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Zutrittskontrolle per Smartphone

HID Global zeigt in fünf Schritten, wie sich Smartphones in Zutrittskontrollsysteme integrieren lassen. Unternehmen profitieren unter anderem durch einen deutlich verringerten Administrationsaufwand.

Zunächst muss die aktuelle Zutrittskontroll-Infrastruktur analysiert werden. Wie alt ist das bestehende System, und konkret die Lesergeräte? Reicht ein Upgrade oder müssen die Leser komplett erneuert werden? In der Regel sind ältere Kartenleser weder BLE (Bluetooth Low Energy)- noch NFC-fähig. Man muss hier prüfen wie weit der Controller offene herstellerunabhängige Standards wie RS484 OSDP, Wiegand oder Clock&Data unterstützt. Nach der Analyse des bestehenden Systems muss in Schritt zwei geklärt werden, welche mobilen Geräte unterstützt werden sollen und welche nicht. Die Analyse der Nutzerbasis hilft bei der Gestaltung einer effizienten Lösung.

In einem dritten Schritt können Unternehmen die Installation von neuer Hardware oder Upgrades bestehender Lesegeräte planen. Müssen Lesegeräte ausgetauscht werden, sollte sichergestellt werden, dass sie mobile-ready sind, um unnötige Folgekosten wie das Nachrüsten der BLE-Module und das verbundene Flashen des Lesers zu vermeiden. Der vierte Schritt betrifft die begleitende Software. Mobile IDs sollten wireless versendet, verwaltet und entzogen werden. Kodieren, Drucken oder die Rückgabe von Zugangskarten werden damit überflüssig. Dies ist ein gewaltiger Vorteil gerade für zeitlich begrenzte Besucherkarten.

Sind Hardware und Software installiert, geht es im letzten Schritt darum, mobile IDs an die relevanten Mitarbeiter zu verteilen. Mobile Access erfordert den Download der HID Mobile Access App. Diese ist im Apple App Store oder in Google Play kostenfrei erhältlich, so dass Benutzer sie von dort downloaden können. Nach der Installation und einer zusätzlichen Prüfung für noch mehr Sicherheit ist das Smartphone bereit, als digitale Zutrittskontrollkarte zu fungieren. „Die Nutzung von Mobile Access bringt Unternehmen einen klaren Mehrwert – sowohl hinsichtlich der Unternehmenssicherheit als auch im Hinblick auf das Anwendererlebnis“, bemerkt Markus Baba, Area Sales Manager bei HID Global in Walluf.

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OSDP als neuer Schnittstellen-Standard

HID Global sieht OSDP (Open Supervised Device Protocol) als den neuen-Kommunikationsstandard bei Zutrittskontrollsystemen im Hinblick auf die Schnittstelle zwischen Controller und Lesegerät.

Mobile-Access funktioniert auch mit der Gesten-Technologie, zum Beispiel können Türen durch das Schwenken vor dem Lesegerät aus der Ferne geöffnet werden.
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Zutrittskontrolle

Wieso das Zeitalter des Mobile-Access beginnt

Noch dominiert in der Zutrittskontrolle die Nutzung von Ausweiskarten, aber der Trend geht in Richtung Mobile-Access. Das sind die Gründe für die Tendenz.

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Vernetzung von Zutrittskontrolle und Videoüberwachung

Trend zur Offenheit

Proprietäre Schnittstellen blockierten bisher die Integration unterschiedlicher Zutrittskontroll- und Videosysteme. Mit der zunehmenden Standardisierung bricht jetzt aber ein neues Zeitalter an: Es verspricht hohe Sicherheit, niedrige Kosten und minimalen Administrationsaufwand.

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Distributionsvereinbarung mit Videor geschlossen

HID Global hat mit Videor E. Hartig einen Distributionsvertrag geschlossen. Der Anbieter für professionelle Sicherheitstechnik erweitert mit der Aufnahme der Zutrittskontrollsysteme von HID Global in das Vertriebsprogramm sein Lösungsportfolio.