Fachartikel aus PROTECTOR 11/2017, S. 49

Elektronische Datenträger physisch zerstören Vernichtend nachhaltig

Bei der Entsorgung von digitalen Datenträgern ist Vorsicht geboten, denn unzählige vertrauliche Daten sind darauf gespeichert. So muss am Lebensende jedes Datenträgers ein sicheres und effektives Vorgehen gewährleistet sein.

Bild: HSM
Theodor Andres bietet seinen Kunden die Möglichkeit, digitale Datenträger, wie beispielsweise Festplatten, CDs, USB-Sticks oder Magnetbänder, professionell zu vernichten. (Bild: HSM)

Festplatten, USB-Sticks, CDs und DVDs, die nicht zuverlässig entsorgt werden, stellen vor allem für Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dar. Doch was passiert mit diesen Speichermedien am Ende ihres Lebens? Das Bundesamt für Datensicherheit spricht hier eine eindeutige Empfehlung aus, bei Festplatten gilt die Devise „ausbauen und physisch zerstören“. Kostenlose Freeware zum Download aus dem Netz, magnetische Entfernung durch Degausser – es gibt einige Möglichkeiten, die Festplatte von Daten zu befreien. Diese alternativen Methoden werben zwar mit schneller und teils kostenloser Datenvernichtung. Doch letztlich ist der Preis hierfür hoch, denn es besteht keine hundertprozentige Sicherheit, ob wirklich alles entfernt wurde. Keine dieser Methoden funktioniert so nachhaltig, wie Festplatten zu schreddern. Durch das Schreddern der Festplatten wird ausgeschlossen, dass der Datenträger jemals wieder korrekt zusammengebaut werden kann. Mittels Schneidwellen aus schwerem Stahl werden die Festplatten zerquetscht und zerkleinert – ein Vorgang ähnlich dem Schreddern von Papier. Die Vorteile eines guten Festplattenvernichters sind neben seiner hundertprozentigen Effektivität die direkte Überprüfbarkeit der Ergebnisse.

Service zur Vernichtung

Das Potenzial bei der Vernichtung von digitalen Datenträgern hat Theodor Andres, Inhaber und Geschäftsführer der Andres Büro- und Kopiersysteme GmbH in Bergheim, bereits 2013 erkannt und bietet seinen Kunden seitdem nun die Möglichkeit, neben Festplatten auch andere digitale Datenträger, wie beispielsweise CDs, USB-Sticks oder Magnetbänder, professionell zu vernichten. Dafür hat Andres damals in den Festplattenvernichter „HSM Powerline HDS 230“ des Herstellers HSM investiert. Andres pflegt bereits seit vielen Jahren mit HSM eine partnerschaftliche Beziehung, da die seit einigen Jahren einen mobilen Aktenvernichter-Service anbietet, bei dem Großaktenvernichter der Firma HSM zum Einsatz kommen. „Wir haben die gute Qualität made in Germany, den Service und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Firma HSM kennen und schätzen gelernt und uns deshalb für diesen Festplattenvernichter entschieden“, sagt Andres. Um immer auf dem neuesten Stand der Normen und Gesetze zu sein, besuchen seine Mitarbeiter regelmäßig bei HSM Schulungen zu den Themen Datenschutz und Datensicherheit.

Breites Anwenderfeld

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Inzwischen nutzen einige Stammkunden die Dienstleistung, dazu gehören unter anderem Verbände, Krankenhäuser, EDV-Unternehmen und andere. Eingrenzen lassen sich die Zielgruppen kaum, da nahezu in jeder Branche personenbezogene Daten auf Festplatten gespeichert werden, vor allem in Banken, Versicherungen, im medizinischen und rechtwissenschaftlichen Bereich, aber auch in Verwaltungen und Behörden ist besondere Aufmerksamkeit geboten.

„Heutzutage werden alle geschäftskritischen Daten, Informationen und Berichte in digitaler Form auf PCs, sprich Festplatten, abgelegt. Dabei machen sich die Firmen durchaus Gedanken über Themen wie Firewalls, Web-Filter oder Anti-Virus Software“, sagt Andres. Theodor Andres bietet seinen Kunden einen ganz besonderen Service. Auf Wunsch werden die zu vernichtenden Datenträger direkt beim Kunden abgeholt und bis zur endgültigen Vernichtung einbruchsicher in einem Tresor gelagert. Erst in den Betriebsräumen in Bergheim wird der Tresor geöffnet und die Datenträger videoüberwacht vernichtet. Im Anschluss erhält der Kunde einen schriftlichen Nachweis mit Seriennummer sowie Datum und Uhrzeit der Vernichtung. Wenn der Kunde es möchte, kann er während des Vernichtungsvorgangsanwesend sein und sich von den Ergebnissen überzeugen.

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