Düsseldorfer Mobilfunkunternehmen sowohl die Cloud-Infrastruktur als auch die Anwendungen für den Datenzugriff in die Cloud im Hinblick auf Sicherheit, Interoperabilität und Compliance näher unter die Lupe. Sie prüften einerseits die Einhaltung von Datenschutz und Datensicherheit im Einklang mit der geltenden deutschen Gesetzgebung. Wichtig war allerdings auch die permanente Verfügbarkeit der Daten und das Zusammenspiel der Cloud mit allen gängigen Endgeräten. Dazu überprüften sie Kapazitäten, die Absicherung des Netzes und die Verschlüsselung der Verbindungen. Weitere wichtige Qualitätskriterien waren Prozesse, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Vodafone-Datenwolke.

„Mit der Zertifizierung ´Geprüfter Cloud Service Provider` bietet Vodafone seinen mehr als 40 Millionen Kunden in Deutschland als erster Provider nun einen zuverlässigen Wertmaßstab in Qualität, Sicherheit und Transparenz rund um die Cloud“, erklärt Olaf Siemens von TÜV Rheinland i-sec. Nach Ablauf von zwölf Monaten checkt der unabhängige Prüfdienstleister, ob der Mobilfunkanbieter diese Maßstäbe nach wie vor einhält.

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