Von den insgesamt 35 Häusern, die in der Altstadt Frankfurts entstanden sind, waren 15 Rekonstruktionen aus der zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
Foto: Uwe Dettmar - Dom Römer

Schließsysteme

Wie man Zulieferer für ein Projekt mit 35 Gebäuden wird

35 Häuser, davon 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten, sind in der Altstadt Frankfurts entstanden. Ein Megaprojekt, mit dem Neuland betreten wurde.

Straßenzüge wie der bekannte Krönungsweg zwischen Dom und Römer oder die Gasse „Hinter dem Lämmchen“ sind seit Anfang 2018 wieder frei begehbar. Von Anfang an polarisierte die Diskussion um den Wiederaufbau. Städtebaulich war, auch nach der folgenden teilweisen Bebauung der 1970er und 1980er Jahre, eine indifferente Brache geblieben, die zu anhal-tend heftigen Diskussionen über den Wiederaufbau der Altstadt und letztlich 1981 zur Errichtung der sogenannten Ostzeile führte. Nun wollten viele Frankfurter gerne „mehr Altstadt“. Für eine Neubebauung gab es über die Jahrzehnte mehrere Vorschläge in zeitgenössischer Architektur, aber auch in historischen Modellen.

BKS-Schließsystem „janus“ gefiel auf Anhieb

Mit diesem Projekt wurde in vielerlei Hinsicht Neuland betreten. Über die Laufzeit von 10 Jahren ab Gründung der Dom Römer GmbH musste aus einer fixen Idee ein genehmi-gungsfähiges, baureifes und vermarktbares Projekt entwickelt werden. Immer wieder musste auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert werden, so hat das Projekt unend-lich viele Anpassungen im Großen wie im Kleinen erlebt und überstehen müssen, immer mit der festen Absicht, dieses außergewöhnliche Konzept tatsächlich zu realisieren und ein bewohnbares, standortadäquates Quartier zu schaffen.

Der Erstkontakt lief über den Bauherrn Dom Römer im Januar 2014. Zu diesem Zeit-punkt wurden die Schließsysteme und Schlösser geplant. Das vom Objektberater der Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas vorgestellte BKS-Schließsystem „janus“ gefiel auf Anhieb durch die Schlüsselform, die Modulbauweise und der damit verbundenen Vielfalt an Schließungen. Für die Verwaltung der Schließanlagen überzeugte der „KeyManager“ von BKS: Der „KeyManager“ ist eine Schließanlagen-Software, die mechanische, me-chatronische und elektronische Komponenten in einem Gesamtsystem verwaltet. So hat man über eine Benutzeroberfläche die komplette Übersicht über alle elektronischen und mechanischen Zutrittsmedien wie Zylinder, Schlüssel und Transponder. Ein wichtiger Aspekt bei diesem Großprojekt Dom Römer in Frankfurt war auch, dass das Schließan-lagenverwaltungsprogramm mehrere Anlagen verwalten kann.

Mehrere Schließanlagen

In der zuerst fertig gestellten Tiefgarage war eine kleine Schließanlage vorhanden. Der Schließplan ließ zunächst auf einen anderen Hersteller schließen. In der Tat handelte es sich jedoch um ein janus-Anlage, die nur auf einem markenfremden Schließplan eingetragen war. So konnte die Schließanlage einfach integriert und erweitert werden. Eine zusätzli-che Anforderung war, dass verschiedene Mieter, wie die Apotheke, Goldschmiede und Gastronomie ihre „eigenen“ Schließanlagen wollten. Da das „livius“-System ebenfalls ein Wendeschlüsselsystem ist, wurden kleinere Anlagen mit livius GHS (General-Hauptschlüsselanlagen) und Z-Anlagen (Zentralschlossanlage) ausgestattet. Und auch hier kann der Bauherr den Vorteil der Schließanlagenverwaltungen durch den „Key-Manger“ nutzen.

Moderne Mehrfachverriegelungen

Viele der neuen Häuser bekamen motorische Mehrfachverriegelungsschlösser „SECU-RY“ mit Automatic-Öffner. Die waren zwar nicht ausgeschrieben, aber der Bauherr hat sie den verschiedenen Verarbeitern empfohlen. Bei mehreren Objekten wurde die GU-Vorbauzarge von Verarbeitern empfohlen und eingebaut. Mit der passivhauszugelasse-nen Zarge können Fenster in der Dämmebene montiert werden, ohne dass Wärmebrü-cken entstehen. Außerdem erfüllt die Zarge die hohen Anforderungen an Lastabtragung, Wärmeschutz, Winddichtigkeit und Schallschutz.

Foto: Gretsch-Unitas

Vorbauzarge mit Einbruchhemmung

Passivhäuser aktiv schützen

Um Immobilien energetisch zu verbessern, packt man sie außen in eine wärmende Dämmschicht ein. Plötzlich liegen dadurch die Einbauebenen der Fenster und Fenstertüren nicht mehr im Mauerwerk, sondern im Bereich des Dämmmaterials. Daher muss eine Vorbaumontage verwendet werden, bei der die Last der Fenster durch zusätzliche Elemente so auf das Mauerwerk abgetragen werden muss, dass keine unzulässigen Zug- oder Druckkräfte in der Laibung auftreten.

Foto: Gretsch-Unitas

Gretsch-Unitas

Systemlösungen für Zutritt und Fluchtweg

Themenschwerpunkte der Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas auf der Security sind Systemlösungen für die Zutrittskontrolle und für Türen in Flucht- und Rettungswegen. Gezeigt werden Neuerungen, zukunftsweisende Ideen und weiterentwickelte Traditionsprodukte sowie eine Bandbreite an Services.

Foto: Winkhaus

Winkhaus

Rainer Schüür feiert 40-jähriges Jubiläum

Im Herbst 2014 feierte Rainer Schüür bei Winkhaus ein besonderes Jubiläum. Denn der Objektberater für Zutrittsorganisation gehört inzwischen vier Jahrzehnte zum Familienunternehmen.

Foto: Gretsch-Unitas

Fensterbau/Frontale

Gretsch-Unitas zeigt Beschlagsysteme

Die Unternehmensgruppe Gretsch-Unitas präsentiert auf 1.000 Quadratmetern neue Produkte und Systemlösungen. Die Messebesucher können sich darüber informieren, wie GU-Lösungen unter den Gesichtspunkten Einbruchschutz, Barrierefreiheit und neueste Technik mit Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Qualität in Einklang gebracht werden.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

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