Heute geht das neue KfW-Sonderprogramm 2020 an den Start, das die Folgen der Coronakrise abmildern soll.
Foto: Dan Race - stock.adobe.com

Verbände

KfW-Sonderprogramm 2020 wegen Coronakrise startet heute

Heute geht wegen der Coronakrise das neue zusätzliche KfW-Sonderprogramm 2020 an den Start, wie der ASWN darauf hinweist.

Die Mittel für das KfW-Sonderprogramm, das wegen der Coronakrise aufgesetzt wurde, sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen wurden nochmals verbessert. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu drei Millionen Euro schaffen weitere Erleichterung für die Wirtschaft.

Neues zusätzliches KfW-Sonderprogramm wegen Coronakrise aufgesetzt

Eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 % bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen erleichtern Banken und Sparkassen die Kreditvergabe. Die verbesserten Bedingungen werden durch das Temporary Framework der Europäischen Kommission zum Beihilferecht ermöglicht, das am 19. März 2020 in Kraft getreten ist.

Sowohl die KfW als auch das BMWi liefern weitere Informationen darüber.

Dank an Sicherheitsdienstleister

Die ASW Norddeutschland schließt sich außerdem der Danksagung des BDSW an alle Sicherheitsmitarbeiter an. Der personalintensiven Sicherheitswirtschaft brächen derzeit flächendeckend Aufträge weg, Unternehmenswerke schlössen, Veranstaltungen fänden nicht mehr statt, so Alexander Brückmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der ASW Nord. Trotz einer Krankenquote von über 30 Prozent leiste die Sicherheitsbranche derzeit maximale Flexibilität. Die Sicherheitsdienste in der Bundesrepublik sorgten für ein Gefühl der Sicherheit und Ordnung durch geordnete Abläufe in den Krankenhäusern und Testzentren, bei Supermärkten und Einkaufszentren und sorgten durch Objektschutz für vorbeugende Maßnahmen gegen Einbruch und Diebstahl.

Die ASW Nord danke allen Kollegen für ihre geleistete Arbeit. Die wenigsten von ihnen könnten im Home-Office arbeiten, sondern seien für die Kunden und Bürger vor Ort. Sie gehörten auch zu den Menschen, die aktiv mithelfen würden, diese Krise zu meistern, so Brückmann weiter.

Nach Einschätzung der ASW Nord wird mit Ende der Krise ein Paradigmenwechsel eintreten, wonach die Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsschutz in den Fokus rücken.

Auch die Empfangshalle von Kötter Security ist aufgrund der Coronakrise derzeit fast leer.
Foto: Kötter

Interviews

Coronakrise: „Wir brauchen jetzt Ausnahmeregelungen“

Bernd Jürgens von Kötter sieht die Sicherheitsbranche durch die Coronakrise in Not. Er fordert von der Politik temporäre Ausnahmeregelungen.

Durch die Coronakrise brechen der Sicherheitswirtschaft Aufträge weg.
Foto: ESD

Versicherungen

Was die Coronakrise für die Sicherheitswirtschaft bedeutet

Die Sicherheitswirtschaft steht unter Druck. Durch die Coronakrise brechen einerseits Aufträge weg. An anderen Stellen boomt das Geschäft. Eine Branche im Stresstest.

Im analogen Zeitalter erfolgte die Zuverlässigkeitsüberprüfung von neuen Mitarbeitern schneller als heute auf digitalem Weg.
Foto: fotomek - stock.adobe.com

Sicherheitsdienstleister

Bewacherregister der Sicherheitsbranche bereitet Sorgen

Das Bewacherregister (BWR), auf das die Sicherheitsbranche lange hingearbeitet hat, hat sich vom digitalen Vorzeigeprojekt zur „Dauerbaustelle“ entwickelt.

Welche Folgen hat die Coronakrise für die Sicherheitstechnik-Branche? Gerhard Harand vom Distributor Wehrhan TPS sagt, die Ungewissheit ist das größte Problem.
Foto: Michael Gückel

Interviews

Folgen der Coronakrise: „Irgendwann kommt der Hammer"

Wie beurteilt die Sicherheitstechnik-Branche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise? Gerhard Harand sagt, die Ungewissheit ist das größte Problem.