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Bosch Communication Center

Vernetzte Mobilitäts- und Servicekonzepte

Bosch Communication Center setzt verstärkt auf mobile Dienstleistungen für die Automobilindustrie. Mit neuen Komfort- und Sicherheitslösungen bietet man seinen Kunden ein umfangreiches Dienstleistungsangebot rund um das vernetzte Fahren.

Der Mitte 2012 erfolgreich eingeführte Ecall Service ist heute in 23 europäischen Ländern verfügbar und bereits bei mehreren Automobilherstellern in Serie. Mit dem automatischen Notruf sendet das Fahrzeug unfallrelevante Daten wie Ort, Uhrzeit und Fahrtrichtung an die Sicherheitsleitstellen von Bosch.

Der Vorteil der Lösung: Zusätzlich zur Datenübertragung wird eine Sprachverbindung mit dem Unfallwagen aufgebaut und parallel der nächstgelegene Polizei- oder Rettungsdienst ermittelt. Die mehrsprachigen Mitarbeiter des Communication Center kommunizieren dabei in der jeweils relevanten Sprache mit den Unfallbeteiligten einerseits und den Behörden am Unfallort andererseits. So können weitere wichtige Details zur Art des Unfalls oder zu den involvierten Personen direkt an die Rettungskräfte weitergeben werden.

Persönlicher Assistent

Neben dem Notrufservice bietet man im Bereich mobiler Dienstleistungen ein erweitertes Portfolio an. Im Fokus steht ein mobiler Informationsservice. Dabei ermöglichen die Mitarbeiter im Servicecenter Autofahrern auch unterwegs Zugang zu vielfältigen Informationen, von der Auskunft über Hotels am Zielort bis zur Buchung, von Ausgehtipps bis zur Wettervorhersage, von Verkehrshinweisen bis zur Routenplanung. Die Informationen können zum Beispiel telefonisch oder per SMS beim Servicecenter angefragt werden. Damit ist der persönliche Assistent immer an Bord.

Basis für solche globalen Servicekonzepte in über 30 Sprachen ist das internationale Netzwerk von Bosch Communication Center mit mehr als 20 Standorten in 13 Ländern weltweit. Ebenfalls möglich ist die Einbindung von technischen Partnern oder von Content Providern, um das Spektrum an Informationsservices für den Kunden mittelfristig weiter auszubauen.

Mehr Komfort unterwegs

Darüber hinaus umfasst das Portfolio mobiler Dienstleistungen Remote Services, mit denen zusätzlicher Komfort ins Fahrzeug kommt. Abhängig von der jeweiligen Fahrzeugarchitektur und gegebenenfalls zusätzlicher Komponenten, kann ein Mitarbeiter auf Wunsch des Fahrers per Fernaktivierung bestimmte Funktionen steuern. Beispielsweise kann das Fahrzeug aus der Ferne entriegelt werden, wenn aus Versehen der Schlüssel eingeschlossen wurde.

Des Weiteren gehören ein Pannen- und ein Wartungsservice zum neuen Dienstleistungsangebot. Im Fall einer Panne können die Mitarbeiter im Servicecenter alle relevanten Fahrzeugdaten empfangen und verarbeiten, um mit Partnerunternehmen den Abschleppvorgang zu koordinieren.

Für den Wartungsservice können je nach Fahrzeuginfrastruktur bestimmte Funktionen oder auch Wartungszyklen mittels eines automatischen Signals an die Serviceleitstelle gesendet werden, die sich dann um die Koordination der Inspektion kümmert. Ein Tracking Service, der etwa bei einem Diebstahl des Fahrzeugs zum Einsatz kommt, rundet das Spektrum an mobilen Dienstleistungen ab. Das Serviceportfolio ist modular aufgebaut. Ein Baukastensystem ermöglicht den Kunden die Kombination verschiedener Dienstleistungen in unterschiedlichem Umfang. Ebenfalls möglich ist eine Lösung aus einer Hand, die neben der Dienstleistung die komplexe technische Integration bis hin zu Aufbau und Management eines internationalen Partnernetzwerks umfassen kann.

Foto: GDV

GDV & Bosch

Notrufsysteme für Fahrzeuge nachrüsten

Die GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL) präsentiert zusammen mit ihrem Technologie-Partner Bosch Connected Devices and Solutions vom 14. Bis 24. September den Unfallmeldedienst in Halle 8 Stand A03 auf der IAA in Frankfurt. Der Unfallmeldedienst ist in nahezu jedem Fahrzeug nachrüstbar und sorgt so für eine sicherere Zukunft im Straßenverkehr.

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Protectas/Bosch

Partner für neue Cloud-based Services

Protectas SA und Bosch Sicherheitssysteme GmbH gehen eine Partnerschaft für die Bereitstellung von Videofernüberwachungsdiensten für Protectas Kunden in der Schweiz ein. Hier befinden sich zwei mit modernster Technik ausgestattete Sicherheitsleitstellen von Protectas.

Dekra

Elektroautos sind bei Unfall nicht gefährlicher

Die Nutzer von Serien-Elektroautos sind nach aktuellem Forschungsstand bei einem Unfall keinen höheren Risiken ausgesetzt als in einem vergleichbaren Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor. Darauf weisen die Unfallforscher von Dekra hin.

Übergriffe auf Bedienstete im öffentlichen Sektor nehmen in den letzten Jahren zu. Mit einem schnellen und stillen Alarm können sich Mitarbeiter schützen.
Foto: Snippet Protect first responders DE

Alarmierung

Stiller Alarm schützt Mitarbeiter vor Übergriffen

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