Foto: Olaf Schneider/Pixelio

Frost & Sullivan

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im Transportwesen

Nach den Flughäfen arbeitet nun der Weltmarkt für Massentransportmittel an der Einführung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen. Die Regierungen setzen sich zunehmend bewusster mit Sicherheitsrisiken auseinander, so das Ergebnis einer Studie.

Neben terroristischen Bedrohungen, vermehrter Kriminalität, antisozialem Verhalten und Forderungen seitens der Versicherungen haben die Betreiber ihr Augenmerk auf neue Technologien in der Videoüberwachung, Perimetersicherung und Sensorik gerichtet. Das Bedürfnis nach mehr Sicherheit ist unbestritten, doch Nahverkehrsbetreiber sind oftmals aufgrund kleiner Budgets nur beschränkt handlungsfähig, zumal es schwierig ist, eine Rendite aus diesen Anlagen zu erzielen.

Deutliches Wachstum

Laut einer Studie von Frost & Sullivan erwirtschaftete der Weltmarkt für Sicherheit in Massentransportmitteln im Jahr 2012 einen Umsatz von 1,76 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2021 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,7 Prozent (2012 bis 2021) auf 3,16 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der Markt wird sich aufgrund von Großinvestitionen in U-Bahn-Projekte in China und dem geplanten Ausbau aktueller U-Bahn-Projekte in Indien, Europa und Asien-Pazifik vergrößern.

Die größten Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen würden erfolgen, um gezielt folgende Punkte abzusichern: Stationen, an denen Reisende zusammenkommen; Busse und Schienenfahrzeuge, in denen Reisende befördert werden, sowie die angrenzenden Gebiete zu Orten, an denen Verkehrsmittel stationiert sind, so Krzysztof Rutkowski, Frost & Sullivan Aerospace, Defence and Security Research Analyst. Solche Verbesserungen der Sicherheitsmaßnahmen seien von grundlegender Bedeutung, um die Fahrgastzahlen in Massentransportmitteln zu erhöhen.

Aufgrund ihrer Besonderheiten eignen sich die Massentransportsysteme leider nicht für Technologietransfers aus anderen Bereichen (zum Beispiel E-Gates in Flughäfen), da der Komfort das entscheidende Kriterium für Kunden ist, um das Massentransportmittel zu nutzen. Der Aspekt der Bequemlichkeit ist auch einer der Gründe, weshalb Regierungen die Sicherheitsinstallationen in Nahverkehrsknotenpunkten bislang größtenteils vernachlässigt haben.

Der beste Weg, um technologische Herausforderungen und Untätigkeit zu überwinden, ist eine offene Architektur, die den Zweck der Systeme nicht nur auf die Sicherheit reduziert. Sie kann Mehrwertdienste wie etwa Infotainment, GPS-Ortungsgeräte und andere Dienstleistungen bieten. Es ist zudem vorteilhaft für Sicherheitsanbieter, Partnerschaften einzugehen und Produkte zu bündeln, um eine größere Palette von Lösungen in einer offenen Architektur bereitzustellen. Die höchste Nachfrage besteht für die Videoüberwachung und Kommunikationstechnologien. Daher sind Partnerschaften mit Unternehmen sinnvoll, die in diesen Bereichen tätig sind.

Die Marktanalysten gehen davon aus, dass Einzelsysteme vom Markt verschwinden werden, da sie nicht wirtschaftlich sind. Stattdessen wird sich ein großer Markt für Sicherheitssysteme entwickeln, in die andere on-Board-Technologien wie etwa Infotainment und öffentliches WLAN integriert sind.

Foto: Frost & Sullivan

Frost & Sullivan

Sicherheitsmaßnahmen im Transportwesen

Die aktuelle Frost & Sullivan Studie mit dem Titel „Operator Strategies and Vertical Perspectives for 5G in Europe, Forecast to 2024“ liefert detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Technologien, die für die Einführung des Mobilfunkstandards 5G herangezogen werden.

Foto: Pixelio.de/Kay Bengelsdorf

Perspektiven des Brandschutzmarktes

Eine sichere Bank

Der Markt für Brandmeldeanlagen (BMA) ist ein traditionell beständiger Markt ohne revolutionierende Technologien oder umwälzende Veränderungen. Auf den ersten Blick erscheint er daher als ein relativ unspektakulärer, wenig zugkräftiger Markt. Angesichts des Konjunkturabschwungs vor einiger Zeit erwies sich der Brandschutzmarkt hingegen als ein äußerst attraktiver Sektor.

Im Bosch-Forschungszentrum in Renningen werden intensiv neune Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) vorangetrieben.
Foto: all rights reserved

News

Bosch hält Umsatz 2018 auf Rekordniveau

Die Bosch-Gruppe bleibt weiter auf Erfolgskurs. Umsatz und Ergebnis 2018 liegen nach vorläufigen Zahlen auf dem Niveau des starken Vorjahres.

Foto: Milestone

Milestone Systems

Ertrag 2013 um 28 Prozent gesteigert

Milestone Systems steht laut einer Analyse von IHS Technology Video Surveillance Intelligence Service an der Spitze der Anbieter von Videomanagement-Software (VMS). Die Einnahmen von Milestone Systems sind seit 2007 um 30 Prozent gestiegen.