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ASW

Unternehmenssicherheit global denken

Internationale Vertreter trafen sich in der vergangenen Woche auf dem Global Security Forum, um sich über die aktuelle Sicherheitslage für Unternehmen auf internationaler Ebene auszutauschen

Im Rahmen des Global Security Forums haben sich europäische Behörden- und Wirtschaftsvertreter über die globalen Gefahren, Maßnahmen und Kooperations-möglichkeiten für international agierende Unternehmen ausgetauscht. Unternehmen wie Strafverfolgungsbehörden müssten sich global organisieren, um den Sicherheitsherausforderungen für die Wirtschaft entgegentreten zu können, forderte der ASW-Geschäftsführer Jan Wolter. Denn so wie sich die Wirtschaft global ausrichte, täten das auch kriminellen Organisationen.

Deutsche Unternehmen – Großkonzerne wie KMU – seien international ausgerichtet und daher für kriminelle Angriffe aus dem Ausland besonders gefährdet. Die Angriffe auf Unternehmen würden dabei immer professioneller und grenzüberschreitend durchgeführt.

Dass dies vor allem für Cyberangriffe auf Wirtschaftsunternehmen gilt, bestätigte auch der Vize-Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Andreas Könen. Die Zahl der Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen sei in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen – gleichzeitig geht das BSI von einer noch viel größeren Dunkelziffer aus.

Ein breiter Erfahrungsaustausch global agierender Unternehmen und die Diskussion mit Strafverfolgungsbehörden zeigten, dass Bedarf an einer engeren Kooperation und Strategiefindung für grenzüberschreitende Zusammenarbeit besteht, um international agierenden Unternehmen im besseren Maße schützen zu können.

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ASW Bundesverband

Globale Megatrends bestimmen Sicherheit

Der ASW Bundesverband macht in einem White Paper vier globale Megatrends aus. So stellen der Zerfall von Staaten, klimatische und ökologische Verwerfungen, die Digitalisierung und Vernetzung sowie asymmetrische Bedrohungen und hybride Kriegsführung deutsche Unternehmen vor große Herausforderungen.

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Kooperation Staat und Wirtschaft

Gemeinsam stark sein

Deutsche Unternehmen sind täglich von (Wirtschafts-)Kriminalität betroffen. Die Angriffsszenarien unterscheiden sich, das Ziel ist immer dasselbe: Know-how abzuziehen und die Wirtschaft zu schädigen. PROTECTOR & WIK befragte zur Bedeutung des Wirtschaftsschutzes und zur Zusammenarbeit von Unternehmen und Staat Steffen Gentsch, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaftsschutz im Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI).

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Wirtschaftskriminalität

Nur die Drogenmafia ist schlimmer

Strukturen der Organisierten Kriminalität (OK) haben längst das „Geschäftsfeld“ Wirtschaftskriminalität entdeckt. Delikte zum Nachteil von Unternehmen rangieren in der Kriminalstatistik gleich hinter dem illegalen Rauschgifthandel, macht der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, im W&S-Interview deutlich.

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ASW-Interview

Basisschutz und mehr Austausch über Sicherheitsvorfälle

Der ASW Bundesverband hat in einem Positionspapier seine aktuellen Empfehlungen zum Wirtschaftsschutz in Deutschland vorgestellt und darin analysiert, dass viele Unternehmen angesichts der kommenden Sicherheitsherausforderungen noch unzureichend sensibilisiert und kaum vorbereitet sind.