Foto: Schott

Standortübergreifende Zutrittskontrolle

Zentral statt lokal

Der Spezialglas-Experte Schott beschäftigt 5.200 Mitarbeiter in Deutschland, davon arbeiten circa 2.600 in Mainz, die übrigen an anderen Standorten. Mit der Zeit wurde die Zusammenarbeit mit anderen Standorten durch gemeinsame Projekte immer intensiver. Dies führte zur Überlegung, nach einer Vereinheitlichung im Bereich HR auch eine standortübergreifende Zutrittskontrolle einzuführen.

Jeder Standort hatte ein eigenes lokales Zutritts-kontrollsystem“, erläutert Lutz Besseler, IT-Service Manager SAP/HR bei Schott. „Im Rahmen der Gruppen-Harmonisierung wurden standort-übergreifende, einheitliche Zutrittsregelungen mit einem zentralen System für alle Standorte nötig.“ Gefordert war ein System, das wegen des Schichtbetriebs im Bereich der Produktion 24 Stunden verfügbar ist und verlässliche Sicherheit schon an der Außenhaut zum Beispiel durch Bildvergleich bietet. Unterschiedlichste Zutrittskomponenten für unterschiedliche Anforderungen sollten einsetzbar sein. Änderungen in den Berechtigungen sollten sofort wirksam werden. Das Unternehmen begutachtete mehrere Systeme.

Am Ende entschied man sich für das Zutrittsmanagement Kaba Exos. Die Funktionalität der einzelnen Softwaremodule Personenverwaltung, Ausweisverwaltung und Besucherverwaltung entsprach den Anforderungen. „Uns überzeugte vor allem das Berechtigungsmanagement in Kaba Exos und die einfache Handhabung des Systems“, erklärt Lutz Besseler. So bietet das Kaba-System übersichtliche und vielfältige flexible Parametriermöglichkeiten der Zutrittsrechte. Außerdem konnte bereits in der Gruppe vorhandene Kaba-Hardware übernommen werden. Hinzu kam eine langjährige, gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen in anderen Bereichen. „Wir kannten Kaba bereits als sehr zuverlässigen Lieferanten im Bereich Zeiterfassung“, betont Lutz Besseler.

Schrittweise Einführung

Die Einführung des Systems erfolgte schrittweise. Als erstes wurde die Software in der Unternehmenszentrale in Mainz installiert. Danach wurde die Außenhaut im Stammwerk Mainz durch Schranken und Drehkreuze mit Online-Lesern abgesichert. Dann folgte die Absicherung der einzelnen Produktionsstätten innerhalb des Werkes und letztlich in mehreren Stufen die übrigen deutschen Standorte durch die Aufschaltung auf den zentralen Applikationsserver im Konzern-Rechenzentrum mit Ablösung der lokalen Einzelsysteme. Innerhalb der Gebäude werden wichtige Bereiche und Räume, wie Produktionsanlagen, Hochsicherheitsbereiche wie Wertstofflager und Patentabteilungen entweder online abgesichert oder über Digitalkomponenten.

Zum größten Teil wurden Online-Leser installiert, so dass jederzeit eine sofortige Rechtevergabe und -Änderung möglich ist. Digitalkomponenten werden dort eingesetzt, wo eine Verkabelung bauseits nicht möglich ist (zum Beispiel bei Brandschutztüren) oder in Bereichen mit wenig Änderungen. Zum Teil konnte vorhandene Hardware übernommen werden, an den nachgerüsteten Standorten wurde neue Hardware installiert. So wurden bisher circa 400 Durchgänge abgesichert. Eine Integration weiterer europäischer Standorte in das Kaba-System ist geplant.

Firmenausweis mit spezifischen Rechten

Jeder Mitarbeiter erhielt auf seinem Firmenausweis ein zentrales Recht für alle Gebäudezugänge (globales Profil für die Außenhaut) und spezifische Rechte für Türen im Innern je nach Aufgabe. Außerdem kann er diesen Legic-Ausweis auch zur Bezahlung in der Kantine verwenden. Mit dem System verwaltet Schott auch Besucher und externe Dienstleister. Sie benutzen das gleiche Ausweismedium, allerdings mit differenziertem Design. Das System läuft zuverlässig im Hintergrund ohne Eingriffe oder Fehlerkorrekturen. Das Unternehmen konnte damit seine Sicherheit deutlich erhöhen. Der Betreuungsaufwand ist äußerst gering.

Deshalb zeigt sich Projektleiter Lutz Besseler vollauf zufrieden mit dem System: „Wir sind voll und ganz zufrieden sowohl mit dem Produkt, den eingesetzten Komponenten als auch mit der Zukunftssicherheit des Systems. Wir haben jetzt ein zentrales System statt mehrerer, ein zentrales Reporting, ein einheitliches Release- und Wartungs-Management. Durch den Wegfall lokaler Systeme haben wir Kosten für Hardware und Wartung gespart. Die Mitarbeiter vertrauen der Kaba-Lösung. Mit dem System lässt sich problemlos standortübergreifende Zutrittsberechtigungen vergeben. Auch mit der Zusammenarbeit mit Kaba sind wir sehr zufrieden, in all den Jahren der gemeinsamen Partnerschaft hat sich ein freundschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis untereinander entwickelt.“

Petra Eisenbeis-Trinkle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kaba GmbH

Foto: ZF Lenksysteme

Einheitliche Zutrittskontrolle

Weltweit vernetzt

Die ZF Lenksysteme GmbH versteht sich als Tempomacher und Richtungsgeber auf dem Gebiet der Lenksysteme für Pkw und Nutzfahrzeuge. Genauso innovationsfreudig zeigte man sich bei der Auswahl eines kombinierten Zeiterfassungs- und Zutrittskontrollsystems.

Foto: Kaba

Zutrittskontrolle für Saatgutproduzenten

Sicherheit säen

In der Unternehmenszentrale des Saatgutproduzenten KWS arbeiten zirka 1.400 Mitarbeiter nach den unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen. Im Zuge einer Programmkonsolidierung sollte auch die alte Zeiterfassungslösung ersetzt werden.

Foto: Südzucker AG

Produktionssicherung

Zuckersüß kontrolliert

Die Südzucker-Gruppe ist Europas größter Anbieter von Zuckerprodukten. In 29 Fabriken und zwei Raffinerien werden jährlich über 30 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet, um das Lebensmittel Zucker zu gewinnen. Dennoch zählt das Unternehmen zu den chemischen Fabriken, an die besondere gesetzliche Anforderungen gestellt werden. Eine effiziente Zutrittskontrolle ist deshalb sehr wichtig.

Foto: Hahn Gruppe

Kaba

Erfolgreich vereinheitlicht

Unternehmen, die über Jahrzehnte wachsen, dehnen sich oft über mehrere Standorte mit entsprechend vielen Gebäuden aus. Es kann leicht unüberschaubar werden, wenn auch die Schließanlage über Jahrzehnte wächst. Zum Glück gibt es einfache Lösungen.

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