Rauchwarnmelder können die Sicherheit in privaten Haushalten bedeutend erhöhen.
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Verbände

Rauchwarnmelder in allen Wohnungen vorgeschrieben

Spätestens bis Silvester müssen in allen Häusern und Wohnungen in Berlin und Brandenburg Rauchwarnmelder installiert sein.

Ist eine Mietwohnung bis Silvester noch nicht mit Rauchwarnmeldern ausgestattet, sollte sich der Mieter jetzt an seinen Vermieter wenden. Bewohnt ein Eigentümer seine Immobilie, muss er ebenfalls Raumwarnmelder anbringen, wie BVBF Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. berichtet. Die Landesbauordnungen legen dabei folgendes fest: „Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. (…) Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.“ Anders ausgedrückt: Der Eigentümer ist für die fachgerechte Installation, der Mieter in der Regel für die Wartung zuständig. In Neubauten sowie bei Grundsanierungen und Umbauten mussten bereits seit Mitte 2016 in Brandenburg und seit Anfang 2017 in Berlin Rauchwarnmelder eingebaut werden, während für Bestandsbauten eine Übergangsfrist gilt, die am 31. Dezember 2020 endet.

Rauchwarnmelder in Wohnungen erhöhen die Sicherheit

Für einen umfassenden Brandschutz empfiehlt der BVBF auch in Hausfluren und Treppenhäusern größerer Wohngebäude Rauchwarnmelder anzubringen, da diese häufig mit Kinderwagen, Fahrrädern und sonstigen leicht brennbaren Gegenständen bestückt sind. Zur aktiven Bekämpfung sollten zudem alle Wohnungen und insbesondere angeschlossene Flure von Treppenhäusern mit tragbaren 6-Liter-Feuerlöschern, gefüllt mit Schaum oder Wasser, ausgestattet werden. Für Küchenbereiche sind nur spezielle Fettbrand-Feuerlöscher geeignet. Denn schlägt der Rauchwarnmelder Alarm, lässt sich der Brand mit einem Feuerlöscher in der Entstehungsphase oft löschen oder zumindest eindämmen. Wenn es um die Umsetzung der Verordnung geht, sind die qualifizierten Brandschutz-Fachbetriebe kompetente Partner, da sie eine umfassende Beratung anbieten. Neben dem Verkauf hochwertiger Rauchwarnmelder und Feuerlöscher führen sie auch die fachgerechte Montage und Wartung durch.

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Rauchmelder

Seit Jahresanfang auch in Bayern Pflicht

Seit dem 1. Januar 2013 müssen auch in Bayern alle Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Vorhandene Wohnungen sind spätestens bis zum 31. Dezember 2017 nachzurüsten.

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Umsetzung der Rauchwarnmelderpflicht

Wenn Sicherheit zur Pflicht wird

In den meisten Bundesländern sind Rauchwarnmelder für Privatwohnungen mittlerweile Pflicht. Je nach Art des Objekts bietet sich dabei eine Absicherung mit Stand-Alone-Meldern oder auch mit funkvernetzten Rauchwarnmeldern an. Aber nur ein hochwertiger Melder kann im Ernstfall Leben retten.

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Rauchwarnmelderpflicht

Flächendeckend auf Qualität setzen

In den meisten Bundesländern sind Rauchwarnmelder mittlerweile Pflicht, in einigen von ihnen laufen die Übergangsfristen für die Nachrüstung von Bestandbauten allerdings erst in den nächsten Jahren ab. Hersteller, Fachhandel und mit der Installation und Wartung befasste Facherrichter haben viel zu tun, um der damit verbundenen Nachfrage nachzukommen.

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Hekatron

Rauchwarnmelder auch in Hessens Schlafzimmern Pflicht

Hekatron begrüßt die Neufassung der Brandschutzbestimmungen in Hessen, nach der Rauchwarnmelder auch in allen Nutzungseinheiten in denen geschlafen wird, Pflicht sind.