Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Vom Autoknacker zum Autohacker

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die September-Ausgabe Jahres 1974, in der unterschiedliche Methoden zur Selbstverteidigung für Autofahrer vorgestellt wurden.

Seit nunmehr gut zehn Jahren wirft das Redaktionsteam von PROTECTOR & WIK immer wieder einen Blick in das 45 Jahre zurück reichende Archiv des Heftes. Die interessantesten historischen Fundstücke, Kuriositäten und Zeitzeugnisse präsentieren wir in jeder Ausgabe im „Abspann“. Sofern möglich und angebracht versehen wir die Archivtexte mit einem aktuellen Bezug zu Jetztzeit. Die besten dieser bisher Heft-exklusiven Archiv-Beiträge stehen nun auch online auf Sicherheit.info zur Verfügung.

Vom Autoknacker zum Autohacker

Als Autofahrer musste man sich seit jeher mit vielfältigen Gefahren auseinandersetzen. Das umfasst nicht nur das Grundrisiko eines Unfalls – sei er bedingt durch technischen Defekt, schlechte Witterung, eigene Unachtsamkeit oder rücksichtslose Dritte –, sondern auch allerlei andere Gefahren. In den 70ern war beispielsweise ein brennendes Thema der Überfall auf Autofahrer, was angesichts des damals herrschenden Inlandsterrorismus plausibel klingt. So befasste sich der PROTECTOR in den Jahrgängen 1974 und 1975 in einer ganzen Serie mit der Selbstverteidigung für Automobilisten.

In den 80er bis 2000er Jahren dominierten die thematische Sparte der KFZ-Sicherheit zunächst Berichte über mechanische und elektronische Diebstahlsicherungen und später GPS/GSM-Ortungssysteme. Heute wiederum ist das Auto dank der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung gänzlich anderen Angriffsszenarien ausgesetzt. Die Autoknacker werden zunehmend zu Autohackern, die versuchen, gezielt Schwachstellen auszunutzen. Diese Angriffe dürften weiter zunehmen, wie auch die Versicherung Allianz kürzlich warnte. Verantwortlich seien nach Experteneinschätzung ungesicherte Datenschnittstellen im Auto, die zum Einfallstor für Hacker werden können. Trotz aller smarten Technik im Auto, seien die Fahrzeuge nur unzureichend geschützt.

Und noch etwas hat sich verändert. Anders als früher, als der Autofahrer selbst zur Sicherheit beitragen konnte, etwa indem er Selbstverteidigung trainierte, vorsichtig fuhr oder in zusätzlichen Diebstahlschutz investierte, sieht er sich heute den Gefahren durch Hackerangriffe beinahe machtlos gegenüber. Umso mehr sind die Hersteller in der Pflicht, ihre Fahrzeuge zu wappnen und Sicherheitslücken zu schließen. Man kann nur hoffen, dass es ihnen baldmöglichst gelingt.

Erstveröffentlichung Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Printausgabe des PROTECTOR 11/2017, er besitzt aber nach wie vor inhaltliche Relevanz. Ein möglicher konkreter Bezug zu aktuellen Ereignissen ist dessen ungeachtet jedoch im Kontext des Erstveröffentlichungsdatums zu sehen. Der Text wurde nicht erneut aktualisiert, sondern dient seinerseits als Blick ins Archiv dieser Ausgabe.
Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Abenteuer Geldtransport

Heute widmen wir uns in unserer Archiv-Rubrik dem „Abenteuer Geldtransport", wie es einmal 1975 im PROTECTOR hieß und gehen der Frage nach, wie viele Abenteuerliches heute noch in diesem Sektor steckt.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Sieg der Ergonomie

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik in die Juli-Ausgabe Jahres 1992 und gehen der Frage nach, welche Rolle die Ergonomie bei der Videotechnik spielt und wie sich die Bildschirmarbeit seit damals gewandelt hat.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Zu schmal gedacht

Heute befassen wir uns in unserer Archiv-Rubrik mit Innovationen, die es nicht geschafft haben, sich durchzusetzen. Dazu gehört das in der Juni-Ausgabe 1979 vorgestellte Polavision-System für Sofortbilder.

Foto: Archiv

Rückblicke/Ausblicke

Brandgefahr eindämmen

Heute blicken wir in unserer Archiv-Rubrik zurück ins Jahr 1978 und treffen dabei auf Brandschutznormen, Materialien zur Wärmedämmung und verheerende Katastrophen.