News vom 01/30/2015

RMA Optimaler Wissenstransfer im Risikomanagement

Die Risk Management Association e. V. (RMA), die unabhängige Interessenvertretung für das Thema Risikomanagement im deutschsprachigen Raum, startet am 15. April mit einer neuen Staffel des 10-tägigen Qualifizierungsprogramms zum „Enterprise Risk Manager (Univ.)“ in Würzburg.

Bild: Julien Christ/Pixelio
Die Fortbildung zum „Enterprise Risk Manager“ ist branchenunabhängig ausgerichtet. (Bild: Julien Christ/Pixelio)

In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Risikomanagement der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bieten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft einen optimalen Wissenstransfer im Risikomanagement.

Das Magazin Harvard Business Manager schrieb im Rahmen eines Risikomanagementbeitrags: „Würde es Christoph Kolumbus heute noch wagen, einen Seeweg nach Indien zu suchen? Vielleicht würde er abwinken, nach Analyse sämtlicher Risiken. Vielleicht würde er auch eine Versicherung abschließen und lossegeln.“ Alternativ wäre der Einsatz eines Risikomanagers anzuraten, der mit ihm alle Unwägbarkeiten analysiert, eine Risikoplanung erstellt und ihm die Chancen seines Vorhabens aufzeigt.

Drei Schulungsmodule

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Für solche Aufgaben braucht es Profis, sprich gut ausgebildete Risiko-management-Fachkräfte. Einen professionellen Weiterbildungsweg verspricht das 10-tägige Programm zum Enterprise Risk Manager (ERM). Am 15. April 2015 startet die RMA in Kooperation mit dem Forschungszentrum Risikomanagement der Universität Würzburg die neuerliche Staffel zum ERM-Programm.

Die Qualifizierung (Ausbildungsort in Würzburg) ist branchenunabhängig ausgerichtet. Mit drei Modulen bietet die Weiterbildung eine gute Chance für Quereinsteiger in die Risikomanagementwelt.

Inhaltlich stehen aufbauend auf den Risikomanagementgrundlagen Methoden sowie Spezialgebiete auf dem Lehrplan. Die Bandbreite der Themen reicht von Gesetzesfragen über das Projektrisikomanagement bis zur Risikokultur sowie zu quantitativen und qualitativen Methoden im Risikomanagement. Ergänzt durch praxisorientierte Fallstudien und Planspiele erhalten die Teilnehmer einen soliden Überblick zum Thema Risikomanagement.

Hervorzuheben sei die breite Themenauswahl in den drei Schulungsmodulen, die didaktisch modern ausgerichtet seien, erklärt Jan Offerhaus, Vorstandsmitglied der RMA und Mitinitiator des ERM-Programms. Einer der zentralen Punkte innerhalb der ERM-Weiterbildung ist eine abschließende Projektarbeit mit einem starken Praxisbezug.

Wissenschaftliche Grundlagen und gelebte Praxis

Dank namhafter Dozenten mit langjähriger Projekt- und Lehrerfahrung in unterschiedlichen Disziplinen erfahren die Teilnehmer einen optimalen Wissenstransfer hin zu einem theoretisch fundierten und praxisbezogenen Risikomanagement. Zu den Experten zählen beispielsweise Dr. Roland Franz Erben, Professor für Betriebswirtschaftslehre im Studiengang „Wirtschaftspsychologie“ an der Hochschule für Technik (HfT) Stuttgart, sowie der Leiter Risikomanagement/Interne Revision der Carl Zeiss Gruppe, Andreas Kempf.

Die optimale Verknüpfung des ERM-Programms wissen bisherige Teilnehmer zu schätzen. Das ERM-Weiterbildungsprogramm der RMA biete einen hochinteressanten Mix aus wissenschaftlichen Grundlagen und der gelebten Praxis, erklärt Max Wagner, Mitarbeiter im Bereich Onsite Framework Management, DB Systel GmbH. Der Erfahrungsaustausch mit den Dozenten, den anderen Schulungsteilnehmern und besonders auch den hochkarätigen Fachexperten aus den unterschiedlichsten Unternehmen und Disziplinen motiviere dazu, Impulse für das eigene Unternehmen aufzunehmen und Ideen umzusetzen.

Das Intensivprogramm Enterprise Risk Manager (Univ.) richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Berater aus den Bereichen Strategie, Finanzen, Controlling, Revision, Risikomanagement, Compliance, Qualitätsmanagement und verwandten Teilgebieten. Die Zulassungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Diplom oder Master) oder alternativ eine äquivalente Ausbildung in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung. Über die Zulassung entscheidet im Einzelfall die Universität Würzburg.

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