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Foto: VZM
Bruno Hecht, Sicherheitsberater und Gesellschafter der VZM GmbH.

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VZM verabschiedet Bruno Hecht

Die Bonner Sicherheitsberatung VZM verabschiedet den Architekten und Brandschutzspezialisten Bruno Hecht nach 39 Jahren in den Ruhestand.

Die von zur Mühlen’sche (VZM) Sicherheitsberatung muss sich nach 39 Jahren von ihrem Mitarbeiter und Gesellschafter Bruno Hecht verabschieden. Der Architekt und Brandschutzsachverständige geht am 15. März 2021 offiziell in den Ruhestand. In seiner beruflichen Laufbahn hat er rund 1.000 Beratungsprojekte betreut und als Referent zahlreiche Nachwuchskräfte zum Thema bauliche Sicherheit und Brandschutz geschult. Eine Weile wird Hecht seinen Kollegen im Brandschutz jedoch noch als freier Mitarbeiter beratend zur Seite stehen.

VZM suchte 1982 einen Fachmann mit Architektur- und Bauexpertise, der bei der Planung von Rechenzentren mithelfen sollte. Firmengründer Rainer von zur Mühlen und Geschäftsführer Peter Stürmann erkannten in Hecht den kreativen und fortschrittlich denkenden Kopf, den sie suchten. Im Jahr 1989 wurde er Gesellschafter der RZ-Plan, die heute als Geschäftsbereich der VZM GmbH zugeordnet ist. Für den Architekten begann ein Berufsleben in der Sicherheitsberatung, das sich hauptsächlich um das Thema Brandschutz drehte. Berufsbegleitend hat er seine Qualifikation ständig erweitert und wurde Sicherheitsingenieur und Brandschutzsachverständiger. Im Laufe der Zeit wurde er auch Experte für Evakuierungsfragen, sprengwirkungshemmende Maßnahmen, Rechenzentrumsplanung und City Sicherheit.

Er ist selbst erstaunt, dass aus seiner Anstellung bei VZM tatsächlich 39 Berufsjahre wurden. Es waren ereignisreiche Jahre und rückblickend würde er sich wieder für den Brandschutz entscheiden, da dies eine ausfüllende Tätigkeit sei. Einerseits, weil Brandprävention Leben rettet und andererseits, weil er viel für seine Auftraggeber bewirken konnte. Der Brandschutz sei sehr komplex und teuer. Mit dem nötigen Know-how, viel Erfahrung und kreativen Ansätzen sei es jedoch möglich, Konzepte zu entwickeln, die sicher und gleichzeitig auch bezahlbar seien, erläutert Hecht.

Hecht als Experte beim Düsseldorfer Flughafenbrand

Als seine Feuertaufe als Brandschutzberater bezeichnet er seine Tätigkeit in der Schadensregulierungskommission der Versicherer des Düsseldorfer Flughafens nach der Brandkatastrophe 1996. Es galt, die Brandursache zu finden, um die Frage der Regulierung zu klären, wobei es um dreistellige Millionenbeträge ging. Die Aufklärung gelang, und die Erkenntnisse führten zu Konsequenzen für den Brandschutz wie zum Beispiel die Verwendung halogenfreier Kabelisolierungen und den Verzicht auf polystyrolhaltige Dämmstoffe. Hecht bedauert sehr, dass es die realen Katastrophen waren, aus denen er in der Sicherheitsplanung und im Brandschutz am meisten lernen konnte. Beruf und Privatleben zu trennen, sei ihm damals kaum möglich gewesen. Die Schicksale der Opfer und Erzählungen von Überlebenden hätten ihn sehr bewegt und seien ihm auch heute noch in Erinnerung, berichtet der Brandschutzexperte.

Nachfolgerin bei  VZM

Neben seiner Funktion als Berater und Brandsachverständiger hat Hecht sein Fachwissen im Brandschutz stets geteilt. Er war regelmäßig Referent auf Seminaren der Simedia Akademie und des VdS und hat zahlreiche Fachartikel im Sicherheits-Berater veröffentlich. Er war in der gesamten VZM-Gruppe aktiv. Bei der VZM tritt Mona Kamali Novin in seine Fußstapfen, die wie er Architektur studiert hat.

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