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Auf dem Online-Kongress des BBK konnten sich Betroffene und Helfer über ihre Erfahrungen beim Hochwasser austauschen. 
Foto: Christian - stock.adobe.com
Auf dem Online-Kongress des BBK konnten sich Betroffene und Helfer über ihre Erfahrungen beim Hochwasser austauschen. 

Veranstaltungen

BBK: Kongress „Hochwasser 2021“

Auf dem vom BBK veranstalteten digitalen Kongress „Das Hochwasser 2021 in Deutschlands Westen“ tauschten sich Helfer über ihre Erfahrungen aus.

Mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer und Betroffenen der Flutkatastrophe eröffnete der Leiter der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Thomas Mitschke, den digitalen Kongress „Das Hochwasser 2021 in Deutschlands Westen: Bevölkerungsschutz und Spontanhelfende“, der kurz vor Weihnachten 2021 stattfand. Drei Tage lang tauschten über 120 Beteiligte des Online-Kongresses ihre Erlebnisse aus und zogen Lehren aus ihren Erfahrungen.

Kongress zum Austausch von Helfern des Hochwassers 2021

BBK-Präsident Armin Schuster sagte in seiner Eröffnungsrede, das Ausmaß der Katastrophe an Ahr, Erft, Rur, Wupper und anderen Flüssen sei immens gewesen. Aber ihm sei ein ebenso unglaubliches Ausmaß an anschließend geleisteter Hilfe und selbstloser Unterstützung durch die vielen Spontanhelfenden gefolgt, die aus der ganzen Republik anreisten und immer noch anreisen. Ihnen allen gelte der ganz besondere Dank. Thomas Mitschke betonte, dass die Beseitigung der Folgen und die Verarbeitung des Erlebten noch Jahre andauern würden.

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BBK bietet Plattform

Mit dem Digitalkongress sollte insbesondere den ersten Helfern eine Plattform geboten werden. Zu ihnen gehören die vielen ungebundenen spontanen Helfer, zum Teil selbst betroffene Bürger. Aber auch Betroffene und Helfende der „organisierten Hilfe“, also des Katastrophenschutzes, hatten die Gelegenheit, ihre Sicht auf das Geschehen darzustellen.

Den Auftakt machten seitens der betroffenen Menschen zwei Anwohner des Ahrtals, die eindrücklich ihre ganz persönlichen Erlebnisse in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 schilderten. Anschließend folgten Beiträge der Helfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), der Bundeswehr, der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen sowie von Krisenstäben. Das Lokalradio Wuppertal berichtete von seinem Engagement in der Flutnacht.

Neue Wege zum Lernen aus und in der Krise

Rückblickend benannten die Kongressteilnehmer die Vorhaltung von Material durch die Einheiten des Bevölkerungsschutzes und die Professionalisierung des Ehrenamtes als Erfolgsfaktoren bei der Bewältigung der Flutfolgen. Dies belegt einmal mehr, dass freiwillige Dienste am Nächsten als ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gesellschaft heute und in der Zukunft nicht mehr wegzudenken sind. Das Ehrenamt ist mit über 1,7 Millionen Freiwilligen ein unersetzbarer Pfeiler des deutschen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzsystems. Überall leisten ehrenamtlich Tätige wertvolle Arbeit und werden auch gerade in der Zukunft aufgrund der gesellschaftsstrukturellen Veränderungen gebraucht werden.

Allerdings zeigte die Flut auch, dass Ressourcen – Einsatzkräfte wie Material – endlich sein können. Aus diesem Grund fördert das BBK ehrenamtliche Tätigkeiten im Bevölkerungsschutz seit langem. Gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und anderen Ressorts entwickelt das BBK zukunftsorientierte, tragfähige Konzepte wie den Ehrenamts-Förderpreis „Helfende Hand“ und die Kampagne „Mit Dir. Für uns alle. Ehrenamt im Bevölkerungsschutz“ für die langfristige Sicherung und Stärkung der Ehrenamtlichkeit in Deutschland.

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