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Foto: Pixabay
Ziel der Forschungsteams der TU Darmstadt ist es, mit der Förderung von Grundlagenforschung Technologien zu entwickeln, welche die Sicherheit in dezentrale Künstliche Intelligenz (KI) stärken.

IT-Sicherheit

Wettbewerb zu vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz

Zwei Forschungsteams der TU Darmstadt konnten in einem Wettbewerb zu vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz (KI) mit ihren Forschungsprojekten punkten.

Die Cryptography and Privacy Engineering Group unter Leitung von Professor Thomas Schneider und das System Security Lab unter Leitung von Professor Ahmad-Reza Sadeghi aus dem Profilbereich Cybersicherheit der TU Darmstadt überzeugten mit ihren Forschungsideen zu vertrauenswürdiger KI im Rahmen eines international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Renommierte Universitäten waren aufgefordert, Forschungsideen für das von Intel, Avast und Borsetta initiierte Private AI Collaborative Research Institute einzureichen. Neun Forschungsteams, darunter zwei der TU Darmstadt, konnten sich im Konkurrenzfeld behaupten. Im Vordergrund der Forschungsarbeiten steht das sogenannte Federated Machine Learning, um exakte, vertrauenswürdige und sichere Algorithmen in Software und Hardware für KI zu etablieren.

Forschung zu KI-Fähigkeiten für Kameras

IDS ist seit Juli 2020 mit einer eigenen Niederlassung in Serbien vertreten und betreibt als Hersteller digitaler Industrie-Kameras Forschung speziell im Bereich KI.
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Forschungsprojekt zu vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz

Täglich werden enorme Datenmengen erzeugt, gesammelt und weiterverarbeitet. Es werden neue Methoden der angewandten Kryptographie für Privatsphäre-schützende KI-Systeme benötigt, um so den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten. Das Forschungsprojekt von Thomas Schneider, Leiter des Fachgebiets Cryptography and Privacy Engineering (Encrypto) beschäftigt sich insbesondere mit Methoden zur sicheren Mehrparteienberechnung und der Anwendung von Hardware-beschleunigter Kryptographie im Kontext von dezentraler KI. Die Kooperationspartner aus wissenschaftlicher Forschung und Industrie wollen unter dem Dach des Private AI Collaborative Research Institute Herausforderungen bewältigen, die durch die Ausbreitung von KI in nahezu alle Lebensbereiche und Industriezweige entstehen.

Das Private AI Collaborative Research Institute ist eine Forschungskooperation mehrerer Unternehmen. Das ursprünglich von Intel initiierte Zentrum baut sein Forschungspotenzial aus, indem es mit Avast, einem weltweit führenden Sicherheitsunternehmen, und Borsetta, einem Start-up für Edge-Computing, eng zusammenarbeitet.

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BDSW

Wichtiger Wettbewerbsvorteil

BDSW-Vizepräsident Gregor Lehnert sieht die Bedeutung der Sicherheitsdienstleister für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Umfrage „WIK-Sicherheits-Enquête“ bestätigt. 92,4 Prozent der befragten Sicherheitsverantwortlichen aus Industrie, Kreditinstituten, Versicherungen, Behörden und anderen Wirtschaftszweigen gaben an, in 2012 Sicherheitsaufgaben an externe Anbieter vergeben zu haben.

Foto: Smarthome Paderborn e.V.

Smart-Home und professionelle Security

Wettbewerb oder Ergänzung?

Smart-Home ist zu einem Lieblingsthema der Medien geworden. Mehr oder weniger nützliche Produkte finden den Weg aus Asien und den USA inzwischen auch zu uns. Eine der tragenden Säulen der Idee vom intelligenten Gebäude ist Security. Bedrohen diese Consumer-orientierten Produkte den professionellen Sicherheitsmarkt oder inspirieren sie ihn?

Foto: HID Global

HID Global

Vertrauenswürdige Identitäten schlagen Brücke

Eine aktuelle Studie von Ifsec Global zeigt, wie vertrauenswürdige Identitätslösungen das Backbone für Smart Buildings und Connected Workplaces bilden können. Die von HID Global gesponserte Studie zur Zutrittskontrolle in Connected Workplaces beleuchtet Smart-Building-Trends.

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Wisag

Wettbewerbsvorteil für nachhaltige Dienstleister

Über Nachhaltigkeit wird viel gesprochen, doch wie steht es um die konkreten Sichtweisen und Maßnahmen? Um hier mehr Information, Transparenz und Meinungsbildung zu ermöglichen, hat die Wisag Facility Service Holding ein Nachhaltigkeitsradar entwickelt.