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Das Prüfverfahren für wartungsfreie Blei-Batterien ist in den Richtlinien VdS 2102 „Wartungsfreie Blei-Batterien, Anforderungen und Prüfmethoden“ beschrieben.
Foto: VDS
Das Prüfverfahren für wartungsfreie Blei-Batterien ist in den Richtlinien VdS 2102 „Wartungsfreie Blei-Batterien, Anforderungen und Prüfmethoden“ beschrieben.

Gefahrenmeldetechnik

VdS 2102: Prüfstandard für Blei-Batterien

VdS-Prüfstandard für wartungsfreie Blei-Batterien sichert Energieversorgung bei Stromausfall.

Das Prüfverfahren für wartungsfreie Blei-Batterien ist in den Richtlinien VdS 2102 „Wartungsfreie Blei-Batterien, Anforderungen und Prüfmethoden“ beschrieben, die sich in den letzten 30 Jahren zum Standard bei vielen Produzenten von wartungsfreien Bleibatterien entwickelt haben. Um die Funktionalität von Gefahrenmeldeanlagen auch beim Ausfall der Hauptenergiequelle – meistens dem öffentlichen Stromnetz – sicherzustellen, kommen überwiegend sogenannte Sekundärbatterien zum Einsatz.

Richtlinien VdS 2102 im Markt positiv aufgenommen

„Das Verfahren der Richtlinien VdS 2102 wurde nicht nur im Markt für Brandschutz- und Sicherungstechnik positiv aufgenommen. Mittlerweile nutzen die meisten Hersteller von wartungsfreien Bleibatterien die VdS-Anerkennung als Nachweis für ihre Produktqualität“, erklärt Günter Grundmann Abteilungsleiter im VdS-Labor für elektronische Sicherungstechnik. „Der Schwerpunkt der Prüfungen liegt auf der Sicherstellung der Kapazität nach Belastungen oder unter widrigen Bedingungen. Dabei nutzt das Labor für elektronische Sicherungstechnik einen neuen modernen Prüfstand, der einen hohen Automatisierungsgrad aufweist und damit eine sehr effiziente Durchführung der vielfältigen Prüfungen erlaubt“, so Günter Grundmann weiter.

Batterien müssen Nennkapazität aufweisen

Die Batterien müssen nicht nur bei der Eingangsprüfung mindestens die volle Nennkapazität aufweisen, sondern auch nach einer Reihe von Belastungstests. Beim zyklisches Entladen und Laden werden die Batterien über 50 Zyklen einem Stresstest unterzogen, an dessen Ende sie nach wie vor die geforderte Nennkapazität besitzen müssen. Bei der Tiefentladung werden extreme Belastungsfälle simuliert, in denen die Batterie in Grenzbereiche ihrer Belastungsfähigkeit getrieben wird. Trotz Tiefentladung über 30 Tage muss die Batterie nach einmaligem Wiederaufladen wieder auf mindestens 95 % ihrer Kapazität kommen.

Prüfung der Blei-Batterien bei niedrigen Temperaturen

Eine andere Prüfung widmet sich der Kapazität bei niedrigen Temperaturen. Hierbei werden in entsprechenden Klimakammern Temperaturen bis hinab auf 0° C erzeugt und die geprüften Batterien geladen und wieder entladen. Auch nach diesem Prüfschritt darf die gemessene Kapazität maximal 10 % von der Nennkapazität abweichen. Mit den Prüfungen zum Langzeitverhalten wird der praktischen Anwendung in Anlagen der Brandschutz- und Sicherungstechnik Rechnung getragen. Bei der Prüfung wird der Nachweis geführt, dass die Batterien nach 4 Jahren unter normalen Einsatzbedingungen (Erhaltungsladung) noch eine Restkapazität von mindestens 80 % aufweisen. Last-but-not-least ist es wichtig, dass die Dokumentation und die Kennzeichnung die Batterie eindeutig und konsistent beschreibt. Neben den Leistungsdaten (Spannung, Kapazität) werden beispielsweise die eindeutige Angabe des Herstellungsdatums und optional die Angabe zur Entflammbarkeit validiert.

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Eine dauerhafte Qualitätssicherung wird darüber hinaus durch eine regelmäßige Überprüfung nach Ausstellung des VdS-Zertifikates realisiert, indem Muster aus der laufenden Fertigung einer intensiven Prüfung unterzogen werden. Auf diese Art und Weise werden auch Änderungen im Fertigungsprozess (etwa wegen gestiegener Rohstoffpreise) bei der VdS-Anerkennung angemessen abgebildet.

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