Foto: System Schröders

System Schröders

Wolkenkratzer nachgerüstet

System Schröders hat die Brandschutztüren und sonstigen Feuerschutzabschlüsse im Frankfurter Hochhaus Trianon erneuert. Statt die Türen und Klappen aufwendig und kostenintensiv auszutauschen, kam ein nachrüstbarer Rauchschutz zum Einsatz.

Die im Trianon-Hochhaus in den Jahren 1992 und 1993 eingebauten Abschlüsse entsprechen feuerschutztechnisch auch heute noch allen Anforderungen, boten aber nur geringen und nicht geprüften Schutz vor der Ausbreitung von Rauch im Brandfall. „Die Feuerschutzabschlüsse in dem Wolkenkratzer waren auch über 20 Jahre nach Einbau noch in einem einwandfreien Zustand. Wir wollten daher vermeiden, die mehr als 800 Türen und Klappen komplett austauschen zu müssen und haben nach einer Lösung gesucht, die mit weniger Aufwand und für den Bauherren mit wesentlich geringeren Kosten verbunden war“, erläutert Joachim Skowronek, Senior Design Manager und zuständiger Bauleiter der Arge Trianon Brandschutzsanierung.

Die Wahl fiel auf das Nachrüst-Rauchschutzsystem Schröders. Das vom Materialprüfungsamt NRW auf Rauchschutz und Dauerfunktion geprüfte System ermöglicht eine Nachrüstung bestehender Schutztüren und -klappen mit einem umlaufenden Rauchschutz und macht bestehende Feuerschutzabschlüsse zu vollwertigen Rauchschutztüren nach DIN 18095, ohne dass diese ihre Feuerschutzeigenschaften einbüßen.

„Durch die Entscheidung, die Feuerschutztüren nachzurüsten und nicht auszutauschen, konnten wir die Kosten gering halten und den besonderen Herausforderungen des Bauprojekts gerecht werden“, beschreibt Skowronek die Vorteile des Verfahrens. Nachdem alle Bestandstüren geprüft, gewartet und vorhandene Mängel beseitigt waren, erhielten zunächst die Klappen der Versorgungsschächte das neue Rauchschutzsystem, in einem zweiten Schritt die Türen. Insgesamt wurden 845 Feuerschutzabschlüsse nachgerüstet.

Foto: System Schröders

System Schröders

Nachrüst-Rauchschutzsystem für Bestandstüren

System Schröders, Entwickler von Brand- und Rauchschutztüren, bietet ein neues Nachrüst-System, mit dem auch ältere Feuerschutztür-Modelle im Bestand bleiben können. Das Nachrüst-Rauchschutzsystem ist nach DIN 18095 geprüft.

Foto: Wiedemann GmbH, Husum

System Schröders

Feuerschutztüren sichern Elbtunnel

Der Hamburger Elbtunnel ist im Zuge einer umfassenden sicherheitstechnischen Nachrüstung unter anderem mit 650 Feuerschutztüren und –klappen von System Schröders ausgestattet worden. Beauftragt mit der Fertigung, Lieferung und Montage der unterschiedlichen Elemente war die Husumer Wiedemann GmbH.

Foto: Stöbich

Textile Feuerschutzabschlüsse

Wenn der Vorhang fällt

Neben den bekannten Feuerschutztüren, -toren und -klappen (siehe DIN 4102-5) etabliert eine andere Gattung von Feuerschutzabschlüssen: textile Feuerschutzvorhänge. Diese werden für Planer und Architekten attraktiver und gelten als gestalterisch anspruchsvolle Alternative zu den herkömmlichen, massiven Abschlüssen.

Foto: Hekatron/Stefan Durstewitz

Feuerschutzabschlüsse an der Uniklinik Köln

Tür auf für den Roboterwagen

Wenn fahrerlose Transportsysteme mit Feststellanlagen gesicherte Feuerschutzabschlüsse durchqueren, ist intelligente Steuerungs-technik gefragt. Nur so kollidieren im Brandfall Transportsystem und sich schließender Feuerschutzabschluss nicht miteinander.