Image
Vernetzte Sicherheitstechnik im Einzelhandel sorgt nachhaltig für mehr Schutz von Kunden, Mitarbeitern und Waren.
Foto: 06photo - Fotolia
Vernetzte Sicherheitstechnik im Einzelhandel sorgt nachhaltig für mehr Schutz von Kunden, Mitarbeitern und Waren.

Gefahrenmeldetechnik

Vernetzte Sicherheit für Kunden, Mitarbeiter und Waren

Wie sich durch sinnvolle Vernetzung von Sicherheitstechnik im Handel ein Plus an Sicherheit herstellen lässt – für Menschen und Waren gleichermaßen.

Auf Sicherheitstechnik im Handel kann heute kaum mehr verzichtet werden: Bedingt durch die Pandemie sind die Fallzahlen für Ladendiebstähle in 2020 etwas zurückgegangen, aber sie sind mit rund 304.000 Fällen nach wie vor auf einem hohen Niveau und verursachen der Wirtschaft einen jährlichen Schaden in Milliardenhöhe. Der Fokus der Diebstähle liegt schwerpunktmäßig auf Shops und Filialen, doch auch die Lager geraten zunehmend ins Visier der Täter, die zudem immer professioneller vorgehen und teilweise straff organisiert sind. Videoüberwachungslösungen für den Einzelhandel sind mittlerweile Standard im Kampf gegen Ladendiebe und Inventurdifferenzen, meist sind sie allerdings nur ein Teil der Gewerke, die sicherheitstechnisch ineinandergreifen.

Sicherheitsring von außen nach innen

Zentraler Baustein einer integrierten Sicherheitslösung für den Handel sind sie dennoch. Moderne Systeme in HD-Auflösung ermöglichen eine Strafverfolgung durch eindeutige Aufnahmen im Rahmen datenschutzrechtlicher Regelungen. Zudem können sie Täter bereits im Vorfeld abschrecken, vor allem dann, wenn sie keine Schlupflöcher lassen und auf Verkaufsflächen, im Warenlager und in den Außenbereichen installiert sind. Am Objekt selbst wird die Videoüberwachung in der Regel mit einer Einbruchmeldeanlage kombiniert. Sie sind ein weiterer wichtiger Bestandteil präventiver Maßnahmen, um Objekte wirkungsvoll zu schützen. Öffnungskontakte an Zutrittspunkten sorgen für eine sofortige Alarmierung während eines Einbruchversuchs. Innerhalb eines Objekts sichern Bewegungsmelder Räumlichkeiten und Zugänge zuverlässig ab. Sie helfen auch in den Fällen, in denen sich Täter vorher eingeschlichen und versteckt haben, um nach Ladenschluss loszuschlagen.

VdS zertifiziert Betreiber von Remote Services

TAS ist als Remote Access Infrastructure Provider (RAISP) durch VdS unter Berücksichtigung der Normen EN 50710 und TS 50136-10zertifiziert worden.
Artikel lesen

Gerade bei großen Warenlagern empfiehlt sich die Kombination der Videoüberwachung mit Perimeterschutz-Systemen. Hier kommen auch Flächenüberwachungen mit Laser oder Radartechnologie zum Einsatz. Mechanische Schutzvorrichtungen wie Zäune, Schranken und Tore sind optimal, um das Gelände einzufrieden und einen schnellen, einfachen Zugang zu verhindern. Ebenso wichtig ist eine geordnete Zutrittskontrolle, etwa wenn es um Lieferanten und Berechtigungen für die Warenlager geht. Solche Zutrittskontrolllösungen lassen sich ebenfalls mit der EMA für ein Maximum an Sicherheit verknüpfen.

Effizient und sicher: Fernzugriff auf Alarmsysteme

Gerade im Einzelhandel mit seinen Filialen und Ladenketten stehen Verantwortliche vor der Frage, wie sich sicherheitstechnische Anlagen effizient warten lassen. Eine Antwort darauf sind Wartungen, die aus der Ferne vorbereitet oder durchgeführt werden. Das bedeutet, dass sich ein Servicetechniker nicht zwingend in das Objekt begeben muss, um etwa Fehlerzustände eines Alarmsystems zu analysieren. Eine einzelne Fernwartungslösung pro Gewerk kann allerdings den Effizienzgewinn durch Remote Services schnell wieder zunichtemachen. Zudem   besteht die Gefahr von Sicherheitslücken aufgrund einer Vielzahl von Zugangsmöglichkeiten.

Viel effizienter ist hier eine Plattform, über die der Fernzugriff gewerkeübergreifend erfolgt. Ein solches System bietet das Unternehmen TAS Sicherheits- und Kommunikationstechnik mit seiner TAS Secure Platform. Darüber lässt sich ein sicherer Fernzugriff (Remote Access) auf Alarmübertragungseinrichtungen und nachgeschaltete Gefahrenmeldeanlagen realisieren. Über die TAS Secure Platform können zentral Software-Updates für eine Vielzahl an Systemen und Gewerken aufgespielt werden. Die Möglichkeit, bei Fehlerzuständen aus der Ferne auf das Gerät zuzugreifen, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern vermeidet in Pandemie-Zeiten unnötige Kontakte. Servicetechniker müssen nur in „echten“ Notfällen vor Ort sein, und sind dann dank der Daten auch gleich optimal auf ihren Einsatz vorbereitet.

Cybersicherheit im Fokus von Einzelhändlern

Aus Sicht der Cyber Security ist es allerdings notwendig, höchste Sicherheitsanforderungen an die Fernzugriffspunkte zu stellen. Daher ist es nicht sinnvoll, eine Vielzahl an unreglementierten Zugriffspunkten zu betreiben. Cyberkriminelle könnten im Falle einer nicht ausreichend gesicherten Verbindung Zugang zum Netzwerk und damit auf die Gewerke selbst erhalten, diese in ihrem Sinne manipulieren und ausschalten. Mit der TAS Secure Platform bietet der Spezialist für Sicherheits- und Kommunikationstechnik einen ganzheitlichen Ansatz. Denn das Unternehmen stellt nicht nur die Infrastruktur für Leitstellen-Betreiber und Errichter zur Verfügung, sondern übernimmt als Remote Access Infrastructure Service Provider (RAISP) die Verantwortung für den Aufbau und die Sicherheit der Fernzugriffsinfrastruktur. Diese wird unter anderem durch Mehrfaktor-Authentifizierung, Verschlüsselungsverfahren, Mandantentrennung mit gesicherter zentraler System-/Kundendatenverwaltung und Pflege gewährleistet. All diese Maßnahmen ermöglichen einen sicheren Zugang über die TAS Secure Platform auf die angebundenen Gewerke. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung bleibt die Plattform stets auf aktuellem Stand und bietet nicht nur dem Einzelhandel mit der Zentralisierung wichtiger Wartungsfunktionen einen echten Mehrwert im Hinblick auf Kosteneffizienz und Sicherheit.