Fachartikel aus PROTECTOR 6/2017, S. 48

Kompetenzzentrum für elektronische Sicherheitstechnik Aufbruchstimmung

Die Digitalisierung schreitet voran und mit ihr die Ansprüche der Anwender: Elektronische Geräte sollen einfach, intuitiv und ortsunabhängig zu bedienen sein und sich mit anderen Komponenten zu Komplettsystemen verbinden lassen. Auch in der Sicherheitsbranche ist der Vernetzungstrend auf dem Vormarsch.

Bild: Abus Security-Center
Alarm, Video und Zutrittkonstrolle vernetzt aus einer Hand. (Bild: Abus Security-Center)

Hier verlangen Kunden anstatt einzelner Produkte vermehrt umfassende Sicherheitslösungen. Daher sind Hersteller im Vorteil, die eine sinnvolle Integration ihrer Produkte ermöglichen und schon heute die Technologien Alarmtechnik, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle aus einer Hand anbieten und damit zukunftsweisende Sicherheitslösungen entwickeln. Das Erschaffen vernetzter Sicherheitsprodukte setzt ein Umfeld voraus, in dem das Wissen über alle relevanten Technologien gebündelt und schnell geteilt werden kann. Genau diesen Prinzipien folgt das neue Kompetenzzentrum von Abus Security-Center: Hier arbeiten Produktentwickler aus den Bereichen Alarm, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Softwareentwicklung Tür an Tür, um den optimalen Wissensaustausch jederzeit zu gewährleisten. Der Markt profitiert dadurch von kurzen Entwicklungszeiten und perfekt integrierten Produkten „made in Germany“.

Erfolgreiche Vernetzung

Dass diese Strategie bereits Früchte trägt, zeigt etwa die Produkteinführung des „wAppLoxx“ Zutrittskontrollsystems: Videoüberwachung und Alarmanlage lassen sich hier intelligent einbinden, je nach Bedarf und Einsatzzweck. Die Usability folgt dabei dem Unternehmensgrundsatz: „Je komplexer die Technik, desto einfacher die Bedienung.“ Entsprechend lassen sich gleich drei Sicherheitstechnologien mit nur einem Handgriff an der Tür steuern, wenn „wAppLoxx“ einmal eingerichtet worden ist. Die einfache Bedienung sorgt auch insgesamt für ein höheres Sicherheitsniveau, da Sicherheitssysteme, die gerne und oft genutzt werden, dafür sorgen, dass man sie auch einsetzt.

Beim Wunsch der Kunden nach vernetzten Komplettlösungen ist die richtige Beratung und Auswahl von immer größerer Bedeutung. Hier will Abus in zweierlei Hinsicht punkten: Erstens mit seinem Produktportfolio und zweitens mit den umfassend geschulten Beratern des Kundenservice. Durch das Produktsortiment und die Kombinationsmöglichkeiten der Sicherheitstechnologien ist es möglich, nach einer konkreten Lösung für ein Kundenproblem zu suchen, ohne dabei auf ein bestimmtes Produkt festgelegt zu sein. Die Kundenberater von Abus Security-Center sind zu diesem Zweck geschult. Die Betreuung von Kunden und Partnern umfasst dabei auch den Pre- und After-Sales-Support zu jedem Produkt. Auch eine zentrale Service-Hotline ist deutschlandweit sowohl für Anwender als auch für Errichter jederzeit zu erreichen.

Damit auch die Errichter immer auf dem neuesten Stand der Technik sind, bietet das Unternehmen Fortbildungen in der hauseigenen Abus Academy an. Dieses vermittelte Wissen sorgt laut Unternehmen für die perfekte Beratung und Installation beim Endkunden. Sicherheitstechnik, die Haus, Hof und Leben vor Kriminellen schützt, bedeutet heute auch Cybersicherheit. Hier gilt es, sich gegen Angriffe ohne Brecheisen, aber mit Laptop zur Wehr zu setzen.

Das Kompetenzzentrum

Anfang März 2017 haben sich Abus Security-Center und Abus Seccor unter dem Namen Abus Security-Center zu einem gemeinsamen Kompetenzzentrum für elektronische Sicherheit nahe Augsburg zusammengeschlossen. „Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Alarmtechnik werden heute zusammen gesehen und verstanden. Der Zusammenschluss ist daher der Schritt, der dieser Entwicklung logisch folgt“, erklärt hierzu Benjamin Pflaum, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abus Security-Center.

Kontakt- und Firmen-Infos im Branchenverzeichnis