Das neue Anerkennungsverfahren nach VdS 3864 soll sicherstellen, dass die Notöffnung von Fenster und Türen durch Schlüsseldienste fach- und sachgerecht durchgeführt wird.
Foto: Martin Rottenkolber

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VdS legt unseriösen Schlüsseldiensten das Handwerk

Das neue Anerkennungsverfahren von VdS stellt sicher, dass Schlüsseldienste fachgerechte Arbeit verrichten und Kunden transparente Bedingungen anbieten.

Das neue Anerkennungsverfahren Unternehmen für die Notöffnung von Türen und Fenstern (VdS 3864) bietet Endverbrauchern ab sofort eine wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl seriöser und qualifizierter Schlüsseldienste. Begleitet wird das Anerkennungsverfahren von dem neuen VdS-Lehrgang „Öffnungstechnik“. Neben einer eingehenden Prüfung der Betriebsstätte sowie der vorhandenen Werkzeuge und Prozesse, wird auch eine Reihe von Anforderungen an die Fachkräfte gestellt. Neben dem Nachweis umfassender Kenntnisse auf dem Gebiet der Türen- und Fenstertechnik, ist eine weitere Voraussetzung die erfolgreiche Absolvierung des VdS-Lehrgangs „Öffnungstechnik“.

Schlüsseldienste werden zertifiziert

In dem neuen, dreitägigen Lehrgang erlernen die Teilnehmer grundlegende und häufig angewandte Öffnungstechniken. Der Lehrgang endet mit der schriftlichen sowie praktischen Prüfung, die Voraussetzung für die VdS-Anerkennung nach VdS 3864 ist. „Damit stellt VdS sicher, dass VdS-zertifizierte Schlüsseldienste auch wirklich nach dem aktuellsten Stand der Technik arbeiten und für jede Notsituation eine fachgerechte Lösung parat haben“, betont Ingeborg Schlosser, Bereichsleiterin des VdS-Bildungszentrums. Der Lehrgang findet erstmalig in diesem Jahr am 2. bis 4. Juni sowie am 16. bis 18. Dezember in Köln statt.