Foto: Kliniken Valens

Zutrittslösung für Kliniken

Übersichtlich, klar und einfach

Die Kliniken Valens suchten eine Zutrittskontrolle mit übersichtlicher Berechtigungsverwaltung, einfacher Skalierbarkeit und vielseitigem Produktportfolio. Gefunden haben sie eine Lösung von Salto, die ihren Anforderungen entspricht und neben diversen Türen auch Möbel, Medikamentenschränke und einen Aktencontainer einbezieht.

Andreas Scherrer, Leiter Technik und Sicherheit der Rehabilitations-zentren Valens und Walenstadtberg, fasst die Beweggründe für die Suche nach einer neuen Zutrittskontrolle zusammen und erinnert sich: „Wir sind grundsätzlich ein offenes Haus. Allerdings haben wir sensible Zonen, zu denen nur bestimmte Personen Zutritt haben dürfen. Deswegen haben wir bereits seit einiger Zeit elektronische Schließsysteme parallel zur Mechanik eingesetzt. Leider waren diese Systeme sehr störungsanfällig, beinahe jeden Tag gab es Probleme. Letztlich haben wir entschieden, eine einheitliche Zutrittslösung einzuführen, weil wir kein echtes Schlüsselmanagement hatten. Das neue System sollte übersichtlich, klar und einfach zu handhaben sein“. Funktional stellte er insbesondere die Auswertung der Protokolldaten bei Vorfällen und den Fernzugriff auf Türen an den Haupteingängen in den Mittelpunkt. Mit letzterer Funktion sollte es möglich sein, Zutritte in Echtzeit verwehren zu können. Hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit war Scherrer wichtig, dass das Rehazentrum die Möglichkeit hat, das System nahtlos auch auf andere Standorte auszuweiten. Das war insofern eine der Grundanforderungen.

Interne Kompetenz

Im Vorfeld der Auswahl ging es Scherrer zunächst darum, interne Kompetenz aufzubauen. Das erfolgte im Rahmen einer CAS-Diplomarbeit (Certificate of Advanced Studies) über elektronische Schließsysteme. Darauf basierend haben Scherrer und seine Kollegen die konkreten Anforderungen der Kliniken Valens ausgearbeitet, zum Beispiel Systemaufbau, Funktionen und Bedienbarkeit der Software oder auch Batterielaufzeiten. Nach der ausgiebigen Funktionsprüfung einer Testinstallation sowie dem Besuch von Referenzen entschieden sich die Verantwortlichen für eine Zutrittslösung von Salto Systems. Die Gründe sind laut Scherrer in erster Linie der Funktionsumfang der Systemlösung, der gute Preis wegen des Rahmenvertrags sowie die breite Produktpalette. Gerade letztere war entscheidend, denn „mit diesem Portfolio können wir alles abdecken“.

Weniger ist manchmal mehr

Die Installation erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa drei Monaten, die eigentliche Montage dauerte aber nur zwei bis drei Wochen. „Wir hatten einige Sonderlösungen für spezielle Türen geplant, sind davon aber wieder abgekommen. Weniger ist manchmal mehr“, resümiert der Technikleiter. Die Ablösung der alten Karten erfolgte fließend. Zunächst haben die Mitarbeiter die alten Karten behalten und während der Installationsphase die neuen ausgehändigt bekommen. Nach dem Abschluss der Montage waren die alten Karten dann ohnehin nutzlos und konnten entsorgt werden. „Bei der Einführung neuer Karten kann ich nur empfehlen, möglichst alle Anspruchsgruppen frühzeitig in die Entscheidungen zu internen Prozessen und auch zum Kartendesign einzubeziehen. So vermeidet man zähe Diskussionen, wenn die Zeit drängt“, erzählt Scherrer mit einem Schmunzeln. Auch die Qualität der Stammdaten ist entscheidend für eine reibungslose Umstellung von Zutrittsberechtigungen und den damit zusammenhängenden Prozessen, gibt Scherrer zu bedenken.

Virtuell und per Funk vernetzt

Technologisch basiert die Zutrittslösung auf dem Salto Virtual Network (SVN) mit patentierter Schreib-Lese-Funktionalität und verschlüsselter Datenübertragung. Im SVN werden die Informationen zu den Schließberechtigungen auf dem Identmedium gespeichert, wodurch eine Verkabelung der elektronischen Beschläge und Zylinder entfällt. Gleichzeitig werden auch Informationen über gesperrte Identmedien oder beispielsweise Batteriestände in den Beschlägen und Zylindern auf die Identmedien geschrieben und somit weitergegeben. Die Online-Wandleser übertragen die ausgelesenen Daten an den zentralen Server und übermitteln gleichzeitig die aktuellen Schließberechtigungen auf die Identmedien. Partiell ergänzt im Rehazentrum Valens die Salto Wireless-Technologie zur Funkvernetzung von Türen das SVN. Diese verbindet die kabellosen elektronischen Beschläge per Funksender/-empfänger mit Gateways, die wiederum per Ethernet mit dem Server kommunizieren. Per Mausklick und in Echtzeit lässt sich das Wireless-System konfigurieren, kontrollieren und verwalten. An einigen Techniktüren setzt das Rehazentrum die mobile Zutrittstechnologie „JustIN Mobile“ desselben Herstellers ein. Diese erlaubt das Öffnen mit dem Smartphone. Die mobile Lösung nutzt die in jedem Smartphone integrierte Bluetooth-Schnittstelle zur Kommunikation mit den elektronischen Beschlägen. Der mobile Schlüssel wird aus der Managementsoftware „Over the Air“ (OTA) an die in einem verifizierten Smartphone installierte App verschickt. Der Anwender erhält eine Nachricht, dass er einen neuen mobilen Schlüssel erhalten hat und für welche Türen er berechtigt ist. Er muss dann nur noch das Smartphone vor den elektronischen Beschlag halten und via App die Kommunikation starten. Als Identifikationstechnologie fungiert Mifare Desfire EV1.

Knapp 500 Zutrittspunkte

Insgesamt sind in Valens derzeit knapp 500 Zutrittspunkte im Rehazentrum, in den Mitarbeiterwohnungen und den Studios mit der Salto-Lösung ausgestattet. Über 230 elektronische XS4 Original Beschläge in der schmalen Version, zum Teil mit „Bitte nicht stören“-Funktion, sichern praktisch alle Türen, die nicht im öffentlichen Bereich liegen. An den Patientenzimmern sind Komplementärbeschläge ohne Elektronik installiert, da dort kein Bedarf für eine Zutrittskontrolle besteht. Rund 100 elektronische Spindschlösser XS4 Locker sind an diversen Schränken für Büromaterialien und private Dinge der Mitarbeiter, in der Pflegeabteilung sowie in der Apotheke und an Medikamentenschränken sowie an Messerschubladen in der Küche montiert. An den Türen zu den Garderoben, an Außentüren und Schiebetüren sowie zur Liftsteuerung verrichten 25 XS4 2.0 Online- und Offline-Wandleser zusammen mit 15 Steuerungen ihren Dienst. Etwa 125 elektronische XS4 GEO Zylinder finden sich an Türen zu Steigzonen, den Lichthöfen, zum Lager, an Fluchtwegterminals sowie an Kästen, an denen es keine Lösung für das elektronische Spindschloss gibt. Elektronische Vorhangschlösser sind an einem Aktencontainer sowie an einer Garagentür angebracht. Das Rehazentrum Valens ist damit praktisch komplett elektronisch ausgestattet, nur noch ganz wenige mechanische Schlüssel sind übrig.

Erhebliche Arbeitserleichterung

Die Kliniken Valens verwalten rund 800 Personen mit der Managementsoftware „ProAccess SPACE“ von Salto. „Die Berechtigungsverwaltung übernimmt die Personalabteilung. „Wir haben die Zutrittsgruppen definiert. Wenn ein neuer Nutzer hinzukommt, trägt die Personalabteilung die Stammdaten ein und ordnet ihn einer Gruppe zu und kodiert die Karte. Für Sonderrechte ist die Technikabteilung zuständig“, erklärt Andreas Scherrer. Die Einarbeitung in die Software erfolgte mittels „learning by doing“. Die Technikabteilung hat bei der Montage und den ersten Rechtevergaben aktiv mitgewirkt und so alle wesentlichen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen aus erster Hand mitbekommen.

Foto: Salto Systems

Elektronische Lösung für Klinikum

Unhandlich war gestern

Den Aufwand, die Kosten und die mangelnde Flexibilität seiner mechanischen und mechatronischen Schließanlagen leid, suchte das Isar Klinikum München nach einer elektronischen Zutrittslösung. Diese sollte einheitlich über die gesamte Liegenschaft einsetzbar und vor allem einfach zu administrieren und zu installieren sein.

Die Brauerei Feldschlösschen war auf der Suche nach einer neuen Zutrittslösung.
Foto: Brauerei Feldschlösschen

Zutrittskontrolle

Elektronische Zutrittslösung für Brauerei

Eine vielseitige elektronische Zutrittslösung von Salto Systems schützt die Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden, die führende Brauerei in der Schweiz.

Foto: Ralph Feiner

Zutrittskontrolle im Seniorenzentrum

„Ein beruhigendes Gefühl“

Flexibilität bei der Berechtigungsvergabe und wenig Aufwand bei der Installation, diese beiden Punkte standen bei der Auswahl des elektronischen Zutrittssystems im Seniorenzentrum Horn im Mittelpunkt. Erreicht haben das die Verantwortlichen mit dem Einsatz einer kabellosen und virtuell vernetzten Lösung, die neben den Türen auch die Tiefgaragenzufahrt und die Briefkästen einbezieht.

Foto: Salto Systems

Zutrittslösung für IPP Greifswald

Komplexität gemeistert

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald nutzt eine komplexe elektronische Zutrittssteuerung, die nicht nur den Bürotrakt, sondern auch die Experiment- und Montagebereiche der Kernfusionsanlage schützt. Dabei handelt es sich um ein kombiniertes online und virtuell vernetztes System, das überdies organisatorisch die Maßnahmen zur Personensicherheit unterstützt.