Forumsteilnehmer an Tag 2 v.l.: Wilhelm Fischer, Andreas Albrecht, Gerhard Harand, Christian Heller, Christian Heibges, Tim Hancock, Jochen Sauer, Tayfun Buyar, Julian Torgler, Uwe Kühlewind, Andreas Conrad, Josua Braun, Dirk Ostermann, Robert Köhler.
Foto: Michael Gückel

Videoüberwachung

Video-Special 2020 mit vier fundierten Forumsbeiträgen

Das PROTECTOR Video-Special wird trotz Corona pünktlich erscheinen und dem Leser die gewohnte Fülle an Information bieten – auch in Form unseres Forums.

Zum 16. Mal hatte die Redaktion des PROTECTOR – noch rechtzeitig vor Ausbruch der Corona-Krise – zum Forum Videosicherheit nach München geladen. Die entstandenen Fachartikel werden in Kürze im Special Videoüberwachung 2020 veröffentlicht. Am 30.4. wird es trotz Corona pünktlich erscheinen.

Die Tagesordnung des Forums blickte über den Tellerrand der Branche hinaus und widmete sich aktuellen Themen der Videotechnik und der Sicherheitsbranche allgemein. Wie gewohnt bot sich unter der Leitung von Moderator Dirk Ostermann an den zwei Tagen genügend Raum, um Entwicklungen im Videosektor zu diskutieren. Dabei kamen sowohl technologische Neuerungen als auch marktpolitische Themen auf den Tisch.

Cyber-Sicherheit und IT-Angriffe im Fokus des Forums Videosicherheit

Am ersten Tag spannte sich der thematische Bogen von der IT- und Cyber-Sicherheit bis hin zu Usability, Komfort und anderen Faktoren, die heute oft über die Praxistauglichkeit von Lösungen entscheiden. So gingen die Teilnehmer der Frage nach, inwieweit IT-basierende Sicherheitssysteme als Einfallstor für Cyberkriminelle, Geheimdienste und Hacker dienen und wie sich die aktuellen Angriffsszenarien und Risiken entwickeln. Unter anderem diskutierten die Experten darüber, welche Rolle Sicherheitslücken und Backdoors in Kameras spielen und ob Cloud-Systeme sicherer sind als eine beim Anwender betriebene Anlage. Des Weiteren kamen die Aspekte Zertifizierungen für Cybersicherheit und Penetrationstests zur Sprache.

Komfort, Usability und Flexibilität bei Videosystemen

Den zweiten großen Themenblock an Tag 1 bildeten „Videosysteme im Praxiseinsatz“. In der Diskussion drehte sich hier alles um Usability, Flexibilität und Komfort als Hauptfaktoren für moderne Systeme. Dabei stellte sich die Frage, welche Rolle eine leichte Installierbarkeit von Komponenten für Errichter und Anwender spielt und welche effektiven Konzepte zur Wartung und Aktualisierung heute nützlich sind, um verstärkt aus der Ferne auf Anlagen zugreifen zu können. Auch Ansätze zum automatischem Updates von Firmware und Software kamen zur Sprache. Was bei heutigen Bedienkonzepten von der Softwareseite bedacht werden muss und wie sich die Ansprüche der Bediener ändern, war ebenfalls Thema.

Foto: Michael Gückel
Teilnehmer an Tag 1 des Forums, v.l.: Stefan Bange, Christof Knobloch, Fred Hauck, Dirk Ostermann, Martin Scherrer, Ulf Hüther, Mike Plötz, Katharina Geutebrück, Andreas Albrecht, Maximilian Busse, Uwe Gleich, Thorsten Reichegger, Dirk Brand.

Forumsteilnehemr diskutieren Beispiele für die wachsende Spezialisierung in der Kameratechnik

Tag 2 des Forums startete mit einem gleichzeitig technischen wie auch marketinggetriebenen Thema: der Spezialisierung. Viele Hersteller setzen verstärkt auf Anpassung der Technik an bestimmte Anwendungsbereiche und Spezialmodelle, statt „Standard-Kameras“ für alle denkbaren Aufgaben zu entwickeln. Die Teilnehmer diskutierten Beispiele aus den Sektoren Fernüberwachung, Multifokal-Systeme, Panorama-Überwachung oder auch Wärmebildtechnik. Dabei stellte sich die Frage, welchen Mehrwert diese Systeme bringen und inwiefern sie für Hersteller und Anwender attraktiv sind. Auch die Aspekte Perimeterschutz und Drohnentechnik wurden gestreift.

Zukunftsfähige digitale Geschäftsmodelle für Errichter auf der Tagesordnung

Zum Abschluss des Forums wurde der Fokus auf die Errichter und Integratoren gelegt. Wie müssen sich Errichter künftig aufstellen, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Haben sich Errichter schon zu Dienstleistern gewandelt, die hauptsächlich Services statt Hardware verkaufen? Im Meinungsaustausch zwischen Herstellern, Errichtern und Distributoren wurde deutlich, wo Potenziale liegen und welche Maßnahmen alle Beteiligten der Kette in Angriff nehmen sollten, so etwa Abomodelle und „as-a-Service“-Angebote. Auch die unterstützende Rolle der Hersteller einerseits und wachsende Konkurrenz aus der IT-Branche andererseits wurden erörtert.

Die ausführlichen Beiträge zum Forum mit Statements und Bildern aller Teilnehmer finden sich in der Ausgabe Special Videoüberwachung des PROTECTOR, in der zudem weitere Fachartikel aus dem Sektor Videotechnik vertreten sein werden.

Teilnehmer an Tag 1 des Forums, v.l.: Stefan Bange, Christof Knobloch, Fred Hauck, Dirk Ostermann, Martin Scherrer, Ulf Hüther, Mike Plötz, Katharina Geutebrück, Andreas Albrecht, Maximilian Busse, Uwe Gleich, Thorsten Reichegger, Dirk Brand.
Foto: Michael Gückel

Veranstaltungen

Forum Videosicherheit 2020 setzt auf Trendthemen

Zum 16. Mal hatte die Redaktion des PROTECTOR kürzlich zum Forum Videosicherheit geladen. Die Tagesordnung war gespickt mit Trends und Technik-Themen.

Die Teilnehmer des Forums Videosicherheit 2020 diskutierten an Tag 1 die Risiken und Schutzmaßnahmen im Bereich Cyber-Security und IT.
Foto: Michael Gückel

Videoüberwachung

Werden Sicherheitsgewerke zum Einfallstor für Hacker?

Mit dem technologischen Wandel der Sicherheitsgewerke zu IT-basierten, vernetzten Systemen werden diese auch anfälliger für Bedrohungen durch Hacker.

Foto: Michael Gückel

PROTECTOR & WIK Forum Videosicherheit 2018

Drohnen, Bodycams und Co

Die Videotechnik erfährt seit Jahren eine stetige Erweiterung ihrer Anwendungsfelder. Dies ist einerseits bedingt durch sinkende Preise von Komponenten, andererseits aber auch durch technologische Weiterentwicklungen und zunehmende Intelligenz in den Produkten. Wohin aktuelle Trends gehen und welche Potenziale noch schlummern, war Thema beim Forum Videosicherheit 2018.

Foto: Michael Gückel

PROTECTOR & WIK Forum Videosicherheit 2017

Ebenen der Effizienz

Der Effizienzgedanke spielt heute in nahezu allen Anwendungen des täglichen Lebens eine Rolle. Die Videotechnik bildet hier keine Ausnahme. Höhere Auflösungen und steigende Kamerazahlen fordern einerseits stärkere Kompression und smarte Codecs sowie andererseits optimale Nutzung von Bandbreiten und Speichern. Wie man in der Praxis realistisch plant und wo sich moderne Alternativen anbieten, diskutierten die Experten beim Videoforum 2017.