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Foto: Pixabay
Unbemannte Luftfahrzeuge sind mächtige Werkzeuge, die es ermöglichen, Daten über Gegenstände, Sachverhalte und Trends aus bisher undenkbaren Perspektiven zu sammeln.

Drohnen

Wie unbemannte Luftfahrzeuge Daten sammeln

Durch die Ausstattung von unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) mit Kameras, schufen Enthusiasten einen ferngesteuerten Datensammler.

Die wichtigste Art der Daten unbemannten Luftfahrzeuge sind visuelle Informationen. Während heute Vogelperspektiven dank Quadcopter bei Filmaufnahmen und Fotografien nicht wegzudenken sind, war die ursprüngliche Nutzung von Drohnen weniger künstlerisch. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden unbemannte Fluggeräte für verschiedene Zwecke eingesetzt. Weitere technologische Entwicklungen führten dazu, dass Drohnen später auch im Vietnamkrieg zur Erkundung und Aufklärung eingesetzt wurden.

Unbemannte Luftfahrzeuge werden in vielen Branchen genutzt

Die kontinuierlichen Fortschritte der Fluggeräte haben auch zu Innovationen bei der Datenerfassung geführt und die Verbreitung von UAVs in verschiedenen Branchen vorangetrieben. Mit geografischen Informationssystemen (GIS) ausgerüstete Drohnen vermessen das Land und helfen bei der Erstellung maßstabsgetreuer Karten für Naturschutz oder Katastrophenhilfe. Und auch Baufirmen rüsten Drohnen mit Wärmebildkameras aus, um Wärmelecks zu erkennen und so sicherere, energieeffizientere Gebäude zu schaffen.

Auch in der Landwirtschaft liefern Drohnen dank Echtzeitinformationen entscheidende Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Pflanzen, den Aufenthaltsort des Viehs und die Bewässerungssysteme. Größere Distanzen oder räumliche Trennung spielen dabei keine Rolle, was den Landwirten massive Kosteneinsparungen bei der Arbeit, eine bessere Ressourcenallokation und höhere Ernteerträge ermöglicht. Analysten gehen davon aus, dass allein der Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft bis 2023 einen Umsatz von 1 Milliarde Dollar erreichen wird, wobei weltweit ein stetiges Wachstum prognostiziert wird.

So werden Drohnen schon vor dem Start geortet

Bei der Ortung von Drohnen unterstützen erprobte Systeme: Das kleinste passt in einen unscheinbaren Koffer und meldet Drohnen im Umkreis von zwei Kilometern.
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Alle Daten an Bord

All diese gesammelten Daten müssen gespeichert werden – aber wo? Da Drohnen im Wesentlichen fliegende, autonome Computer sind, benötigen sie robuste Speicherlösungen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Neben internen Laufwerken und SD-Karten sind auch Cloudspeicher und ein stabiles Netzwerk entscheidend für die Sicherung der Informationen.

Da Drohnen auch bei extremen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit, Vibrationen und anderen anspruchsvollen Bedingungen operieren müssen, sollten auch die Speicherlösungen diese extremen Anforderungen bewältigen können und gleichzeitig genügend Speicherplatz für die entstandenen Aufnahmen mitbringen. Ein 4K-Video mit 100 Mbps über 30 Minuten Betriebsdauer kann beispielsweise bis zu 22 GB an Daten erzeugen.

Dafür eignen sich die Industrial Micro SD-Karten von San Disk. Die Micro SD-Karten in Industriequalität sind entwickelt und getestet, um anspruchsvollsten Bedingungen standzuhalten. Zudem bringen sie hohe Zuverlässigkeit sowie Langlebigkeit für den Drohnenbetrieb mit. Auch 5G spielt eine entscheidende Rolle in dieser Entwicklung. Diese prompte Informationsübermittlung wird insbesondere für die Katastrophenhilfe und Krisenbewältigung von entscheidender Bedeutung sein. Leben und Tod können davon abhängen, Flächenbrände richtig einzuschätzen oder Überlebende in einem einstürzenden Gebäude zu bestimmen.

Kritische Infrastrukturen wie Atomkraftwerke müssen auf Angriffe aus der Luft vorbereitet sein.
Foto: Dedrone / Michael Utech

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Foto: Apfelweile/stock.adobe.com

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Foto: Dedrone

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