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Eine Umfrage zeigt, dass die Bürger modernen Technologien gegenüber positiv eingestellt  sind.

Öffentliche Sicherheit

Umfrage zum Einsatz moderner Technologien

Die Pandemie steigert die öffentliche Akzeptanz moderner Sicherheitstechnologien, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag von Motorola.

Die Coronapandemie hat das kollektive Sicherheitsbewusstsein der Menschen und ihre Einstellung zu modernen Technologien verändert, so das Ergebnis einer Umfrage. Laut dieser Studie herrscht Konsens darüber, dass der Einsatz moderner Technologien zukunftsweisend ist, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Das gelingt jedoch nur durch Transparenz sowie die Bereitschaft aller Beteiligten, einander zu vertrauen und zusammenzuarbeiten.

Umfrage zu modernen Sicherheitstechnologien von Motorola 

88% der Deutschen wünschen sich eine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit durch den Einsatz moderner Technologien. Das ist das Ergebnis der Studie „Konsens für den Wandel“, die von Goldsmiths, University of London, im Auftrag von Motorola Solutions durchgeführt wurde. Verstärkt wurde dies durch die Coronapandemie, deren Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheitswahrnehmung Gegenstand der Studie waren.

Die Erfahrungen in der Krise haben den Menschen veranschaulicht, welche entscheidende Rolle moderne Technologien für ihre persönliche Sicherheit spielen. Außerdem können sie dabei helfen, Geschäftsprozesse auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten. Das hat die Erwartungen an Technologie neu definiert und das kollektive Sicherheitsbewusstsein geschärft.

Innovationstempo durch Krise stark beschleunigt

Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass die globale Krise Digitalisierungsbestrebungen beschleunigt. Viele Organisationen hatten bereits vor der Pandemie Investitionen in ihre Prozesse geplant. Um den neuen Herausforderungen zu begegnen, mussten neue Technologien deutlich schneller als vorgesehen eingeführt werden. Es entstanden daher viele neue Anwendungsfälle.

Dieses hohe Innovationstempo zeigt sich bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, aber auch bei Unternehmen insbesondere beim Einsatz von Videolösungen, im Bereich Cloud sowie beim Thema Interoperabilität und nahtlose Ende-zu-Ende-Kommunikation verschiedener Technologien. Der Rückhalt für diesen Wandel ist groß: 61% der Deutschen finden, dass zukunftsweisende Technologien wie Videokameras, Datenanalyse-Lösungen, Cybersicherheit und Cloud-Lösungen nötig sind, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen.

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Bevölkerung ist offen gegenüber neuen Technologien

Die Coronapandemie hat aufgezeigt, dass der Einsatz neuer Technologien unerlässlich ist. Dementsprechend stehen Bürger neuen Technologien offen gegenüber. Dazu gehören Technologien wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI). Diese wird bereits vielfältig eingesetzt – in Videoanalysen, Maßnahmen zur Automatisierung oder als virtuelle Assistenz. Die Bürger haben verstanden, dass KI auch für die öffentliche Sicherheit eine wichtige Rolle spielt: Erfassen, ob Räume betreten werden können, Kontakte zählen, kritische Fälle nachverfolgen – das sind nur einige der Leistungen von KI, die in der Pandemie entscheidend weiterhalfen.

Die Studie verdeutlicht außerdem, dass mehr Aufklärung für den Einsatz neuer Technologien erforderlich ist. Nur so kann die Öffentlichkeit diesen auch vertrauen und deren Förderung unterstützen. Darum ist es nachvollziehbar, dass Bürger fordern, dass Technologie auf faire, integrative und datengestützte Weise eingesetzt wird – besonders aber transparent: 71% in Deutschland geben an, dass sie Sicherheitsbehörden bei der Nutzung ihrer Daten vertrauen – sofern sie wissen, wie diese eingesetzt werden.

KI soll die menschliche Entscheidungsfindung nicht ersetzen, sondern unterstützen. Moderne Technologien helfen Einsatzkräften von Sicherheitsbehörden und Unternehmen, informiert zu Einsatzlagen zu kommen und auf komplexe Bedrohungen schnell zu reagieren. Die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien müssen der Bevölkerung besser und transparenter erklärt werden. Behörden und Unternehmen mit Sicherheitsaufgaben müssen sich die Zeit nehmen, Bürgern den Nutzen dieser Technologien aufzuzeigen.

Gemeinsam eine sichere Zukunft gestalten

Die Kluft zwischen den Sicherheitsanforderungen und dem Einsatz von Technologie schließt sich. Es besteht so viel Übereinstimmung wie nie zuvor, dass Sicherheit eine gemeinsame, gesellschaftliche Verantwortung ist. Der Erfolg hängt davon ab, ob Bürger, Sicherheitsbehörden und kommerzielle Organisationen in der Lage sind, einander zu vertrauen und mehr Informationen auszutauschen. Nur gemeinschaftlich lässt sich eine sichere und nachhaltige Zukunft nach der Pandemie gestalten.

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sollten diesen Konsens nutzen, um Innovationen gezielt weiter voranzutreiben. Denn es gibt noch viel zu tun: Schließlich wünschen sich 65% der Deutschen und sogar 70% der Befragten weltweit, dass Einsatzkräfte mit Hilfe neuer Technologien in der Lage sind, Risiken und kritische Lagen vorherzusagen. Allgemein stellt sich jetzt nicht mehr die Frage wann, sondern wie unsere gesamte Gesellschaft durch Technologien sicherer wird.

Axel Kukuk, Country Manager der Motorola Solutions Germany GmbH

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