Foto: VdS

VdS

Zertifizierung auch für Cybersecurity

Um einen Standard zu schaffen, der speziell die IT-Sicherheitsanforderungen von mittelständischen Unternehmen berücksichtigt, hat die VdS Schadenverhütung GmbH die Richtlinien für Cybersecurity entwickelt.

Laut einer aktuellen Studie der vom Bundesinnen-ministerium geförderten Initiative DsiN verfügt nur ein Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland über ein ganzheitliches IT-Sicherheits-konzept. Gleichzeitig ist der deutsche Mittelstand vielfach Marktführer in seinem Segment, gilt als technologisch hoch innovativ und bietet daher ein lohnendes Ziel für Cyberangriffe.

Um einen Standard zu schaffen, der speziell die IT-Sicherheitsanforderungen von mittelständischen Unternehmen berücksichtigt, hat der Zertifizierungsspezialist VdS die Richtlinien für Cybersecurity entwickelt.

Mit der Veröffentlichung des Cyber-Standards VdS 3473 schließe man eine bedeutende Sicherheitslücke, betont VdS-Geschäftsführer Robert Reinermann. Cyber-Security sei der „Brandschutz“ des 21. Jahrhunderts. Deshalb bräuchten mittelständische Unternehmen ein Sicherheitsniveau, das sich kostengünstig und praxisnah realisieren lasse.

Diese Vorgaben erfüllen die Richtlinien VdS 3473, an deren Entwicklung neben den Zertifizierungsexperten unter anderem Informationssicherheitsexperten mitgewirkt haben. Zur Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach VdS 3473 stehen interessierten Unternehmen VdS-anerkannte Berater für Cybersecurity zur Seite.

Darüber hinaus ermöglichen das kostenlose Web-Tool „VdS Quick-Check“ und das „Quick-Audit“ vor Ort einen einfachen Einstieg in die zertifizierte Informationssicherheit. Das mehrstufige Verfahren und die Module des VdS-Konzepts für Cybersecurity können das Risikomanagement in Unternehmen um den Aspekt der Informationssicherheit sinnvoll ergänzen.

Für Unternehmen ergeben sich aus einer zertifizierten Datensicherheit auf Basis der VdS 3473 handfeste Wettbewerbsvorteile. So können Kunden und Lieferanten darauf vertrauen, dass VdS-zertifizierte Unternehmen Mindeststandards im Bereich der Datensicherheit und Lieferfähigkeit gewährleisten.

Ein kalkulierbares Risiko auf Basis verbindlicher Richtlinien ist gleichzeitig eine zentrale Voraussetzung, um Cyberrestrisiken zu versichern. Vor diesem Hintergrund geben die Richtlinien VdS 3473 auch Impulse für die Versicherungsbranche, um Cyberpolicen zu entwickeln, die einen individuellen Versicherungsschutz ermöglichen.

Foto: VdS

VdS

Branchen-Oscar verliehen

Die höchste Auszeichnung in Gold des Security Innovation Award in der Kategorie „Dienstleistungen“ erhielten die umfassenden Angebote von VdS zur Cyber-Security speziell für den Mittelstand. Prämiert wurde die Richtlinien VdS 3473, den ersten IT-Sicherheitsstandard speziell für den Mittelstand.

Foto: Berggeist007/Pixelio

VdS

Anerkannte Berater für Cybersecurity

Cybersecurity wird in immer mehr mittelständischen Unternehmen ein wichtiges Thema. VdS-anerkannte Cyberberater können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) qualifiziert bei der Umsetzung einer wirkungsvollen Cybersecurity beraten und begleiten.

Foto: VdS

Interview zur VdS-Cyber-Security

Konstant Know-how aufgebaut

VdS bietet seit kurzem eine umfassende IT-Sicherheitsrichtlinie, mit der vor allem der Mittelstand vor Cyber-Attacken geschützt werden soll. PROTECTOR & WIK sprach mit Thomas Urban, Leiter des Bereichs Security, über wahrscheinliche Angriffsszenarien, effektiven Schutz vor Angriffen und die Herausforderung, sich als Brandschutzspezialist im IT-Bereich zu etablieren.

Foto: Fotolia/Rawpixel.com

VdS-zertifizierte Cyber-Security

Harte Nuss für den Mittelstand

Mit der IT-Sicherheitsrichtlinie 3473 stellt der VdS seit Mitte 2015 eine Leitlinie zur Verfügung, mit der sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angemessen vor Cyber-Gefahren schützen können sollen. Doch die Bedingungen für die Ausstellung eines entsprechenden Zertifikats haben es in sich.