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Inertgas-Anlage erfüllt Sicherheitsstandards

Vielseitig einsetzbar

Sei es ein Rechenzentrum oder ein Produktionsbetrieb – Brände stellen eine realistische Gefahr dar, die existenzbedrohend werden kann. Gefragt sind daher individuell angepasste Brandschutzkonzepte, die beispielsweise Inertgas-Löschanlagen vorsehen.

Der Sicherheitsgedanke wird für Unternehmen seit Jahren immer wichtiger. Mit dem hohen Stellenwert der Datenverarbeitung und -archivierung beispielsweise steigt auch die Nachfrage nach einer sicheren Speicherung relevanter Informationen in Rechenzentren. Überall dort, wo hohe Serverdichten vorkommen und eine Hitzeentwicklung unumgänglich ist, bestehen auch physikalischen Gefahren - dazu gehört nicht zuletzt die Gefahr eines Brandes.

Doch auch in anderen Unternehmensbereichen existieren solche Risiken: In Produktionsprozessen mit hohen Fertigungstemperaturen sowie in Lägern stellen Brände eine Gefährdung dar, die nicht nur wirtschaftliche Schäden mit sich bringen, sondern auch zum vorübergehenden Produktionsstillstand führen können. Somit ist in vielen Unternehmensbereichen ein adäquates, individuell angepasstes Brandschutzkonzept von hoher Dringlichkeit, um schwerwiegenden Verlusten vorzubeugen.

Übergreifender Schutz

Da die zu schützende Umgebung der technischen Anlagen und Produktionsabläufe nicht von Löschmitteln beeinträchtigt und auch der Schaden so gering wie möglich gehalten werden sollte, ist es wichtig, ein speziell abgestimmtes System zu integrieren. Für einen zuverlässigen Raum- und Anlagenschutz, der auch in mehreren Bereichen eines Gebäudes gleichzeitig angewandt werden kann, eignet sich beispielsweise die Inertgas-Löschanlage Argonite C60, deren Löschwirkung auf einer Sauerstoffverdrängung basiert.

Die Besonderheit dieser Lösung liegt in deren Ausströmtechnologie. Hier wird ein druckgeregeltes Einbringen des Löschmittels gewährleistet, das heißt das Löschgas tritt mit nahezu konstantem Druck binnen einer Minute aus. Auf diese Weise kann ein gleichmäßiges Druckniveau sichergestellt werden. Gilt es mehrere Bereiche zu schützen, wird die Löschflaschenbatterie zentral bevorratet und es werden Mehrbereichsventile eingesetzt, die das Gas in den entsprechenden Löschbereich einbringen. Mit einem maximalen Ausgangsdruck von 60 bar lassen sich zudem die Rohrleitungen des fest installierten Verteilungsnetzes effizient nutzen und notwendige Druckentlastungseinrichtungen im betreffenden Raum kleiner dimensionieren.

Um negative Auswirkungen auf die sensible elektromagnetische Ausrüstung - wie sie beispielsweise in Rechenzentren oder Archiven vorkommt - zu verringern, wurde zudem die Lautstärke während der Auslösung erheblich reduziert. Die Druckregulatoren, Controller und Druckentlastungseinrichtungen gewähren darüber hinaus ein gleichermaßen sicheres und akzeptables Druckniveau im zu schützenden Bereich.

Keine Negativfolgen für die Umwelt

Dem zunehmenden Bewusstsein für unsere Umwelt wird die Inertgas-Löschanlage ebenfalls gerecht. Das flüssig gelagerte Gas besteht aus einer natürlichen 50:50 Mischung aus Argon und Stickstoff und hat in diesem Bereich so gut wie keine belastende Wirkung. Zudem ist es geruchlos, elektrisch nicht-leitend, transparent und auch korrosionsfest. Die Löschung erfolgt durch die Senkung des Sauerstoffgehaltes in der Luft von normalen 21 Prozent auf einen Wert von 15 Prozent – ein Vorgang, der für sensible Technikbereiche und die hier vorhandenen Materialien prädestiniert ist. Dieser Zustand wird eine längere Zeit beibehalten, um die Gefahr eines erneuten Ausbrechens des Brandes zu reduzieren.

Kommt es im Ernstfall zu einer Auslösung der Löschanlage, sollten sensible Technikkomponenten in Rechenzentren, wertvolle Güter in Archiven und Lägern oder auch Produktionsumgebungen vom Löschmittel grundsätzlich nicht allzu negativ beeinträchtigt beziehungsweise beschädigt werden. Denn nur dann kann eine rasche Wiederinbetriebnahme erfolgen, so dass auch die Prozesse im Unternehmen keine größeren Unterbrechungen erfahren.

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Feuertrutz 2013

Kidde zeigt Branderkennung und Löschsysteme

Die Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH (KBE) stellt vom 20. bis 21. Februar 2013 ihre Lösungen, die von Branderkennungsmaßnahmen bis hin zu Löschsystemen reichen, auf der Feuertrutz vor.

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Kidde

Sensible Löschanlagen

Kidde Brand- und Explosionsschutz präsentiert auf der Security Produkte rund um den industriellen Brandschutz.

Foto: Museum für Naturkunde Berlin

Stickstoff statt Schaum oder Wasser

Grüne Alternative

Jeder Planer oder Betreiber muss sich die Frage stellen, ob es reicht, einen Brand einfach nur zu detektieren und den Rest der Feuerwehr zu überlassen oder besser in eine automatische Löschanlage zu investieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig, eine davon ist der Einsatz von Stickstoff.

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Feuertrutz 2012

Kidde zeigt industriellen Brandschutz

Auf der Feuertrutz 2012, die bereits zum zweiten Mal in Nürnberg ihre Pforten öffnet, wird die Kidde Brand- und Explosionsschutz GmbH (KBE) erneut als Aussteller vertreten sein. Vom 22. bis 23. Februar 2012 zeigt das Unternehmen aus Ratingen seine Lösungen rund um den industriellen Brandschutz.