Das neue Multifunktionsgebäude bietet Platz für 240 Auszubildende inklusive entsprechender Zutrittskontrolle.
Foto: Stromnetz Hamburg

Zutrittskontroll-Systeme

Zutrittskontrolle für Bildungszentrum

Der Stromversorger Stromnetz Hamburg eröffnete ein neues Multifunktionsgebäude mit Bildungszentrum mit einer umfassenden Zutrittskontrolle.

Mit jährlich 12,2 Milliarden Kilowattstunden Strom versorgt die Stromnetz Hamburg GmbH rund 1,1 Millionen Haushalte und Gewerbetreibende; pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr 2019 eröffnete das Unternehmen sein neues Multifunktionsgebäude mit Bildungszentrum am Standort Hamburg Bramfeld - inklusive umfassender Zutrittskontrolle. In einer Bauzeit von nur 30 Monaten wurde der hochmoderne und nachhaltig konzipierte Neubau mit einer Gesamtgröße von 7.600 m² fertiggestellt.

240 Auszubildende, verteilt über die verschiedenen Jahrgänge, werden hier in drei elektrotechnischen Berufen und einem dualen Studiengang ausgebildet. Das Bildungszentrum überzeugt in dreierlei Hinsicht – nachhaltig, multifunktional und wirtschaftlich. Die Werkstätten, Unterrichtsräume und der lernpädagogische Raum sind so konzipiert, dass diese in Größe und Ausstattung innerhalb kürzester Zeit den jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. „Das neue elektrotechnische Bildungszentrum wird langfristig in Hamburg für moderne Arbeitsbedingungen sowie Fortbildungs- und Entwicklungsperspektiven stehen und über die Grenzen hinaus bekannt sein“, betonte Geschäftsführerin Karin Pfäffle.

Nachhaltigkeit beim Bildungszentrum im Vordergrund

Von der Materialauswahl im Innern über die Klima-, Lüftungs- und Energiekonzeption bis hin zur Fassaden-, Dach- und Campusgestaltung ist der Nachhaltigkeitsgedanke berücksichtigt. Für die komplette Medienversorgung, inklusive der Kühlung von Serverräumen in den Sommermonaten, wurde zusätzlich eine Photovoltaik- und Windkraftanlage installiert. Überdachte Fahrradstellplätze, 100 E-Ladepunkte für E-Autos und 55 E-Ladepunkte für E-Bikes stehen zur Verfügung. Knapp 1.700 m² Gründach fördern die Biodiversität im urbanen Stadtraum. Die innovative Architektur ist in allen Belangen kosteneffizient geplant und umgesetzt. Im Seitentrakt des Multifunktionsgebäudes ist die Informationstechnik mit rund 150 Mitarbeitern eingezogen, die bisher im Moosrosenweg gearbeitet haben.

Barrierefreier Zugang

Die neue Immobilie überzeugt in vielerlei Hinsicht. Bereits im Planungsprozess wurden die Anforderungen einer effizienten Bewirtschaftung, zum Beispiel Haustechnik, Reinigung, Raumauslastung sowie Sicherheitsanforderungen und Barrierefreiheit berücksichtigt. Ein gut funktionierendes Gebäude benötigt auch gut funktionierende Türen und hohe Sicherheit. Bei den beiden 2-flügelligen Haupteingangstüren sorgen Drehflügelantriebe von Dormakaba für Barrierefreiheit und Komfort. An zahlreichen Außen- und Innentüren – über 200 T30 – oder Feuer-/Rauchschutztüren sorgen Türschließer für sicheres Öffnen und Schließen. Die „Easy Open“-Technologie mit stark abfallendem Öffnungsmoment ermöglicht eine leichte Begehung der Türen. Die Türschließer erfüllen mit ihrer hohen Qualität die für die geforderte Nutzung einschlägigen Normen, vor allem die DIN 18040 und DIN SPEC 1104, und gewährleisten im gesamten Gebäude einen barrierefreien Begehkomfort.

Der Bauherr entschied sich für Produkte von Dormakaba, weil er von der Qualität der Produkte und deren guter Zuverlässigkeit und Langlebigkeit überzeugt war.

Umfassende Zutrittskontrolle

Wie auch in den anderen Gebäuden von Stromnetz sichert eine umfassende Zutrittskontrolle das neue Gebäude. Dafür sorgt das Zutrittsmanagementsystem „Kaba exos“, das die Zutrittsrechte sowie die elektronischen und mechanischen Schließkomponenten in einem System verwaltet. Basierend auf einem detaillierten Sicherheitskonzept sind an allen Außentüren zum Gebäude Online-Leser installiert, an denen sich die Mitarbeiter mit ihrem Ausweis identifizieren, wenn sie das Gebäude betreten möchten. Die Türen im Inneren zu Büros, Schulungsräumen, Serverräumen, Besprechungsräumen und Nutzungsräumen sind mit elektronischen Türbeschlägen ausgerüstet. Größten Wert wurde dabei auf optische Einheitlichkeit gelegt, sodass alle Türen die gleichen Beschläge erhielten. Die nicht sicherheitsrelevanten Türen, wie zum Beispiel Flur- oder WC-Türen, erhielten Beschläge ohne Lesemodul. Die Benutzer erhalten ihre Zutrittsrechte an einem Update-Leser. Die Rechte werden für begrenzte Zeiträume erteilt und müssen regelmäßig validiert werden. Mit ihren Ausweisen buchen die Mitarbeiter auch ihre Arbeitszeiten an modernen Zeiterfassungsterminals.

Der Dormakaba-Partner TSG Terschlüsen Sicherheitssysteme hat die Türen vermessen, die mechanischen und elektronischen Komponenten montiert und in Betrieb genommen sowie weitere Installationsarbeiten übernommen. Für die Außentüren fertigte man zusätzlich eine Sonderkonstruktion mit feststehendem Knauf an. Die mittelständische Firma Terschlüsen Sicherheitssysteme gehört im Bereich der mechanischen und elektronischen Schließanlagen zu den größten in Norddeutschland und ist für viele Kunden aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Behörden und Industrie ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um das Thema Sicherheit und Organisation geht.

Petra Eisenbeis-Trinkle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dormakaba Deutschland GmbH

Foto: Dorma

Barrierefreiheit

Längst kein Widerspruch mehr

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Zutrittskontroll-Systeme

Freilager Zürich mit Zutrittslösung von Salto

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Foto: Brauerei Feldschlösschen

Zutrittskontrolle

Elektronische Zutrittslösung für Brauerei

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Foto: FSB

Zutrittskontrolle im Hanna Reemtsma Haus

Mehrwert durch intelligente Kombination

Nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts wurde die landschaftlich reizvoll gelegene Seniorenwohnanlage Stiftung Hanna Reemtsma Haus in Hamburg-Rissen vor wenigen Wochen neu eröffnet. Ausgestattet ist die Anlage mit einem elektronischen Zutrittskontrollsystem, in das sämtliche Türen einbezogen sind.