Der Zone-D Laser-Sensor kann dank einer präzisen Detektion von Objekten alle Arten von Grundstücke gegen Eindringlinge absichern.
Foto: Denso

Perimeterschutz

Wie sich Grundstücke per Laser effektiv sichern lassen

Der Laser-Sensor Zone-D von Denso kann Grundstücke effektiv absichern, indem er die Position von sich bewegenden Objekten präzise erkennt.

Der zur Toyota-Gruppe gehörende Hersteller Denso hat mit Zone-D einen Laser-Sensor entwickelt, der dank einer präzisen Detektion von Objekten alle Arten von Grundstücke gegen Eindringlinge absichern kann. Im Vergleich zu einem CCTV ist der Radius, der durch das automatische Tracking-System des Zone-D abgedeckt wird, viel größer. Wird der Zone-D mit weiterem Equipment zur Grundstückssicherung, wie beispielsweise PTZ Kameras, Leuchten oder Sirenen, verbunden, kann er Signale an das vernetzte Equipment senden und dieses aktivieren, sobald er ein verdächtiges Objekt erfasst hat. Der Laser-Sensor ist in der Lage, zwischen Menschen, Tieren, Autos und weiteren Objekten zu unterscheiden. Dank seiner Filterfunktion können Fehlalarme vermieden werden. Zudem kann er Objekte im Dunkeln oder bei starken Lichtverhältnissen von 100.000 Lux erkennen. Sogar Regen oder Nebel stellen kein Problem dar.

Funktionsweise des Laser-Sensors im Detail

Zone-D erfasst Oberflächen von etwa 60 x 30 m. Diese können in verschiedene Zonen eingeteilt und individuell konfiguriert werden. Zum Beispiel kann eine grüne Zone als sichere Zone definiert werden, in der kein Alarm ausgelöst werden muss. Benötigt eine Zone jedoch besonderen Schutz, kann diese als rote Zone definiert werden, in der sofort ein Alarm aktiviert wird, sobald ein Einbrecher sie betritt. Bis zu 13 verschiedene Zonen können definiert werden, sodass je nach Bedrohungsstufe die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden können.

Wird ein Einbrecher im Überwachungsbereich erkannt, zoomt die Kamera automatisch näher heran, um ihn zu verfolgen und seine Handlungen aufzuzeichnen. In diesem Moment wird automatisch eine E-Mail an das Endgerät des Nutzers versendet. In kritischen Zonen können zudem Systeme zur weiteren Abschreckung, wie etwa Lampen, Signalleuchten oder Sirenen, aktiviert werden. Verbale Warnungen per Fernschaltung sind ebenso möglich wie das Aktivieren von Schlössern, um jeglichen Schaden zu verhindern – und das alles, während der Einbrecher in Echtzeit beobachtet wird.

Zone-D während der Corona-Pandemie

In der aktuellen Situation ist Social Distancing zur notwendigen Norm geworden. Zone-D kann dabei helfen, die Abstandseinhaltung zu forcieren. Indem bestimmte Zonen festgelegt werden, werden Personen erfasst, die sich außerhalb der jeweiligen Zone befinden. Sollte eine entsprechende Bewegung außerhalb der gekennzeichneten Zone erkannt werden, kann der Zone-D eine aufgezeichnete Ansage wiedergeben und dafür sorgen, dass der empfohlene Abstand eingehalten wird. Zusätzlich kann eine PTZ-Kamera die jeweilige Person sichten und deren Reaktion verfolgen, sodass bei Bedarf Sicherheits- oder Überwachsungspersonal einschreiten kann. Der Zone-D kann so zum Beispiel bei Grenz- oder Passkontrollen, an Schlangen vor und in Supermärkten sowie bei Ticketkontrollen in Freizeitparks oder bei Konferenzen eingesetzt werden.

Zahlreiche Anwendungsgebiete für den leistungsfähigen Laser-Sensor

Die Anwendungsgebiete, in denen Zone-D zum Einsatz kommen kann, sind vielseitig, auch über die Corona-Pandemie hinaus. Sei es in Flughäfen, Kraftwerken, Fabriken, Museen, Autohäusern, Wohngebieten oder sogar Parks – überall lauern Gefahren. Der Laser Sensor kann sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Bereich perfekt eingesetzt werden.

In Japan, Heimat der Toyota Gruppe, wurde der Zone-D bereits in circa 500 Projekten erfolgreich implementiert. Auch in Singapur und Thailand kommt er zum Einsatz. Diese Projekte zeigen, dass der Laser Sensor für die Überwachung kritischer Infrastruktur bestens geeignet ist. So überwacht er beispielswiese Bahnübergänge und U-Bahnhöfe, Flughäfen sowie Wasser-, Elektrizitäts- und Gaswerke.

Foto: Genetec

Genetec

Laserabtastung in Security-Plattform integriert

Die Sicherheitslösung Genetec Security Center nutzt die Laserabtastungs-Technologie von Optex in seinem Restricted Security Area (RSA) Modul.

Foto: E2S

Alarmsignale in Ex-Bereichen

Schützende Sirenen

In explosionsgeschützten und -gefährdeten Bereichen können wirkungsvolle Alarmsignale überlebensnotwendig sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Notfallsituationen optisch anzuzeigen. Wichtig ist dabei, die Vor-und Nachteile der rein optischen Anzeigen abzuwägen.

Foto: Stnazkul

Freilandsicherung durch Videobildanalyse

Rollschuhlaufen am Rollfeld?

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Foto: Lase Peco Systemtechnik

Freiflächenüberwachung

Ein Duo für mehr Sicherheit

Garant für einen umfassenden Überblick über sensible Gelände, für Sicherheit, für das Vorbeugen von Fehlalarmen sowie für ein fokussiertes Ergebnis der Feldverletzung ist ein Laser Tracking System. Dies unterstützt unter anderem auch Automobil- und Nutzfahrzeughersteller bei der Perimeterüberwachung.

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